foodaktuell.ch
Internetmagazin für die Lebensmittelbranche Freitag, 29. August 2014
Fleisch & Delikatessen
Aktuell: Freie Fahrt für Klonfleisch?
Report:
Verpackungen für die Ewigkeit?


Tipps & Wissen: Wettkämpfe im Fleischfach 2014
Backwaren & Confiserie
Aktuell: Peruanische Rohstoffe im Trend
Report:
Produktportrait: Seeländer Salzkuchen


Tipps & Wissen: Termin notieren: ISM / ProSweets 2015
Gastronomie
Aktuell: Beef-Kochkurs bei Knorr: Rückblick
Report:
Den Grill-Horizont erweitern


Tipps & Wissen: Spitzen-Fleisch direkt von der Farnsburg
Inhalt
Home
Nachrichten
Fleisch & ...
Backwaren & ...
Gastronomie
Über uns, Werbung
Archiv, Suche
Impressum
18.8.2014
Messetipp: PACK&MOVE 2014

Logistik und Verpackungstechnik:
9. bis 12.9. 2014
anzeigen...

Partner/Sponsoren

Cash+Carry Angehrn: Frische für Profis an neun Standorten in der Deutschschweiz.
Direkt zur CCA-Website:
www.cca-angehrn.ch


Empfohlene Links:

Fachschule für Bäckerei,
Konditorei, Confiserie:
www.richemont.cc


Fachschule für Metzgerei:
www.abzspiez.ch


Internationale Privat-Fachschule für Koch-Profis: European Culinary Center DCT in Vitznau LU
Deutsch: http://german.dct.ch
English: www.culinary.ch


Internet- und Socialmedia-Auftritte:
www.chrisign.ch







Schweizerischer Bäckerei- und Konditorei-Personal-Verband


Tipps der Redaktion

Abonnieren Sie den kostenlosen Weekend-Newsletter. Wählen Sie aus neun Themen.
Details lesen

Profi-Grilltipps für Gemüse, Soja- und Tofuprodukte
Lesen in www.delikatessenschweiz.ch
Nachrichten

2.12.2010

Druckansicht
Saldo kritisiert «scheinheilige Gesund-Werbung»

Diese Woche im «Saldo»: Lebensmittelkonzerne rufen ihre Kunden zu gesunder Ernährung und mehr Bewegung auf. Gleichzeitig werben sie vor allem für Produkte mit viel Zucker und Fett.



Infos in www.mcdonalds.ch: Ausgewogener Lebensstil bedeutet bei McDonald's:
•Top-Qualität und zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten für eine ausgeglichene Ernährung.
•Umfassende Informationen zu den Nährwerten direkt auf den Speiseverpackungen.
•Und Motivation zu mehr Bewegung im Alltag und zu Spass am Sport.
Detaillierte Informationen zu genau diesen Themen – Qualität, Angebotsvielfalt, Ernährung und Bewegung – gibt's in der Broschüre "it's what i eat and what i do".


Diese Woche im Konsummagazin «Saldo»: Viele Lebensmittelkonzerne publizieren heute eigene Internetseiten zur Gesundheitsprävention. Die Fastfood-Kette McDonald’s animiert zum Beispiel mit ihrer Website Balanced Lifestyle zu mehr Bewegung im Alltag und zu Spass am Sport. Cornflakes-Produzent Kelloggs bietet diverse Online-Rechner zu Übergewicht und zur Zahl der beim Sport verbrannten Kalorien.

Der Schokoriegel-Hersteller Mars veranstaltete dieses Jahr in der Schweiz rund fünfzig Inline-Skate-Events. Ferrero, Produzent von Nutella und Kinderschokolade, sponsert ein Kinderprogramm beim Segelclub Lugano. McDonald’s organisierte allein in diesem Jahr dreizehn einwöchige Fussballcamps mit je rund 150 Jungen und Mädchen. Prominentes Aushängeschild der Aktion ist Ex-Nationalspieler Alain Sutter.

