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KURZNEWS 6. November 2007

Eierpreise / Produkt-Herkunft / Feuerbrandbekämpfung / Schweizquerende Schlachttier-Transporte / Milchproduktpreise / Schweizer Sieg am Berufswettkampf in Schweden

von Foodaktuell Importer

GalloSuisse: Eierproduzenten fordern höhere Eierpreise

Die Eierproduzenten fordern von den Abnehmern einen
höheren Produzentenpreis angesichts gestiegener Kosten für Energie,
Futtermittel, Suppenhühner-Entsorgung und weitere Produktionsfaktoren
sowie eines tendenziell ausgetrockneten Marktes. Sie weisen darauf
hin, dass ein höherer Eierpreis erfahrungsgemäss nicht zu einem
Minderkonsum führt, zumal Konsumenten vom Schweizer Ei erwarten, dass
dieses mehr kostet. Auch die Preise für Nebensorten sind anzuheben,
nachdem die Importeier deutlich teurer geworden sind.

Wie die Eierproduzenten betonen, ist die Marge der nachgelagerten
Stufen für sie – im Gegensatz zu anderen Sektoren der Landwirtschaft
– von untergeordneter Bedeutung. Die Schweizer Eierproduzenten können
den Wettbewerb ohnehin nur über die Qualität, nicht über den Preis,
aufnehmen. Sie sind sich bewusst, dass höhere Gestehungskosten zu
höheren Margen führen. (Gallo Suisse 6. November 2007)

Barry Callebaut publiziert Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2006/07

Anhaltend starkes Umsatz- und Gewinnwachstum
• Wachstum der Verkaufsmenge um 8,5% auf 1’059’200 Tonnen
• Steigerung des Umsatzes[1] um 10,6% auf CHF 4’106,8 Millionen
• Zunahme des Betriebsgewinns (EBIT) um 9,8% auf CHF 324,0 Millionen
• Steigerung des Konzerngewinns aus fortzuführenden Geschäftsbereichen um 9,1% auf CHF 207,0 Millionen
• Unterzeichnung des Vertrags zum Verkauf von Brach’s; Brach’s deshalb als aufgegebener Geschäftsbereich klassifiziert.
• Nach oben revidierte 4-Jahres-Finanzziele: jährliches Volumenwachstum von 9-11%, EBIT-Wachstum von 11-14% und Gewinnwachstum von 13-16%
• Verwaltungsrat schlägt Ausschüttung von CHF 11,50 pro Aktie vor, gegenüber CHF 10,50 im Vorjahr (Barry Callebaut 6. November 2007)

Herkunft ist den Schweizern wichtig

In der letzten Woche beschäftigten sich die Medien vor allem mit einem Traktandum der Bundesratssitzung: Mit der Einführung des Cassis de Dijon-Prinzips. Laut diesem Prinzip sollen alle Produkte, die in der EU rechtmässig in Verkehr gesetzt werden, auch in der Schweiz frei verkäuflich sein. Aus dem Ausland importierte Waren müssten so nicht neu verpackt und beschriftet werden, weil die Schweizer Vorschriften von den europäischen abweichen.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) sieht in der Einführung des Cassis de Dijon-Prinzips ein grosses Potenzial zur Preissenkung. Unter das Cassis de Dijon-Prinzip fällt in der Europäischen Union ein Viertel des gesamten Handelsverkehrs. Wird der gleiche Anteil auf die Schweiz übertragen, würde von den 140 Milliarden Schweizer Franken, die zwischen der Schweiz und der EU gehandelt werden, durch das Cassis de Dijon-Prinzip ein Handelsvolumen von 35 Milliarden Franken betroffen sein. Falls der Preis bei den Importen dank des Cassis de Dijon-Prinzips auch nur um 10 Prozent reduziert werden könnte, wäre dies laut Seco bereits ein grosser Schritt weg von der Hochpreisinsel.

