Datum:

KURZNEWS 20. November 2007

Champagnerstreit / Wurstexporte / Slowfood erhält Preis / Fragliche Fusion Fenaco und Steffen-Ris / Ehre für Schweizer Verpackungen / Gesundheitstipp: «Ende der Killerfette»

von Foodaktuell Importer


Champagnerstreit: Waadtländer geben nicht auf

19.11.2007 – (lid) – Im Streit um die Bezeichnung “Champagne” wollen die Winzer aus der Waadtländer Gemeinde Champagne nach der Niederlage vor dem Europäischen Gerichtshof nicht klein beigeben. Dank neuem AOC-Reglement hoffen sie auf eine Ausnahmeregelung der EU. Nachdem der Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg einen Anerkennungsantrag für die Herkunftsbezeichnung “Champagne” abgelehnt hat, suchen die Waadtländer nach anderen Wegen, den Namen “Champagne” für den Weisswein aus der gleichnamigen Gemeinde zurückzuerobern.

Prioritär wolle man die Bedingungen für die AOC-Anerkennung verschärfen, erklärte Albert Banderet, Präsident des Komitees zur Verteidigung der Bezeichnung “Champagne”, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Zurzeit erhält Weisswein vom Rebberg Bonvillars das AOC-Label, wenn 51 Prozent der Trauben vom Rebberg selber und 49 Prozent aus der Region stammen. Künftig sollen diese Herkunftsbedingungen auf internationales Niveau gehoben werden. Dannzumal müssen dann 85 Prozent der Trauben vom Rebberg Bonvillars stammen.

Der Kanton Waadt wolle das Reglement bis September 2008 in diesem Sinne anpassen, sagte Banderet. Allerdings stehen nicht alle Beteiligten hinter diesem Vorgehen. Setzt sich das Komitee mit dem Vorhaben durch, wollen Barderet und seine Mitstreiter bei der EU eine Ausnahmebewilligung für den Gebrauch der Bezeichnung “Champagne” beantragen.
Im Weiteren überlegt sich das Komitee eine Schadenersatzklage gegen die Eidgenossenschaft. Die Winzer mussten 2004 wegen der Bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU den Namen “Vin de Champagne” aufgeben und die Etiketten sowie das Werbematerial neu gestalten. Dieser Wechsel soll insgesamt einen Schaden von etwa 20 Millionen Franken verursacht haben.

Grünes Licht für Wurstexporte

19.11.2007 – (lid) – St. Galler Bratwurst, Saucisson vaudois, Coppa und Appenzeller Mostbröckli sind ab 1. Januar zollfrei in die Europäische Union exportierbar. Das Kontingent für die Wurstspezialitäten beträgt netto 1’900 Tonnen pro Jahr. Der EU-Ministerrat gab laut Ratsangaben am Montag, 19. November in Brüssel grünes Licht für die provisorische Vereinbarung. Seitens der Schweiz ist die Zustimmung bereits früher erfolgt. “In der nächsten oder übernächsten Woche werden die ersten Kontingente ausgeschrieben”, sagte Jürg Jordi vom Bundesamt für Landwirtschaft auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Unter die Bestimmung fallen verschiedene Wurstspezialitäten und Fleischwaren. Im Gegenzug können alle EU-Staaten künftig netto 3’715 Tonnen ihrer Fleischspezialitäten zollfrei in die Schweiz einführen. Die neue Regelung ist vorläufig auf zwei Jahre bis Ende 2009 beschränkt. In dieser Zeit wollen Bern und Brüssel ein formelles Abkommen aushandeln.

Proviande, die Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, begrüsst die Einrichtung des zollfreien 1’900-Tonnen-Kontigents, wie Stephan Scheuner, Leiter PR und Marktforschung, gegenüber der SDA sagte. Dadurch werde die Strategie des Verbands gestärkt. Künftig wolle Proviande mit Kommunikationsmassnahmen vermehrt den Export von Schweizer Fleischwaren unterstützen. Dieses Kontingent sei deshalb ein erster Schritt in Richtung EU.

