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Gesunde Kost vom Schulmensa-Caterer

SV Schweiz engagiert sich für gesündere Ernährung von Jugendlichen und lanciert fit@school Gerichte in 38 Schulmensen der Deutschschweiz.

von Foodaktuell Importer


Jedes fünfte Kind in der Schweiz ist zu dick, jeder
dritte Jugendliche ist übergewichtig. Die Folgen dieser Entwicklung sind massive
Gesundheitsprobleme bereits in jungen Jahren. SV Schweiz bietet nun Jugendlichen an
Gymnasien, Berufsschulen, Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten auf
Beginn des Schuljahrs 2006/07 eine gesunde und ausgewogene Verpflegung an.

fit@school Menus enthalten inklusive Getränk rund 800 kcal, 45–55 Prozent Kohlenhydrate,
25–35 Prozent Fett, 10–30 Prozent Eiweiss, mindestens 7 Gramm Nahrungsfasern
und entsprechen damit weitgehend1 den ernährungsphysiologischen
Kriterien der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE). (Die SGE-Kriterien sehen zwischen 9 und 11 Gramm Nahrungsfasern vor und einen um 10 Prozent reduzierten Salzgehalt.)

Die Menus werden in Kombination mit einem Getränk angeboten. Im Angebot ist beispielsweise
ein Satayspiessli mit Rindshackbällchen und Gemüse sowie ein 5 dl Henniez Mango-
Yuzu und zum Dessert ein Beerentraum.

Zuviel fettreicher Fast Food

54 Prozent der 15- bis 24-Jährigen ernähren sich mindestens einmal pro Woche von
Fast Food. Schnellverpflegung übt auf Jugendliche einen besonderen Reiz aus und
ist häufig Bestandteil jugendlicher Lebenskultur. Doch enthalten die Gerichte meistens
zu viel Fett und Kalorien.

fit@school in Kombination mit viel Bewegung und
ausreichender Flüssigkeitsaufnahme leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer
ausgewogenen Ernährung. «Nach dem Erfolg der fit@work und fit4life Gerichte in
Personalrestaurants seit dem Frühjahr 2005 erweitern wir nun unser Ernährungskonzept
auf Schulen. Wir wollen mit unserem Angebot Jugendliche für das Thema
gesunde Ernährung sensibilisieren und ihnen die Möglichkeit bieten, Gerichte zu
konsumieren, die preiswert, attraktiv und ausgewogen sind», erklärt Philippe Echenard,
CEO SV Schweiz.

Auszeichnung vom BAG

Im vergangenen März beteiligte sich SV Schweiz mit sechs Gerichten (Bild) am Degustationsevent
zur Verleihung des Balance Boy Award und erhielt von der Jury für alle
eingereichten Gerichte die Balance Boy Auszeichnung. Der Balance Boy ist das
Kernstück des Projekts «Fast Food & Gesundheit», das Anfang 2004 von der
Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit
(BAG) lanciert wurde.

Eine Jury, bestehend aus 60
Jugendlichen, hat Fast-Food-Angebote und Informationsmaterial von elf nationalen
und regionalen Anbietern bewertet. Am Degustationsevent waren nur Gerichte zugelassen,
die den ernährungsphysiologischen Kriterien der SGE entsprechen. Durch
eine Kooperation mit der Pistor, einer weiteren Teilnehmerin am Degustationsevent,
wurden 13 der insgesamt 30 fit@school Gerichte, die SV Schweiz in den Mensen
anbietet, mit dem Balance Boy Award ausgezeichnet. Bis Ende Jahr sollen 45
fit@school Gerichte erhältlich sein.

SV Schweiz hat für die neue Ernährungslinie eigens eine Figur ins Leben gerufen.
Ein Teenager (Zielgruppe: Gymnasien, Berufsschulen) – und für die ältere Zielgruppe
(Fachhochschulen, Hochschulen, Universitäten) ein Twen – namens Lu’C (ausgesprochen:
Lucy) wird die Besucher der Mensen auf die neuen fit@school Gerichte
aufmerksam machen.

Über SV Group

SV Group, mit Holdingsitz in Dübendorf, ist in der Schweiz, in Deutschland und
in Österreich im Business Catering, Care Catering, Event Catering und Hotelmanagement
tätig. 2005 erwirtschaftete der Konzern mit 7200 Beschäftigten
einen Nettoumsatz von CHF 534,0 Mio.

SV Schweiz ist mit rund 300 geführten Betrieben Marktleaderin in der Gemeinschaftsgastronomie.
Das Unternehmen betreibt in der Schweiz 47 Mensen und erreicht damit täglich
rund 20 000 Jugendliche in Gymnasien, Berufsschulen, Fachhochschulen, Hochschulen
und Universitäten.

Gesunde Ernährung hat bei SV Group Tradition. So verleiht die SV Stiftung, Mehrheitsaktionärin
von SV Group, jährlich einen Medienpreis. In Erfüllung ihres Stiftungszwecks
zeichnet der Preis eine journalistische Arbeit aus, die in gut verständlicher
und attraktiver Form ernährungsphysiologische Fragen beantwortet und deren
Hintergründe ausleuchtet und somit zu einer gesunden Ernährung der Bevölkerung
beiträgt.(Medienmitteilung SV)

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