Das Cassis de Dijon-Prinzip kennt Ausnahmen: Wenn die abweichenden Schweizer Vorschriften einem übergeordneten öffentlichen Interesse entsprechen oder wenn sie im Interesse des Konsumentenschutzes sind, können sie beibehalten werden. Auf der Ausnahmeliste steht beispielsweise ein Importverbot von Hunden- und Katzenfellen – denn diese Forderung steht klar im öffentlichen Interesse.
Ein weit heiklerer Punkt bei den Ausnahmeregelungen ist die Herkunftsdeklaration von Lebensmitteln. Der Bundesrat hat dazu noch keine Stellung bezogen. Das ärgert die Konsumentenschützer, wie der “Tages Anzeiger” vom letzen Donnerstag berichtet. “Bei Fleisch, Gemüse und Obst haben die Konsumenten ein Recht darauf zu wissen, woher die angebotenen Waren stammen”, kritisiert Jacqueline Bachmann, Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz im “Tagi”.

Auch Bauernverbandspräsident Hansjörg Walter drückt sich in einem Interview mit dem “St. Galler Tagblatt” vom letzten Samstag klar aus: “Produkte ohne Herkunftsdeklaration dürfen nicht importiert werden”. Die Schweizer Konsumenten achten beim Kauf eines Poulets darauf, ob es aus China oder aus der Schweiz stammt – davon sind Konsumentenschützerin Bachmann und Bauernverbandspräsident Walter überzeugt.

Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstitut IHA-GfK AG gibt den beiden Recht. “Die Bauern haben erreicht, dass die Schweizer Konsumenten im Vergleich zu den Nachbarländern für ein Ei rund 50 Rappen mehr bezahlen”, sagte GfK-Chef Peter Hofer am letzten Montag am Europaforum in Luzern. Während die Schweizer freiwillig so viel bezahlen, würden die Deutschen, die Holländer und die Italiener für die Eier weniger als die Hälfte ausgeben. Hofer folgerte: “Der Schweizer Konsument ist im Vergleich zu seinen Nachbarn qualitäts- und genussorientierter. Er setzt sich freiwillig für ethische Werte ein.”
Der Bundesrat kann es sich darum also kaum leisten, die Herkunfts-sdeklaration dem Cassis de Dijon-Prinzip zu opfern. Denn es entspricht dem Bedürfnis der Konsumenten, zu wissen, woher die Produkte in ihren Einkaufskörben kommen. (LID Helene Soltermann, 5. November 2007: Presseschau der Woche 44 vom 29.10. bis 04.11.2007)

Coop gibt höhere Lieferantenpreise für Milchprodukte an Konsumenten weiter

Weltweit steigt die Nachfrage nach Milchprodukten. Davon ist auch der Markt in der Schweiz betroffen. Nachdem Coop in den letzten Jahren einige hundert Millionen in Preissenkungen investiert, tiefere Rohstoffpreise und eigene Effizienzsteigerungen an die Konsumenten weitergegeben hat, sind nun Preiserhöhungen in Teilsortimenten unumgänglich. Transparenz steht für uns dabei im Fokus.

Milch ist weltweit teurer geworden. Importierte Milchprodukte, wie z.B. Parmigiano, sind direkt betroffen. Der Milchpreis ist auch in der Schweiz gestiegen. Die Schweizer Bauern erhalten von unseren Milchverarbeitern
6 Rappen mehr pro Liter Milch. Zudem steigen die Kosten von Verpackungsmaterial und Transport um weitere
2 Rappen pro Liter. Gesamthaft bezahlt Coop ihren Milchlieferanten somit 8 Rappen pro Liter mehr. Die Verkaufspreiserhöhung auf 1 Liter Vollmilch Past beträgt bei Coop 5 Rappen. Somit liegt der Verkaufspreis bei
Fr. 1.45. Er beträgt damit gleich viel wie Anfang 2006.