Coop-Brot wird teurer

19.11.2007 – (lid) – Coop erhöht die Brot- und Mehlpreise per Montag, 19. November. Das Ruchbrot wird um fünf Rappen teurer und kostet neu 1.25 Franken, gleich viel wie 2005, wie Coop betont. Man werde nur rohstoffbedingte Erhöhungen weitergeben, bei manchen Produkten werden abrunden, bei anderen aufrunden, heisst es in der Medienmitteilung. Als Grund für die Erhöhung gibt Coop die weltweit steigende Nachfrage und gleichzeitig abnehmender Weizenreserven an. Zusätzlich werde auf Ackerland immer mehr Getreide und Mais zur Herstellung von Treibstoff angebaut. Ernteausfälle in Australien, einem der wichtigsten Getreideproduzenten, hätten die Situation noch verschärft. Deshalb seien die Getreidepreise nun deutlich gestiegen. Neben dem Brot ist natürlich auch das Mehl selbst betroffen. Hier wirkt sich die Erhöhung direkt aus.

Slow Food International erhält Binding-Preis

16.11.2007 – (lid) – Slow Food International erhält den Binding-Preis 2007. Die Organisation setzt sich weltweit für die umweltgerechte Produktion von Lebensmitteln ein.
Der mit 50’000 Franken dotierte Hauptpreis ist Slow Food International am Freitag, 15. November in Vaduz übergeben worden. Gewürdigt wurde das Bestreben der Organisation, Lebensmittel mit Rücksicht auf die Umwelt zu züchten und zu vertreiben. Dabei würden die Würde von Mensch und Tier gewahrt und die Gesundheit der Verbraucher geschützt, hielt die Binding-Stiftung fest. Slow Food International mit Sitz im italienischen Piemont bringe kulturelle Überlegungen in die Umweltdebatte ein und sei ein wesentliches Element einer nachhaltigen Entwicklung. Die Organisation leiste in über 100 Ländern einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität in der Landwirtschaft.

Deutscher Bundestag verbietet Dumpingpreise für Lebensmittel

16.11.2007 – (lid) – In Deutschland ist der Verkauf von Lebensmitteln unter dem Einstandspreis künftig grundsätzlich verboten. Das hat der Bundestag am 15. November beschlossen. Nur in Ausnahmefällen sollen Angebote unter dem Einstandspreis erlaubt bleiben, so zum Beispiel bei Waren mit kurzfristig ablaufendem Verfallsdatum, berichtet der Agrarpressedienst AIZ. Bisher kann das Bundeskartellamt nur einschreiten, wenn ein Einzelhandelsunternehmen Lebensmittel “nicht nur gelegentlich” unter seinem Einstandspreis anbietet. Die neue Regelung ist auf fünf Jahre befristet. Mit der Verschärfung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) soll der Schutz kleiner und mittlerer Einzelhandelsunternehmen vor der Marktmacht grosser Konzerne verbessert werden. Dazu dient auch die Regelung, dass marktmächtige Handelsfirmen ihre Waren oder Leistungen an kleine und mittlere Unternehmen nicht zu einem höheren Preis verkaufen dürfen, als sie selbst in ihren Filialen dafür fordern.

Weko lässt Fenaco und Steffen-Ris noch nicht fusionieren

16.11.2007 – (lid) – Laut der Wettbewerbskommission könnte sich durch den Zusammenschluss zwischen der Fenaco und der Steffen-Ris Holding AG eine marktbeherrschende Stellung ergeben. Deshalb will die Wettbewerbskommission (Weko) den Zusammenschluss genauer prüfen, schreibt sie in einer Medienmitteilung vom Freitag, 16. November 2007. Bei der Prüfung werde auch eine Rolle spielen, ob der zur Zeit noch geschlossene schweizerische Agrarhandelsmarkt in Zukunft geöffnet werde. Vor allem in den Bereichen Kartoffeln, Pflanzenschutzmittel und Pflanzennahrung sieht die Weko durch eine Fusion Anhaltspunkte für eine marktbeherrschende Stellung. Namentlich die Fenaco sei ein starker Marktteilnehmer im Handel mit Gütern aus dem Agrarbereich. Bei einem Zusammenschluss der beiden Unternehmen würde laut Weko das mit Abstand stärkste Agrarhandelsunternehmen in der Schweiz entstehen.

Kantonsspital St.Gallen erhält Culinarium-Trophy

Der Trägerverein Culinarium steht für Genuss aus der Region und vergibt jährlich die Culinarium-Trophy. Dieses Jahr gingen die Preise an die Brauerei Sonnenbräu aus Rebstein (Kategorie Produzenten), die Regionalbahn Thurbo (Kategorie Tourismus) und – eine Überraschung in der Kategorie Gastronomie – an das Kantonsspital St.Gallen. Die eigentliche Überraschung des Abends war die Vergabe der Gastronomie-Trophy. Sie ging nicht an ein bekanntes Gourmet-Lokal, sondern an das Unternehmen «„Kantonsspital St.Gallen», welche neben dem Kantonsspital St.Gallen, auch die Spitäler Rorschach und Flawil umfasst. Mit täglich 4000 zubereiteten Mahlzeiten bilden sie einen der grössten Gastronomiebetriebe in der Ostschweiz. Neben den hohen Anforderungen an Hygiene und diätetische Fachkompetenz bekennt sich das Kantonsspital St.Gallen klar zu regionalen Produkten und Lieferanten.

