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Wachsender Export von Schweizer Süsswaren

Süsswaren aus der Schweiz sind auch im Ausland äusserst beliebt. Kein Wunder, dass sich Schweizer Schokolade im Jahr 2003 als konjunkturresistent erwies.

von Foodaktuell Importer

Knapp 71’400 Tonnen Schokolade konnten die Schweizer Hersteller 2003 ins Ausland liefern. 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das grösste Wachstum verzeichnete dabei das Segment der Schokoladepralinés mit 14,2 Prozent. Auch die Tafelschokoladen – das wichtigste Exportprodukt – entwickelte sich weiter positiv. Zu den bedeutendsten Exportländern zählen Deutschland mit einem Anteil von 22 Prozent, vor Grossbritannien mit 12 Prozent und Frankreich mit 10 Prozent. Besonders erfolgreich verkauft sich Schweizer Schokolade in Nordamerika sowie in einigen asiatischen und südamerikanischen Ländern.

Tafeln sind immer noch Bestseller

Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Konsum von fast 12 Kg halten die Schweizer auch den Rekord beim Eigenverbrauch (inklusive Verkäufe an Touristen). Nach einer Erhebung des Marktforschungsinstituts ACNielsen SA bevorzugen Schweizer Verbraucher in der Hauptsache Tafelschokolade, die 32,4 Prozent vom Gesamtmarkt der Schokoladenprodukte im Schweizer Einzelhandel ausmachen. Nach wie vor beliebt sind Milchschokolade-Tafeln mit einem Anteil von 78,2 Prozent. Der Schweizer Markt für Schokoladenprodukte belief sich im Zeitraum vom April 2003 bis März 2004 auf 764 Mio Franken. Davon entfallen 247 Mio allein auf die Tafelschokoladen.

Traditionelles und Neues

Im Ausland wird die Schweizer Qualität gelobt dank hochwertiger Zutaten, handwerklicher Verarbeitung und hervorragendem Geschmack. Diese Merkmale zeichnen auch Biscuits und Bonbons aus der Schweiz aus. Zahlreiche Schweizer Hersteller von Süsswaren erwarben sich zudem eine Kompetenz in der Entwicklung und Herstellung von Eigenmarken.

Quellen: Osec und Chocosuisse: www.osec.ch, www.chocosuisse.ch

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