Die gestiegenen Rohstoffpreise und Betriebskosten haben Auswirkungen auf das Sortiment Milch, Jogurt und Frischkäse. Da wir die Preise auf 5 Rappen genau angeben, runden wir bei einigen Produkten ab und bei anderen auf. Insgesamt werden nur die Preiserhöhungen unserer Lieferanten weitergegeben. (Coop 5. November 2007)

Das Interesse am Best of Swiss Gastro-Wettbewerb wächst

Starfussballer Tranquillo Barnetta, eine Steigerung um 95%
und diverse Sterneköche belegen: Das Renommé des Best of Swiss Gastro nimmt
Jahr für Jahr zu. Und: Erstmals erscheint Ende November das Best of Swiss Gastro
Book.
Die grösste Erfolgsmeldung vorweg: Dass der Best of Swiss Gastro (BOSG) auch ein
Publikumswettbewerb ist, zeigen die aktuellen Zahlen. Bis zum Einsendeschluss des
öffentlichen Votings am 31. Oktober 2007 gingen 75’000 Stimmen beim Organisationsteam
ein. Das entspricht einer Zunahme im Vergleich zum Vorjahr (40’000 Votings) um rund 95%!
Von diesen 75’000 Stimmabgaben aus dem “Volk” gingen 60’000 per Postkarte und 15’000
per Online-Kontakt ein. Die Stimmenden hatten die Möglichkeit, für den nominierten Betrieb ihrer Wahl je eine Note
von 1 bis 6 abzugeben.
Welche Betriebe die Best of Swiss Gastro Awards in den acht Kategorien gewinnen werden,
zeigt sich am 19. November. Dann findet die grosse Awardnacht in Basel an der IGEHO
statt.

Die zunehmende Popularität des Best of Swiss Gastro zeigt sich auch in weiteren
Begebenheiten.
Der Schweizer Fussball-Internationale Tranquillo Barnetta ist seit kurzem Mitinhaber eines
Restaurants in St. Gallen, welches erstmals für den BOSG nominiert ist. Im Ende November
erscheinenden BOSG-Book äussert sich der smarte Fussballstar über seine ganz
persönliche Sicht auf die Gastro-Szene.
Weitere prominente Namen, von welchen man im selben Buch Interessantes zu hören
bekommt wird: Andreas Caminada (Koch des Jahres 2008); Amanda Ammann (Miss
Schweiz 2007); Dani Fohrler (Gastgeber der diesjährigen BOSG-Award-Verleihung); Claudio
Zuccolini (Stand-up-Comedian).

Zu guter Letzt eine Feststellung am Rande. Gelang es in den vorangegangenen Jahren nur
zum Teil, auch hoch dekorierte Sterneköche für den Best of Swiss Gastro zu interessieren,
zeichnet sich ein neues Bild ab.
Neben Andreas Caminada, welcher sich wie bereits erwähnt im BOSG-Book zu Wort melden
wird, melden heuer Starköche wie ein Stefan Meier (Rathauskeller Zug) oder ein Jacky
Donatz (Restaurant Sonnenberg, Zürich) ihr Kommen zur BOSG-Award-Verleihung in Basel
an. In vergangenen Jahren blieben selbst persönliche Einladungen meist unbeantwortet…
Im Anhang finden Sie die Liste mit sämtlichen nominierten Betrieben aus der ganzen Schweiz. (Best of Swiss Gastro 5. November 2007)

Obstverband will Feuerbrand weiterhin mit Antibiotika bekämpfen

Der Obstverband hält an Streptomycin-Forderung fest. Gleichzeitig verlangt er, dass die bisherigen Bekämpfungsmassnahmen konsequent
weitergeführt werden. So kann ein allfälliger und kontrollierter Einsatz des antibiotikahaltigen
Wirkstoffes auf die am meisten befallenen Gebiete eingegrenzt und auf ein
Minimum reduziert werden. Nach wie vor ist kein anderes Mittel mit einem ähnlich
hohen Wirkungsgrad bekannt.