In der vierten Generation wird die Regionalbrauerei Sonnenbräu geführt, welche am Abend die Culinarium-Trophy in der Kategorie Produzenten entgegennehmen konnte. Von Culinarium geehrt wurde Sonnenbräu für ihr Engagement für regionale Spezialbiere. So stammt beim Rheintaler Ribelmaisbier, das mit dem European Beer Star Award ausgezeichnet wurde, nicht nur der Mais, sondern auch das Wasser und mindestens die Hälfte der Braugerste aus der Region. Das ist besonders, denn Braugerste wird für Schweizer Biere in der Regel importiert. Der grösste Teil davon stammt aus Deutschland oder Tschechien.

Braugerste war während mehreren Jahrzehnten im Rheintal nicht mehr angepflanzt worden. Nun, im Auftrag von Sonnenbräu, wird der Anbau wieder gepflegt. Thurbo-Bräu in Wil und das Ländle-Gold für das Fürstentum Lichtensteig sind weitere regionale Spezialitäten, mit denen sich Sonnenbräu eine Marktnische sichert. Von ehemals über dreissig kleinen Brauereien im Rheintal, hat einzig die Brauerei Sonnenbräu in Rebstein überlebt und sich als gesundes Unternehmen mit dreissig Mitarbeitenden etablieren können. Der Preis wurde übergeben von Nationalrat Walter Müller, Präsident des Trägervereins Culinarium. (Pressemitteilung Culinarium / 14.11.2007 / St.Gallen)

WorldStars für sechs Schweizer Verpackungen

Der schweizerische Verpackungshimmel ist voll von Innovationen. 8 hervorragende Hüllen von Schweizer Firmen wurden Ende Oktober mit der begehrten SWISS STAR-Auszeichnung gekürt. Neu stehen zusätzlich 6 Schweizer Verpackungen auf der WorldStar-Bühne, wovon 5 bereits SWISS STAR tragen. Der Wallet-Verpackung der Sigpack Systems AG in Beringen stehen sogar höhere Ehren bevor. Sie ist zusätzlich für den President’s Award nominiert, der im nächsten Mai in Gold, Silber und Bronze in Ghana verliehen wird. WorldStar ist die weltweit bedeutendste Verpackungsauszeichnung, verliehen durch die WPO, die World Packaging Organisation.

Zum Wettlauf um einen WorldStar gingen 291 Verpackungen aus 32 Ländern der ganzen Welt ein. 166 davon sind in Athen zu WorldStars auserkoren worden. Mit 6 ausgezeichneten Schweizer Verpackungen liegen wir als kleines Land gut im Rennen. Von den 166 WorldStar-Verpackungen sind 6 für den «President’s Award» nominiert, darunter die Wallet-Medikamentenverpackung «BURGOPAK» von Sigpack Systems AG in Beringen. Sie ist bereits mit zwei SWISS STARs preisgekrönt: als Konsumentenverpackung und als Verkaufsverpackung.

Zur WorldStar-Prämierung sind Verpackungen zugelassen, die bereits eine Auszeichnung tragen. Ausser Nicotinell L-Pack von Novartis sind alle WorldStar-Verpackungen bereits mit SWISS STARs ausgezeichnet. WorldStars gehen nur an herausragende Verpackungen mit einem hohen Niveau an Qualität und Innovation. Sterne auf Verpackungen sind ausge-zeichnete Marketingtools und verleihen einem Produkt mehr Markterfolg. Die nachfolgenden Firmen und Produkte können in Zukunft WorldStars tragen:

Ivers Lee AG, Burgdorf Convenience-Blister für Tabletten
Novartis Consumer Health SA, Basel Nicotinell L-Pack

Sigpack Systems AG, Beringen «BURGOPAK» Wallet Verpackung

tesa Bandfix AG, Bergdietikon wieder verschliessbare Etikette auf Pampers Feuchttücher-Packungen
Uvavins, Cave de la Côte, Tolochenaz Weinflasche mit Überraschungseffekt

