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Start der Mefa-Messe 2007

Die Fleischwirtschaft trifft sich diese Tage in Basel an der Mefa. Die Metzgerei-Fachmesse findet erstmals parallel zur renommierten Igeho, der Internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Ausser-Haus-Konsum statt. foodaktuell zeigt erste Highlights (Fotoreportage). Weitere Berichte folgen.

von Foodaktuell Importer


Nach einem Besuch der Mefa in Basel sind die Fachleute der Branche wieder auf dem Laufenden. Neben der Palette an Produkten und Dienstleistungen von 113 Ausstellern gewinnen sie neue Kontakte, aufgefrischtes Wissen und sehen spannende Sonderschauen.

Neu von Neuymeyer: Portionsdesigner Marke Weber. Die Gestaltung von Salami-Rosetten und andern kontinuierlichen x-y-Positionierungen auf Schalen geschieht mit dem Finger am Touchscreen.

Mit dem Mefa-Ticket haben die Mefabesucher freien Zugang in die angrenzenden Hallen der Igeho, der Internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Ausser-Haus-Konsum. Dort gibt es weitere für die Fleischwirtschaft interessante Aussteller und Sonderpräsentationen, so etwa die Igeho Kocharena oder die Sonderpräsentation Snacking Topseller zum Thema Take-away und Convenience-Shopping.

Moderne Vitrine des Ladenbauers Swiss Design: Heutige Metzgereien bieten zunehmend auch Fisch und Käse im Offenverkauf mit Beratung an.

In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) bietet die Mefa 07 einmalige Attraktionen wie die animierte Präsentation der Sieger des Qualitätswettbewerbes 2006, die Ausstellung von Erfolgsgeschichten von Export-Pionieren sowie das Finale um die Schweizer Meisterschaft der besten Lehrabgänger.

Früh übt sich, was ein Fleisch-Fachmann werden will.

Am Stand des Güggeliproduzenten Kneuss: Neuheiten sind nassmarinierte Asiaspiessli und bardierte Jägerschnitzel aus Poulet-Minifilets.


Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP präsentiert Produkte, die auf ihren Forschungsresultaten basieren wie die Purboeuf-Rohwurst mit Rindsbrustkern statt Speck.

Auch Handelswaren für die Metzgerei sind an der Mefa zu finden wie die Neuheiten von Gautschi: Bio-Ketchup, Biomayonnaise und kühlfrische Biosuppen. Das Biolabel ist nicht nur ein Ökolabel sondern verspricht auch Qualität auf einem höheren Niveau, weil die Verarbeitung schonender geschieht und Zusatzstoffe tabu sind.

Der Bioketchup von Gautschi schmeckt nicht langweilig und künstlich sondern intensiv nach getrockneten Tomaten. Als Verdickungsmittel dient Maisstärke ohne E-Nummer.

Ein weiteres Highlight ist die 13. Schweizerische Fleisch-Fachtagung, die am 19. November 2007 während der Mefa ebenfalls im Messezentrum Basel statt findet. In Basel lebt auch das legendäre Metzgerstübli weiter, das man von früheren Mefamessen in Zürich her kennt (Bild).

Ein Vorteil des Messestandorts Basel im Hinblick auf die Öffnung der Märkte ist die strategisch günstige Lage im Dreiländereck Schweiz/Frankreich/Deutschland. An der Mefa knüpft man Kontakte über die Landesgrenzen hinaus.

Weiterlesen: Igeho 07: erste Highlights