Die Tafeläpfel- und Tafelbirnenernte ist zu Ende, die Lager sind gut gefüllt. Optimale Wachstumsbedingungen für die Früchte während der ganzen Vegetationsperiode konnten die Feuerbrand-
bedingten Ausfälle kompensieren. Dies ist aber kein Grund zum Aufatmen, im Gegenteil:
Die gefährliche Bakterienkrankheit kann im nächsten Jahr noch härter zuschlagen
und den inländischen Kernobstbau existenziell bedrohen, falls die Infektionsbedingungen
dazu stimmen. Der Schweiz. Obstverband SOV hält deshalb an seiner Forderung fest, dass
bis Ende Jahr der Wirkstoff Streptomycin in der Schweiz vorsorglich zugelassen sein und die
bisherigen Bekämpfungsmassnahmen ergänzen soll. Der SOV steht hinter dem von einem
Pflanzenschutzmittelhersteller Mitte Jahr eingereichten Gesuch. Damit will er den stark betroffenen
Obstbauern bei den zugelassenen Wirkstoffen gleich lange Spiesse ermöglichen
wie ihren ausländischen Kollegen.

Nach Ansicht des SOV muss die bisherige Bekämpfungsstrategie konsequent weitergeführt
werden. Diese sieht vorbeugende Massnahmen wie die Eliminierung von feuerbrandanfälligen
Zier- und Wildpflanzen und je nach Befallslage den Rückschnitt von leicht infizierten
oder die Rodung von stark befallenen Bäumen vor (siehe „5-Punkte-Massnahmenplan“).
Zusätzlich soll ab dem kommenden Frühling neu ein restriktiver Einsatz des Antibiotika enthaltenden
Wirkstoffes Streptomycin möglich sein, weil das Infektionspotenzial durch die vielen
neuen Befallsherde sprunghaft angestiegen ist. Dabei würde der Wirkstoff nur unter
strengen Auflagen, lokal und unter Aufsicht von Fachleuten eingesetzt. So könnte eine Antibiotika-
Resistenzbildung oder ein Verkauf von allenfalls kontaminiertem Honig praktisch
ausgeschlossen werden. Die Zulassung soll solange gelten, bis wirksame Alternativen zur
Verfügung stehen, deren Forschung und Entwicklung der SOV fordert.

Auf den grossen Durchbruch hoffen
Forscher aus aller Welt testen laufend Erfolg versprechende Alternativpräparate zu Antibiotika.
Der grosse Durchbruch blieb bis heute aus. Auch das kürzlich in der Schweizer Presse
vorgestellte Hefepilzpräparat Blossom Protect stellt für den SOV derzeit keine Alternative zu
Antibiotika dar. Der Wirkungsgrad des Mittels kommt nicht wie verlautet an denjenigen von
Streptomycin heran. Umfassende Freilandversuche in Deutschland, in Österreich und der
Schweiz bestätigen dies. Ein grosses Problem bei mehrmaliger Behandlung mit dem neuen
Mittel ist ferner die so genannte Berostung: Die Oberfläche der behandelten Früchte ändert
die Farbe und wird aufgerauht. Berostete Früchte können auf dem Tafelobstmarkt nicht abgesetzt
werden. Ausserdem erschwert das Mittel die Bekämpfung von anderen Pflanzenkrankheiten,
wie z.B. von Schorf.

Im bisher schlimmsten Feuerbrandjahr aller Zeiten mussten die Schweizer Obstbauern über
100 Hektaren der Tafeläpfelkulturfläche roden, weil die Bäume nicht mehr zu retten waren. In
über 1000 Hektaren, das heisst bei einem Viertel der Schweizer Tafeläpfelkulturfläche,
mussten sie Feuerbrandinfektionen feststellen und die befallenen Äste entfernen. Die Früchte
waren vom Feuerbrand nicht betroffen. Fachleute sind jedoch überzeugt, dass viele dieser
Bäume sowie viele Zier- und Wildpflanzen das Feuerbrandbakterium weiter in sich tragen.
Bei günstigen Infektionsbedingungen im nächsten Jahr befürchten die Obstbauern noch weit
massivere Ausfälle.

