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2.6.2010

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Sensorik-Sensation: den Bittergeschmack maskieren

Forscher der University of New Mexico und Givaudan entdecken ersten spezifischen Bitterblocker, der den bitteren Beigeschmack von Süssstoffen reversibel vermindert.


In Zusammenarbeit mit der Firma Givaudan Flavors Corporation und der University of New Mexico in Albuquerque hat ein Wissenschaftlerteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) erstmalig einen spezifischen Bitterblocker identifiziert und charakterisiert, der unter anderem den bitteren Beigeschmack der Süssstoffe Saccharin und Acesulfam K mindert. Er hemmt reversibel sechs von 18 untersuchten menschlichen Bittergeschmackssensoren und könnte künftig zur Geschmacksverbesserung von Getränken oder Medikamenten eingesetzt werden.

Das Wissenschaftlerteam um Jay P. Slack von Givaudan Flavors Corporation und Wolfgang Meyerhof vom DIfE publizierte seine Daten nun in der Fachzeitschrift Current Biology (Slack et al. 2010; DOI: 10.1016/j.cub.2010.04.043).

Mit Hilfe eines besonderen Zellkulturverfahrens untersuchten die Forscher tausende Substanzen auf ihre Fähigkeit, menschliche Bittergeschmackssensoren zu blockieren – eine Vielzahl dieser Stoffe 7kam in die engere Wahl.

Eine der identifizierten Substanzen, von den Forschern kurz GIV3727* genannt (GIV3727 = 4-(2,2,3-trimethylcyclopentyl)-Buttersäure), hemmte im Zellkulturtest sechs der 18 getesteten menschlichen Bitterrezeptoren. Zu diesen gehören auch die Sensoren hTAS2R31 und hTAS2R43. Beide Sensortypen sind eng miteinander verwandt und werden durch die Süssstoffe Saccharin und Acesulfam K aktiviert**.

Aber nicht nur im Zellkulturtest, sondern auch im Sensoriktest mit Probanden war GIV3727 wirksam und verminderte den bitteren Beigeschmack der beiden Süssstoffe, ohne deren Süssgeschmack zu verändern. „Wir haben nicht nur den ersten spezifischen Bitterblocker identifiziert, sondern sind auch in der Erforschung der molekularen Mechanismen der Geschmackswahrnehmung wieder einen guten Schritt vorangekommen“, sagt Wolfgang Meyerhof, Leiter der Abteilung Molekulare Genetik am DIfE.

Bitterblocker wie GIV3727 könnten dabei helfen, den Einfluss von Bitterstoffen auf den menschlichen Körper näher zu untersuchen. Einige Studien weisen darauf hin, dass Bitterrezeptoren auch ausserhalb des Geschmackssystems eine Rolle spielen und im Atmungs- sowie Magen-Darmtrakt zu finden sind. Ob sie dort für die Wahrnehmung von Giftstoffen aus der Luft verantwortlich sind beziehungsweise in die Regulation des Zuckerstoffwechsels involviert sind, ist Gegenstand derzeitiger Untersuchungen.

„Nicht zuletzt könnten unsere Ergebnisse dazu genutzt werden, das Geschmacksprofil von Fertigprodukten, Getränken und Medikamenten zu verbessern. Letzteres könnte eine orale Einnahme von Schmerzmitteln oder Antibiotika bei Kleinkindern vereinfachen oder gar erst ermöglichen“, erklärt Jay Slack, hauptverantwortlicher Wissenschaftler der Abteilung Molekulare Biotechnologie bei Givaudan Flavors Corporation.

Hintergrundinformationen

**Das Team um Wolfgang Meyerhof veröffentlichte bereits im Jahr 2004 in der Fachzeitschrift The Journal of Neuroscience, dass sowohl Saccharin als auch Acesulfam K die beiden Bittersensoren hTAS2R31 und hTAS2R43 aktivieren und für den unangenehmen bitteren Beigeschmack der Süssstoffe verantwortlich sind (Kuhn et al.; DOI:10.1523/JNEUROSCI.1225-04.2004).

Die Bittergeschmackswahrnehmung ist angeboren und bereits Babys können Bitterstoffe wahrnehmen. Gibt man einem Kleinkind etwas Bitteres, so versucht es, das Bittere so schnell wie möglich wieder auszuspucken. Dies macht die orale Gabe bitterer Medikamente in diesem Alter besonders problematisch. Obwohl nicht generell ein Zusammenhang zwischen Bitterkeit und Giftigkeit besteht, gehen Wissenschaftler im Allgemeinen davon aus, dass der Sinn für Bitteres uns vor dem Verzehr giftiger Nahrung bewahren soll.