Infos in www.kellogs.ch

Die wissenschaftlich abgesicherte Gesundheitspyramide von KELLOGG stellt eine Weiterentwicklung der Ernährungspyramide von KELLOGG dar. Sie veranschaulicht die für eine gesunde Lebensführung entscheidenden Faktoren Ernährung, Bewegung und Stressmanagement. Der Ernährungsteil beinhaltet den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen Grundsatz, kohlenhydratreich, fettarm und ausgewogen zu essen. Mit Blick auf den Bewegungsbereich wird die Bedeutung von Alltagsbewegung und Sport deutlich gemacht. Und im Entspannungsteil werden praktische Tipps für gezielte und effektive Entspannungsübungen im Büro und für zu Hause gegeben.

Coop verpflichtete sich, 35 Joghurts und 20 Frischdesserts etwas weniger Zucker beizumengen. Die Migros will in 171 Fertigprodukten den Salzgehalt verringern. Mars Schweiz verspricht dasselbe für fünf Reisprodukte der Marke Uncle Ben’s. Die Firmen beteiligen sich so am Programm ­Actionsanté, mit dem das Bundesamt für Gesundheit gesunde Ernährung fördern will. Alle Konzerne begründen ihr Engagement ähnlich. Man wolle «gesellschaftliche Verantwortung» übernehmen und etwas gegen den Trend zur Fettleibigkeit tun.

Das liegt auch daran, dass die Lebensmittelkonzerne zwar gerne zu mehr Sport und bewusster Ernährung aufrufen, gleichzeitig aber dazu verführen, immer mehr zu essen. Allein 2009 investierten Nahrungsmittelkonzerne knapp 400 Millionen Franken in Anzeigen, Plakate, Radio- und TV-Spots – das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Ihr Werbeaufwand übertraf den jeder anderen Branche. Die Konzerne propagierten nicht hauptsächlich kalorienarme Produkte. Der grösste Werbeposten für ein Einzelprodukt war mit 75 Millionen Franken der Bereich «Schokolade und Süsswaren».

Die Hersteller liessen sich die Werbung für diese potenziellen Dickmacher fast vier Mal mehr kosten als ihre Reklame für «Brot und Dauerbackwaren» und über fünf Mal mehr als ihr Werbeaufwand für «Früchte und Gemüse» (14 Millionen Franken). Etwas mehr, rund 15 Millionen Franken, steckten sie allein in die Werbung für Glaces – ebenfalls meist Kalorienbomben.

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Getränken. Die Hersteller bewarben 2009 mit knapp 50 Millionen Franken Süssgetränke, aber nur mit rund 9 Millionen Mineralwasser. Die Vorliebe der Hersteller für Süsses und Fettiges hat einen simplen Grund: Solche Produkte versprechen ihnen die höchsten Margen, da Fett und Zucker zu den billigsten Rohstoffen gehören.

TV-Spots werben besonders oft für Fast Food

Gemäss einer neuen Studie bewirbt jeder vierte TV-Spot im Umfeld einer Kindersendung Nahrungsmittel. In der Regel handelt es sich dabei um Produkte mit hohem Zucker-, Salz- oder Fettgehalt. Dies fanden Simone Keller und Peter Schulz von der Universität Lugano heraus, indem sie ein halbes Jahr lang die TV-Werbung im Umfeld von Kindersendungen bei sechs Schweizer sowie einem deutschen und ­einem italienischen TV-Sender analysierten.

Im Untersuchungszeitraum warben 47 Prozent der Nahrungsmittelspots für Fast Food, 24 Prozent für Süssigkeiten, 23 Prozent für Frühstücksflocken mit oft viel Fett und Zucker. Laut den Forschern nehmen die Hersteller besonders gerne Kinder unter acht Jahren ins Visier, da sie Werbung und Realität kaum unterscheiden können. Keller und Schulz kritisieren dies als «unfair» und fordern eine gesetzliche Regelung.

