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Erfolgreiche Delikatessenmesse Gourmesse

Die Zürcher Delikatessenmesse "Gourmesse" zieht nach vier intensiven Messetagen eine sehr positive Bilanz. Viele Aussteller verkauften wesentlich mehr als im 2005.

von Foodaktuell Importer

Die meisten der über 160 Ausstellern zeigten sich von der
enormen Kauflust der Messebesucher überrascht. So verspürten manche
Aussteller einen erheblichen Umsatzzuwachs. Bild: Renner am Stand der Amriswiler Confiserie Wellauer waren die Thurgados Öpfeli mit Thurgados-Branntwein aus Thurgauer Äpfeln, Grand-Cru Couverture und Frischrahm aus dem Oberthurgau.

Nach dem letztjährigen Besucherrekord von
über 10 000 Gästen wurden dieses Jahr mit insgesamt 12 890 Besuchern
alle Erwartungen übertroffen. “Nicht nur quantitativ, sondern auch
qualitativ durften wir eine hervorragende Gourmesse
erleben”, erklärte Messedirektor Stefan Schramm.

Nebst Esswaren bot die Gourmesse auch «Hardwaren»: Werner Winzeler (Bild) von «Winzeler Tavola e cucina» erklärt Besuchern die Vorteile der Pfannen von Spring. Die Eschlikoner Firma beliefert sowohl den Haushalt- wie auch den Gastronomiemarkt.

Und Schramm weiter: “Wir sind daran, die Messe zu analysieren und wollen im nächsten
Jahr noch mehr Qualität bieten, noch mehr Delikatessen zeigen, das
Ambiente noch sinnlicher gestalten und noch fokussierter das
interessierte Geniesserpublikum ansprechen”.

Die Gourmesse war auch die Gelegenheit, um das neue Buch “Ur-Chuchi Tessin“ des Zürcher Journalisten Martin Weiss vorzustellen (Bild, im Hintergrund die Römerbrücke im Verzascatal). Ein ausserordentliches Werk, dass in 380 Seiten und mehr als 1000 Fotos die authentische Tessiner Küche vorstellt (Rotpunktverlag).

Ein besonderes Highlight war die erstmals durchgeführte
Kindergourmesse unter der Leitung der Slow Food-Aktivistin Heidi
Giuliani. Rund 300 Kinder nutzen Giulianis Angebote und schärften ihre Geschmackssinne, trainierten mit einem ehemaligen Karate-Schweizermeister oder übten das Zähne putzen mit einem Zahnarzt.

Erstmals ermittelte die Gourmesse den Schweizer Meister im Austern Öffnen am Wettkampf während der Ausstellung. Milorad Simic (Bild) vom Zürcher Comestibler Braschler gewann wie schon letztes Jahr die Schweizer Meisterschaft: Er öffnete dreissig Schalentiere in drei Minuten und 54 Sekunden (im 2005 brauchte er viereinhalb Minuten).

Aber es geht nicht nur um Geschwindigkeit: Der Schliessmuskel muss sauber durchgetrennt sein, und Splitter oder Defekte geben Abzug. Schnitte mit dem scharfen Messer in den Finger gibt zwar keinen Abzug, «aber nur wenn kein Blut an den Muscheln klebt», erklärt Simic.

Ort und Datum der nächsten Gourmesse stehen bereits fest. Sie
findet wiederum im Zürcher Kongresshaus statt: Vom 5. bis 8. Oktober
2007. (Medienmitteilung Salz&Pfeffer, Bilder: foodaktuell)