Wolfgang Meyerhof leitet am DIfE eine der führenden Arbeitsgruppen, die sich mit Geschmacksforschung in Deutschland beschäftigen. Der Gruppe ist es gelungen, alle 25 menschlichen Bitterrezeptor-Gene zu identifizieren. Bitterrezeptoren findet man auf der Zunge, aber auch im Bereich des Gaumens, des Rachens und des Kehlkopfs.

Bereits 2005 und 2006 hatten Ergebnisse der Arbeitsgruppe um Meyerhof gezeigt, dass die Wahrnehmung des Bittergeschmacks eine wichtige Rolle während der menschlichen Evolution spielte. Im Jahr 2007 zeigte die Gruppe um Meyerhof, dass Geschmackszellen über unterschiedliche Bitterrezeptoren-Sets verfügen. Damit wären zumindest auf molekularer und zellulärerer Ebene die Voraussetzungen erfüllt, zwischen verschiedenen Bitterstoffen zu differenzieren.

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es erforscht die Ursachen ernährungsbedingter Erkrankungen, um neue Strategien für Prävention, Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln. Forschungsschwerpunkte sind dabei Adipositas (Fettsucht), Diabetes und Krebs.

Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 86 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie drei assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften.

Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 16.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 7.100 Wissenschaftler, davon wiederum 2.800 Nachwuchswissenschaftler. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de.

Givaudan ist weltweit einer der grössten Hersteller von Aromen und Duftstoffen. Das Unternehmen verfügt über Tochtergesellschaften und Filialen in mehr als 40 Ländern und beschäftigt rund 8.500 Mitarbeiter. Givaudan erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von 3,959 Milliarden Schweizer Franken. (DifE 28.5.2010) (gb)


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7.9.2010
KURZNEWS 7. September 2010
Jäger erlegten weniger Wild im 2009 / Im 2009 wurden weniger Antibiotika in der Tiermedizin vertrieben / Nur gut ein Viertel der Schweizer weiss, wann Tomaten reifen / Schweinesuppe soll verboten werden / Früher Kontakt mit Allergenen tut gut
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6.9.2010
Schweiz-EU: AOC-IGP-Anerkennung u. Cassis de Dijon
Neues zu EU-Anerkennung von Ursprungsbezeichnungen und THG-Bundesgesetz (cassis de Dijon). Für Gruyère und Vacherin wurde eine Koexistenzregelung vereinbart.
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4.9.2010
WEEKENDNEWS 4. September 2010
BSE-Fall entdeckt in den Niederlanden / Keine nationale Mengensteuerung durch Schweizer Milchproduzenten / Direktor Anton Schmutz verlässt GastroSuisse / Nestlé investiert CHF 500 Mio in Kaffeeprojekte
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2.9.2010
Weltweit hohes Interesse an Functional Food
Vor allem Produkte für bessere Verdauung und Energiesteigerung gefragt. Bei Frauen ist Abnehmen, Gedächtnisförderung und guter Schlaf ganz oben. Männer wollen starke Knochen.
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1.9.2010
Rohkaffee wird immer teurer
Die Kaffeeindustrie hat mit unbeständigen Rohstoffpreisen zu kämpfen, die verheerende Folgen auf die Margen haben. Dies wird auch den Produktpreis beeinflussen.
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31.8.2010KURZNEWS 31. August 2010
30.8.2010Kontroverse um Land- und Ernährungswirtschaft
28.8.2010WEEKENDNEWS 28. August 2010
26.8.2010Erforscht: Fleischesser / Vegetarier-Mentalität
25.8.2010Schweizer Fischkonsum auf Rekordniveau
24.8.2010KURZNEWS 24. August 2010
23.8.2010Gesuch für Hochleistungs-Gentech-Lachs in USA
21.8.2010WEEKENDNEWS 21.August 2010
19.8.2010Coffein-Unverträglichkeit lässt sich mildern
18.8.2010Lust am Handwerk als kulinarischer Luxus
17.8.2010KURZNEWS 17.August 2010
16.8.2010«Grill Ueli» ist Schweizer Barbecuemeister 2010
15.8.2010WEEKENDNEWS 16. August 2010
12.8.2010Bell macht im ersten Halbjahr 2010 mehr Gewinn
11.8.2010Nestlé steigert Umsatz und Gewinn
10.8.2010KURZNEWS 10. August 2010
9.8.2010Klonen hat Auswirkungen auf Tiergesundheit
8.8.2010WEEKENDNEWS 8. August 2010
5.8.2010Pseudomonas verursachte Blaufärbung in Mozzarella
4.8.2010Coop und ProSpecieRara verlängern Partnerschaft
3.8.2010KURZNEWS 3.August 2010
2.8.2010Trend zu sinkendem Alkohol-Konsum setzt sich fort
30.7.2010Traitafina produziert künftig nur noch in Lenzburg
29.7.2010Viele undeklarierte Allergene in Gewürzen
28.7.2010Medaillen für Schweizer Käse in Nantwich 2010

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