Hochstammbäume noch schlimmer betroffen
Im Hochstamm-Feldobstbau waren die Ausfälle durch Feuerbrand bereits in diesem Jahr
spürbar. Weil über 40 000 Feldobstbäume befallen sind, weil der Feldobstbaumbestand ohnehin
seit Jahren abnimmt und weil einzelne Sorten infolge der Alternanz, einer biologisch
bedingten Ertragsschwankung im zweijährigen Rhythmus, wenig Ertrag ablieferten, ist das
Rohstoffniveau für die Apfelsaftherstellung mittlerweile tief. (SOV 5. November 2007)

Nationalratskommission für Verbot von Schlachttiertransporten

02.11.2007 – (lid) – Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) des Nationalrates befürwortet ein Verbot des Transports von lebenden Schlachttieren durch die Schweiz sowie verstärkte Grenzkontrollen bei Tiertransporten.
Wie die Parlamentsdienste am 2. November mitteilten, hat die WBK einer parlamentarischen Initiative von Barbara Marty Kälin (SP/ZH) einstimmig Folge gegeben. Sie hält das Verbot und die Kontrollen aus Gründen des Tierschutzes und aus seuchenpolizeilicher Sicht für geboten.

Schweizer Sieg am Internationalen Berufswettkampf in Schweden

Die Bäcker-Konditorin Claudia Furger aus Gurtnellen Dorf (UR) hat letzte Woche in Göteborg den Internationalen Berufswettkampf gewonnen. Der zweite Schweizer David Grandjean aus Romont (FR) belegte den ausgezeichneten 6. Rang unter 24 Teilnehmenden aus 12 Ländern. Der Auftakt zum Wettkampf verlief recht hektisch. Die Stunde Zeit, die allen Teilnehmenden am Vortag zur Einrichtung des Arbeitsplatzes und zum Abwägen der Rohstoffe zur Verfügung stand, erwies sich als knapp, so dass der fünf Stunden dauernde Wettkampf mit einer gewissen Unsicherheit angetreten werden musste. Entsprechend hoch war für alle Kandidaten der Zeitdruck, da sie sich zuerst mit den ungewohnten Arbeitsbedingungen in einer fremden Umgebung vertraut machen mussten.

Die Konditionen waren aber für alle gleich. Claudia Furger kam damit sehr gut zurecht und konnte das ganze Programm mit extremem Durchhaltewillen innerhalb der Zeitlimite durchziehen. Auch David Grandjean zeigte eine gute Leistung, hatte jedoch viel Pech, indem ihm das Schaustück auseinander fiel. Die Qualität des Wettkampfs stuft Jurymitglied David Schmid von der Richemont Fachschule als recht hoch ein: «Die mitmachenden Länder rücken niveaumässig immer stärker zusammen. Der Wettkampf verlief sehr ausgeglichen. Claudia Furger hat extrem sauber gearbeitet, ihr sind alle Produkte gut gelungen, wogegen anderen Wettkämpfern das eine oder andere Gebäck missraten ist, wodurch sie zurückgeworfen wurden.»

Auffallend waren in Göteborg die gute Organisation und die prächtige Stimmung unter allen Mitwirkenden. Der ganze Anlass war öffentlich und fand vor einem interessierten Publikum statt. Dank vorbildlicher Pressearbeit nahmen auch die Medien regen Anteil. Die Siegerehrung wurde vor zahlreichen Zaungästen in einem Einkaufszentrum durchgeführt. Damit ist es gelungen, viele Sympathien für das Bäcker-Konditor-Gewerbe zu schaffen und für den schönen Beruf des Bäcker-Konditors zu werben. (panissimo 2. November 2007)