Wipf AG, Volketswil Biostandbeutel

Ob SWISS STAR- oder WorldStar-Preisträger – schweizerische Verpackungslösungen sind stark im Kommen und geben der bedeutenden Verpackungswirtschaft zusätzlichen Auftrieb. Die gute Platzierung der Schweiz im weltweiten Wettbewerb dokumentiert die Vorrang-stellung schweizerischer Verpackungsqualität und -innovation.
Das SVI ist die Netzwerkplattform der schweizerischen Verpackungsindustrie. Zum Hauptaufgabengebiet zählen ein umfassendes Ausbildungsprogramm, aber auch Lobbying, Öffentlichkeitsarbeit und die jährliche Verleihung von SWISS STARS. (SVI 16. November 2007)

Barry Callebaut schliesst Verkauf von US-Tochtergesellschaft ab

Barry Callebaut AG, der weltweit führende Hersteller von hochwertigen Kakao- und Schokoladenprodukten, gab heute den Abschluss des im September angekündigten Verkaufs des US-Zuckerwarengeschäfts Brach’s an Farley’s & Sathers Candy Company Inc. bekannt. Die Transaktion umfasst das gesamte Geschäft und sämtliche Vermögenswerte von Brach’s und ihren Tochtergesellschaften, darunter drei Fabriken. Die beiden Parteien sind übereingekommen, die finanziellen Bedingungen der Transaktion nicht offenzulegen. (Barry Callebaut 15. November 2007)

Biobauern wehren sich gegen SwissGAP-Bürokratie

Die Delegierten von Bio Suisse wehrten sich an ihrer heutigen Halbjahresversammlung in
Olten gegen die „unnötige Bürokratie“ der SwissGAP-Bestimmungen. Dieser Standard wird
von den Grossverteilern für Kartoffeln, Gemüse, Früchte und Beeren gefordert. Bio Suisse
soll gemäss den Delegierten bei Coop und Migros dafür sorgen, dass Knospe-Betriebe die
Anerkennung für SwissGAP automatisch erlangen. Ausserdem will der Verband für kleine
Knospe-Betriebe praxisnähere und günstigere Möglichkeiten erwirken.

Die rund 100 Biobäuerinnen und Biobauern aus der ganzen Schweiz diskutierten ausserdem verschiedene
Varianten eines neuen Leitbildes. Dieses wird frühestens in einem Jahr verabschiedet und legt den Kurs des
Verbandes für die kommenden Jahre fest. Im Rahmen der Delegiertenversammlung wurde auch der zweite Bio
Suisse Förderpreis vergeben (s. separate Medienmitteilung im selben Versand). Er geht ans Projekt
„Biowanderroute Prättigau“. Sieben Bio-Höfe und Öko-Gasthäuser aus dem bündnerischen Prättigau beteiligen
sich an dieser Wanderroute, die drei Tage lang Naturerlebnis und Kulturgenuss in Bioqualität bietet.

Die Biobauern haben keine Freude an SwissGAP. Diesen Standard müssen alle Bauernbetriebe – ob bio oder
nicht – erfüllen, sobald Gemüse, Kartoffeln oder Früchte oder Beeren an die beiden Grossverteiler Coop und
Migros geliefert werden. Der Standard, der sich an die internationalen Regeln von GlobalGAP anlehnt, strebt
in erster Linie eine Produktionssicherheit an.
Zwar wird der grösste Teil der Auflagen bereits durch die Bio Suisse Richtlinien abgedeckt. So führt SwissGAP
zu bürokratischen Doppelspurigkeiten und zu einem beträchtlichen finanziellen Mehraufwand, der
vollumfänglich auf die Produzenten abgewälzt wird. Dagegen wehren sich die Biobäuerinnen und Biobauern.

Der Verband will nun mit den Grossverteilern praxisnähere Möglichkeiten für Bio-Betriebe aushandeln, welche
nur mit Kleinmengen von den SwissGAP-Anforderungen betroffen sind. „Wir wehren uns dagegen, dass mit
unnötiger Bürokratie Vielfalt und Innovation zerstört werden“, sagte ein Delegierter. Betroffen vom
unverhältnismässigen Aufwand sind insbesondere Betriebe mit Steinobstbau auf Hochstämmen oder mit
Gemüse-, Kartoffel-, Beeren- oder Obstproduktion als Nebenbetriebszweig. „Also einmal mehr die vielseitigen
Betriebs- und Kulturlandschaftsstrukturen“, erregten sich die Delegierten. Die grösseren Biobetriebe sollen
gemäss dem heutigen Delegiertenentscheid die Anerkennung für SwissGAP automatisch erlangen. (Bio Suisse 14. November 2007)