David Fäh vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich hält die Ernährungsinitiativen der meisten Unternehmen für ein «Feigenblatt». Die Kampagnen dienen laut Fäh vor allem der Imagepflege: «Wenn die Konzerne wirklich etwas gegen das Übergewicht unternehmen wollten, müssten sie bei ihrer Kernkompetenz als Lebensmittelhersteller ansetzen und den Gehalt an Zucker, Fett und Salz ihrer Produkte reduzieren.» Die Konsumenten würden laut Fäh bei den meisten Produkten eine Reduktion in kleinen Schritten und über einen grösseren Zeitraum gar nicht bemerken.

Und Heinrich von Grünigen von der Adipositas-Stiftung glaubt nicht, dass Konzerne freiwillig auf ungesunde, aber profitable Produkte verzichten. Daher fordert er gesetzliche Obergrenzen für Fett, Zucker und Salz in Nahrungsmitteln.

Auszug aus dem Bericht im Saldo vom 24.11.2010: siehe: www.saldo.ch (gb)


__________________________________________


27.8.2014
Bell mit positiver Entwicklung im 1. Halbjahr 2014
Die Bell-Gruppe ist trotz schwierigem Marktumfeld weiterhin auf gutem Weg. Der Warenumsatz wuchs um 0,6 Prozent auf CHF 1,28 Milliarden.
weiter...

25.8.2014
KURZNEWS 25. August 2014
Weko: Abklärung gegen Coca-Cola / Acht Verpackungen mit Swiss Packaging Award 2014 prämiert / Milchproduktion könnte 2014 Höchststand erreichen / Aldi und Lidl etablieren sich in der Schweiz
weiter...

21.8.2014
KURZNEWS 21. August 2014
Jeder fünfte Brechdurchfall durch Noroviren / Schweizer Armee setzt neu auf Schweizer Lebensmittel / Todesfälle durch Listerien in Dänemark
weiter...

20.8.2014
Manipuliert uns die Darmflora zu Essvorlieben?
Über Signalstoffe, das "Bauchhirn" und weitere "Tricks" könnten Darm-Mikroorganismen unsere Essgewohnheiten beeinflussen gemäss Studien der University of California.
weiter...

14.8.2014
Wie zu süsse, salzige, fette Produkte verbessern?
EU-Projekt hilft bei Rezeptänderungen, um «zu salzige, zu süsse und zu fette» Produkte ohne Zusatzstoffe gesünder zu machen und informiert über die Kosten.
weiter...

12.8.2014KURZNEWS 12. August 2014
6.8.2014KURZNEWS 6. August 2014
29.7.2014Schweizer Käseexport: Mehrumsatz mit weniger Menge
28.7.2014KURZNEWS 28. Juli 2014
24.8.2014Wenig Beanstandungen bei Fleischersatzprodukten
23.7.2014KURZNEWS 23. Juli 2014
21.7.2014KURZNEWS 21. Juli 2014
16.7.2014Mehr wertvolle Antioxidantien in Bioprodukten
15.7.2014KURZNEWS 15. Juli 2014
14.7.2014KURZNEWS 14. Juli 2014
8.7.2014KURZNEWS 8. Juli 2014
1.7.2014KURZNEWS 1. Juli 2014
30.6.2014Proviande lanciert Kampagne über tierische Fette
25.6.2014Fettsäure-Acetate als künftige Appetitzügler?
24.6.2014KURZNEWS 24. Juni 2014
19.6.2014Nestlé will Kinderprodukte gesünder machen
18.6.2014KURZNEWS 18. Juni 2014
17.6.2014KURZNEWS 17. Juni 2014
12.6.2014Süssstoffe: Fluch oder Segen?
11.6.2014KURZNEWS 11. Juni 2014
3.6.2014KURZNEWS 3. Juni 2014
28.5.2014Weniger Schlachtungen aber höherer Fleischkonsum
27.5.2014KURZNEWS 27. Mai 2014
22.5.2014Gemüsebauern: Tomaten sind frei von Reifehormonen
19.5.2014KURZNEWS 19. Mai 2014

Eine vollständige Liste aller älteren Nachrichten finden Sie im Archiv




Copyright Codex flores, Huobstr. 15, CH-8808 Pfäffikon (SZ)