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Street Café von Sutterbegg wird Café des Jahres

Die neue Gastro-Plattform «Best of Swiss Gastro» hat das «Street Café» der Sutter AG zur Nummer 1 der Schweizer Cafés gekürt. Wie funktioniert das prämierte Café-Konzept und welches sind die Erfolgsfaktoren?

von Foodaktuell Importer

Das erfolgreiche Konzept «Street Café» der Sutter AG wurde von «Best of Swiss Gastro»-Experten und dem Publikum zum Café des Jahres 2004 gewählt. Das «Street Café» in der Basler RailCity basiert auf hiesiger Kaffeequalität und trendigen Merkmalen der italienischen und amerikanischen Kaffeekultur. «Best of Swiss Gastro» ist eine neue und unabhängige Plattform für Schweizer Gastronomiebetriebe, die sich in ihrer Leistung messen und dem Publikum präsentieren wollen.

Erstmals bewertete Anfang November eine qualifizierte Gastroaward-Fachjury sowie das breite Publikum Schweizer Gastronomie-Betriebe und verlieh die «Best of Swiss Gastro-Awards». Mit der Auszeichnung soll eine Präsentations- und Qualifizierungs-Plattform für die Betriebe geschaffen werden, wo «der Gast mitreden kann», betonen die Gastroaward-Organisatoren des Gastro-Portals «Gastrofacts». Dank transparenter und unabhängiger Bewertung bietet Gastroawards den Gästen eine Orientierunghilfe an.

Repräsentative Bewertung

Die Bewerbungen wurden nach mehreren Kriterien von einer qualifizierten und unabhängigen Fachjury bewertet: Wie gut ist das Gastrokonzept auf Standort und Zielgruppe ausgerichtet? Welche Aktivitäten führt der Betrieb durch und welche Art von Food&Beverages bietet er an? Die Mitglieder der Jury sind namhafte Branchen-Vertreter sowie Kadermitglieder und Studierende der Hotelfachschulen Luzern und Thun. Das Publikum stimmte in den letzten zwei Monaten per Internet, SMS, Telefon oder Postkarte ab.

Laut Gastrofacts gingen 48’000 Urteile ein. Bewertet wurden 130 Betriebe, die sich selbst anmelden und ihr Konzept einreichen mussten. Dies im Gegensatz zu den etablierten Gastroführern «Gault Millau» und «Guide bleu». «Bei Gastroawards» urteilen keine Testesser dafür Gastro-Experten und echte Kunden. Siehe: www.gastroawards.ch

Die Jury lobt, beim «Street Café» sei «alles aufeinander abgestimmt und steht auf höchstem Niveau». Die Sutter AG, zu welcher 22 Filialen im Grossraum Basel mit 225 Mitarbeitenden gehören, doppelt nach: «Das Konzept ist bis ins Detail professionell durchdacht und wird engagiert umgesetzt. Trotz einer Vielzahl von Kaffeespezialitäten, speziell designten Bechern und einer modern gestylten Bar seien die «Sutter Beggen» der Handarbeit treu geblieben.

Mix aus Italien und Amerika

Das Street Cafè ist eine Mischung aus Merkmalen der italienischen und amerikanischen Kaffeekultur. Die italienische Espressokultur ist hierzulande bekannt, aber was kann man von den USA lernen? Dort werden über drei Viertel der Kaffees aus Bechern oder Mugs getrunken, meistens als Cappuccino, Caffè Latte oder Chococcino. Oft werden sie mit Sirup wie Irish-Cream, Haselnuss, Mandel oder Vanille getoppt.

Immer mehr Schweizer lernen diese Produkte in den USA kennen. Insbesondere Business-Leute mit Auslanderfahrung, Reisefreudige und Junge fühlen sich angesprochen. Sutter verwendet Kaffeemaschinen der Wiener Firma Schärf und weist auf «wichtige Details hin: «Die gut isolierten Becher stammen aus den USA, denn bei Tests mit hiesigen verbrannten wir uns sprichwörtlich die Finger». (Foto: Sutter AG)