Diese Woche im Gesundheits-Tipp 11/2007: Das Ende der Killerfette

Das Konsummagazin Gesundheits-Tipp schickte zehn pflanzliche Bratfette ins Labor und liess sie auf die gefährlichen Transfette untersuchen. Keines der Produkte war zu beanstanden. Der höchste Anteil an Transfetten lag bei 0,65 Prozent des Fettgehalts. Besonders gut schnitten Sais Astra Cocos von Unilever und Suprema extra von Migros ab. Sie erzielten Werte von unter 0,2 Prozent. Alle Fette lagen deutlich unter dem Höchstwert von 2 Prozent, den das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nächsten Frühling einführen will. In Dänemark gilt der Höchstwert schon seit Jahren. Der neue Höchstwert soll für alle pflanzlichen Öle und Fette gelten, aber auch für Lebensmittel, die solche enthalten: zum Beispiel Teige, Backwaren, Guetsli, Gipfeli, Fertigpizzas und Pommes frites. (Auszug aus dem Gesundheitstipp 03. November 2007)

MARKTPLATZ: Valora Retail: Caffè Spettacolo expandiert mit neuem Marktauftritt

Am 15.11.2007 eröffnet an der Schauplatzgasse 11 in Bern
das vierte Caffè Spettacolo mit einem neuen Marktauftritt. Das
beliebte Kaffeebarkonzept von Valora hat im Herbst bereits 3 neue
Betriebe in Baden, Thun und Biel eröffnet. In frischem italienischen
Ambiente bietet Caffè Spettacolo besten Kaffee, hausgemachte Panini,
frische Fruchtsäfte und erlesene Weine.

Caffè Spettacolo interpretiert die italienische Kaffeekultur im
heutigen Zeitgeist. Edelste Kaffeesorten und stimmungsvolles Design
ermöglichen lustbetontes Kaffeetrinken und vermitteln eine Prise
Italianità. Das seit 1999 am Markt etablierte Kaffeebar-Konzept hat
sich einen frischen, unverwechselbaren und moderneren Auftritt
verliehen. Mit dem Relaunch setzt Caffè Spettacolo weiterhin auf
italienisches Flair und gewinnt an Profil durch Orientierung an neuem
zeitgenössischen Design und Lifestyle.

Die Bildmarke, bestehend aus
der abstrahierten Silhouette des Kolosseums von Rom präsentiert sich
neu schwarz auf Orange. Im Mittelpunkt der Betriebe steht nach wie
vor die Bar mit der aussergewöhnlichen Kaffeemaschine als Blickfang.
Dem Zeitgeist entsprechend wurde die bewährte Innenarchitektur mit
Bar, Hochtischen, Barhockern sowie Sitztischen durch eine Lounge
ergänzt, die zum Verweilen einlädt. Dem Kundenbedürfnis folgend wird
der Betrieb rauchfrei geführt.

Das Caffè Spettacolo Kaffeeangebot orientiert sich an
der typisch italienischen Kaffeekultur, ergänzt durch saisonale und
trendige Kaffee-Mischgetränke. Der Kunde wählt seinen Kaffee je nach
Wunsch, hell, mittel oder dunkel geröstet. Im Teebereich überzeugen
erlesene, aromatische Offentee-Mischungen in der speziellen Teetasse.

Valora ist als Handelsunternehmen für Konsumgüter auf den
kleinflächigen Einzelhandel spezialisiert und in ausgewählten
Nischenmärkten tätig. Die Division Valora Retail betreibt europaweit
Kioske und andere Convenience-Konzepte an Hochfrequenzlagen. Zu
Valora Retail zählen in den Märkten Schweiz, Deutschland und
Luxemburg 1’251 Kioske, 103 Convenience-Verkaufsstellen und 55
Gastronomie-Betriebe. (Stand: 30.06.2007)

Caffè Spettacolo, die Nummer 1 im Kaffeebar-Markt Schweiz
positioniert sich als Premium Brand. Zu den Erfolgsfaktoren von Caffè
Spettacolo zählen: – die hervorragenden Standorte – die
Dienstleistungsqualität – die schnelle Expansion durch modularen
Systemaufbau – die hohe Marktakzeptanz und – die Fähigkeit sich auf
regionale Gegebenheiten auszurichten. (ots 14. November 2007)