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CCA und Volg stärken gemeinsam Dorfläden

Cash+Carry Angehrn und Volg Konsumwaren AG arbeiten in einem gemeinsamen Projekt mit freien Deutschschweizer Detaillisten an einem Kooperationsmodell.

von Foodaktuell Importer

Cash+Carry Angehrn hat zusammen mit der Volg Konsumwaren AG entschieden, in einem gemeinsamen Projekt mit freien Deutschschweizer Detaillisten ein Kooperationsmodell auszuarbeiten. Es ist die Zielsetzung, den Quartier- und Dorfladen nachhaltig zu stärken.
Lanciert wird das Modell Anfang 2007.

Seit 2005 ist das traditionelle Familienunternehmen Cash+Carry Angehrn auf der Suche nach einer zukunftsgerichteten Lösung für die freien Detaillisten. Zusammen mit der Volg Konsumwaren AG und freien Detaillisten wird nun eine Projektgruppe gebildet, der Schweizerische Verband der Lebensmittel-Detaillisten (VELEDES) unterstützt die Beratungen der Projektgruppe.

Insbesondere kleineren Anbietern fehlt heute die flächendeckende Unterstützung durch Grossisten. Hauptziel der Projektgruppe ist es daher, den Besitzern von Quartier- und Dorfläden eine optimale Kombination aus Belieferung und Selbsteinkauf sowie massgeschneiderte Dienstleistungen offerieren zu können.

Die freien Detaillisten sollen von den Stärken beider Systeme profitieren, dazu gehören auch einheitliche Aktionen, Werbung und Verkaufs-Unterstützung. Die kürzlich gegründete Projektgruppe rechnet mittelfristig mit 400 Detaillisten, die ihren Kunden ein attraktives und marktgerechtes Aktionsprogramm anbieten können.

„Die innovative Kombination von Belieferung und Selbsteinkauf und der Einbezug der freien Detaillisten in der Projektgruppe bringt ganz neue Perspektiven.“, sagt Martin Angehrn, Geschäftsleitungsmitglied von Cash+Carry Angehrn. (Medienmitteilung CCA)


Über C+C Angehrn

Die Wurzeln der Familienunternehmung gehen zurück bis ins letzte Jahrhundert. Was in St. Gallen als «Wirtschaft zum Weiher und Spezereiladen» begann, entwickelte sich zu «Angehrn & Co, Engros Kolonialwaren» in der ganzen Ostschweiz. 1964 wurde in Gossau SG das erste Cash+Carry der Schweiz eröffnet. Die täglich mehrmalige Anlieferung aller Betriebe durch CCA bringt Frische und hohe Warenverfügbarkeit für alle CCA-Kunden. (Quelle: CCA)

Über Volg

Die Frischprodukte sind der Lebensnerv jeder Volg-Verkaufsstelle. Sie stehen deshalb in jedem Volg – unabhängig von seiner Grösse – im Mittelpunkt. Auf rund einem Drittel der gesamten Verkaufsfläche bietet der Volg eine grosse Auswahl an Frischprodukten an.
Auch das übrige Sortiment ist ganz auf den täglichen Bedarf ausgerichtet.

Im Volg findet der Kunde deshalb fast alle bekannten Markenprodukte. In einigen Segmenten werden diese durch günstige Hausmarken ergänzt. Die lokale und regionale Verwurzelung der Volg-Läden zeigt sich auch darin, dass es in jedem Volg auch Produkte aus der Region gibt. Die Verkaufsteams können auf einen kompetenten Partner zählen, die Marketing-Organisation Volg Konsumwaren AG. Sie vermittelt ein Sortiment von rund 5000 Artikeln.

Die moderne Verteilzentrale Winterthur beliefert alle Volg-Verkaufsstellen mit einem Vollsortiment Food/Nearfood/Nonfood und knapp die Hälfte aller Volg-Filialen mit Früchten, Gemüse und weiteren Frischprodukten. Die Frischdienste in Landquart und im aargauischen Suhr sorgen dafür, dass die Transportwege für die empfindlichen Frischprodukte sowohl für die Läden im Kanton Graubünden als auch im Westen des Wirtschaftsgebiets möglichst kurz bleiben.

Die Volg-Verkaufsstellen werden von Mitgliedgenossenschaften der fenaco, von der Volg Detailhandels AG, sowie von privaten Detaillisten geführt. Die Unternehmen der Volg-Gruppe gehören zur fenaco. Das Unternehmen der schweizerischen Agrarwirtschaft ist 1993 aus der Fusion von sechs Landwirtschaftlichen Genossenschaftsverbänden entstanden. Die Nähe des Volg zu den Schweizer Bauern spiegelt sich in jedem Volg Laden wider: Sie sind wichtige Vermarkter von Erzeugnissen aus heimischer Scholle. (Quelle: Volg)