BioFach America 2007: 1a Geschäftsklima

25.000 Fachbesucher, rund 2.000 mehr als im vergangenen Jahr, strömten von 27. bis 29. September 2007 auf die parallelen Fachmessen BioFach America und die Natural Products Expo East ins Baltimore Convention Center. Aussteller und Besucher erlebten in diesem Jahr die sechste Ausgabe der BioFach America, die ausschliesslich zertifizierten Bio-Produkten vorbehalten ist. Gemeinsam mit der Natural Products Expo East bildet sie die grösste Anbieterplattform Nordamerikas für natürliche und bio-zertifizierte Produkte. Einen neuen Höchststand verzeichnete auch die Zahl der Unternehmen, die sich auf der dreitägigen Fachmesse präsentierten: Insgesamt rund 1.800 Aussteller (2006: 1.200) waren mit Neuigkeiten und tiefen Sortimenten vertreten, davon 226 auf der BioFach America. Bereits jetzt sind mehr als 65 % der Fläche für 2008 gebucht. Am deutschen Firmengemeinschaftsstand war die Stimmung bei den zwölf Ausstellern ausgesprochen gut.

MARKTPLATZ: Verpackungsmesse easyfairs startet morgen in Luzern

Die zweite easyFairs Verpackung startet am 7. und 8. November in Luzern. Mit über 100 Ausstellern hat sich die zweitägige Veranstaltung als die bedeutendste Verpackungsmesse in der Schweiz etabliert. In diesem Jahr ist die Anzahl der Aussteller von 64 auf über 100 Unternehmen gestiegen und die Ausstellungsfläche um 20 Prozent gewachsen. «Die Messe ist total ausgebucht. Wir rechnen deshalb mit einem signifikanten Anstieg der Besucherzahlen, was für die Aussteller noch mehr potentielle Geschäftskontakte und damit eine erfolgreiche Messe bedeutet», betont Gunnar Küchler, Geschäftsführer von easyFairs Switzerland GmbH.

Im Verpackungsbereich ist das Unternehmen der grösste europäische Veranstalter: mit 40 Messen in 9 Ländern. easyFairs bietet den ausstellenden Unternehmen eine themenspezifische Branchenplattform und den Besuchern einen kompletten Marktüberblick. «Uns ist es wichtig, dass wir auf Augenhöhe mit den Ausstellern sind und deren Erfordernisse mit unseren Messen erfüllen», so Gunnar Küchler weiter.

Themenbereiche: Die Messe in Luzern deckt alle Bereiche der ab-packenden Wirtschaft ab: dazu gehören Packmittel, Verpackungs-maschinen und Technologien, Label- und Markierungstechnik, Ver-packungsdesign und -gestaltung sowie Recycling. LearnShops: Auf der Infobühne der easyFairs learnShops können sich Aussteller wie Besucher kostenlos über aktuelle Trends in der Branche informieren. Etwa 10 namhafte Referenten diskutieren zu verschiedenen Themen wie Robotereinsatz, Anforderungen an Gefahrgutverpackungen, Transport- und Palettensicherung, Versand von gefährlichen Gütern und vielen mehr. Das ausführliche Programm ist im Anhang.

Mit dem zweiten Auftritt in der Schweiz festigt sich der internationale Messeanbieter easyFairs seine Position auf dem Schweizer Markt. Neben der Verpackungsmesse organisiert easyFairs in Basel am 23. und 24. Januar 2008 die easyFairs MAINTENANCE, eine nationale Fachmesse für industrielle Instandhaltung und Facility Management. Ebenfalls in Luzern findet am 8. und 9. April 2008 die easyFairs SHOP statt: ein Branchentreff für den Schweizer Detailhandel. Auf Wunsch der Verpackungsindustrie und im Zuge der weiteren Expansion wird die nächste easyFairs Verpackung auf dem Messegelände Zürich im April 2009 stattfinden. (easyfairs 5. November 2007)