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KURZNEWS 5. Februar 2008

Kartoffel / Naturafarm-Geflügelfleisch / Neue MGB-Generaldirektoren / Blauzungenkrankheit im Wallis / McCafé lanciert / Wissenschaftliche Trüffelproduktion / Fertigteige heute ohne Transfett

von Foodaktuell Importer

Kartoffel gilt als offiziell sicherstes Lebensmittel

05.02.2008 – (lid) – Die Kartoffel kann nun offiziell als sicherstes Nahrungsmittel gelten.
Allergieexperten in Grossbritannien fanden in einem breit angelegten Versuch heraus, dass die Knolle das geringste Allergie auslösende Potenzial besitzt, selbst bei regelmässigem reichlichem Konsum, berichtet die Agrarzeitung “Ernährungsdienst”. Weder Ekzeme noch Migräne werden von Kartoffelmahlzeiten ausgelöst. Ähnlich gut eingestuft wurden Grapefruit, Aprikosen, Äpfel, Gerste und Zitronen.

Coop passt Richtlinien für Naturafarm-Geflügelfleisch an: Mehr Auslauf

Das Label Coop Naturafarm steht für artgerechte Haltung. Ab dem 1. März 2008 erfüllt es alle Anforderungen an die Kategorie «Freilandhaltung für Hühner» in der Schweiz. Mit der Verdoppelung der Auslauffläche pro Huhn engagiert sich Coop für eine noch artgerechtere Haltung der Tiere. Naturafarm setzt mit diesem Schritt neue Massstäbe für qualitativ hochwertige Produkte. Coop generiert mit Naturafarm einen Umsatz von 450 Millionen Franken und ist somit klare Marktführerin im Bereich Fleisch und Eier aus tierfreundlicher Haltung.

Mit Naturafarm bietet Coop das fortschrittlichste Programm im Schweizer Detailhandel für Schweizer Fleisch und Eier aus tierfreundlicher Auslaufhaltung. Naturafarm-Hühner haben jeden Tag Auslauf auf einer Wiese, ausser bei zugeschneiter Fläche oder Frost-Temperaturen. Ab dem 1. März 2008 erhält jedes Huhn doppelt soviel Auslauffläche wie bis anhin. Dies bedeutet eine noch tierfreundlichere Haltung, nämlich Freilandhaltung. Mit dieser Richtlinienanpassung baut Coop mit Naturafarm ihre Pionierrolle und Marktführerschaft weiter aus und bietet – mit Fokus auf artgerechte Tierhaltung – ein breites Angebot an Schweizer Pouletfleisch aus Freilandhaltung.

Die Nachfrage nach Produkten aus Schweizer Betrieben mit besonders tierfreundlicher Haltung ist ungebrochen. Aus einer 2007 durchgeführten Umfrage des Schweizer Tierschutz STS unter den Grossverteilern geht hervor, dass Coop diesem Bedürfnis Rechnung trägt: Aufgrund seiner einzigartigen Leistung im Bereich artgerechter Tierhaltung wurde Coop als «Schweizer-Meister im Tierschutz 2007» ausgezeichnet. Das Naturafarm-Logo steht als Gütesiegel für hoch stehende Schweizer Produkte aus artgerechter Tierhaltung. Naturafarm wurde im Frühjahr 2007 als neues Label für Fleisch und Eier aus tierfreundlicher Auslaufhaltung lanciert. Zuvor waren die Artikel unter der Dachmarke Naturaplan in der blauen Verpackung zu finden.

Nicht nur Poulet, auch Rind, Schwein, Kalb sowie Charcuterie-Produkte und Eier tragen das La-bel Naturafarm, sofern die Tiere von der Aufzucht bis hin zum Transport nach den strengen Naturafarm-Richtlinien artgerecht gehalten werden. Naturafarm-Tiere wachsen nach den «RAUS» -Richtlinien des Bundes (regelmässiger Auslauf ins Freie) auf, in den Stallgebäuden werden die Richtlinien für besonders tierfreundliche Stallhaltung (BTS) eingehalten und gentechnisch veränderte Futtermittel sind nicht erlaubt. Coop geht damit weit über die gesetzlichen Mindestvorschriften hinaus. Unabhängige und unangemeldete Kontrollen durch den Schweizer Tierschutz STS, beef.Control und die SGS AgroControl sorgen laufend dafür, dass diese Richtlinien in allen Naturafarm-Betrieben sowie auf allen Produktionsstufen eingehalten werden. (Coop 4. Februar 2008)

Migros: Zwei neue Mitglieder in die Generaldirektion MGB gewählt

An ihrer Sitzung vom 31. Januar hat die Verwaltung des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) den neuen Leiter des
Departementes Marketing und Ernst Dieter Berninghaus als Leiter des neu geschaffenen Departementes Handel gewählt.
Die beiden Detailhandels-Spezialisten werden auch Einsitz in die Generaldirektion des MGB nehmen. “Ich freue mich, dass wir sowohl fürs Marketing wie auch für den Bereich Handel zwei ausgewiesene Experten verpflichten
konnten”, sagt Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion des MGB.

Ernst Dieter Berninghaus hat als Berater von Denner-CEO Philippe Gaydoul und als Mitglied des Verwaltungsrates der
Denner AG den Schulterschluss zwischen der Migros und Denner massgeblich begleitet. Nach der Übernahme wurde er
zum Präsidenten des Verwaltungsrates der Denner AG gewählt. Zuvor war er während mehreren Jahren in Führungsfunktionen
bei dem international tätigen Handelskonzern Metro AG sowie als Sprecher des Vorstandes der Rewe-Gruppe tätig. Der
42jährige studierte in Köln Betriebswirtschaft, ist deutscher Staatsbürger und Vater von zwei Söhnen.

Dem neu geschaffenen Departement Handel sind die bis vor einem Jahr unter dem Dach der Globus-Gruppe zusammengefassten
Unternehmen Office World, Interio und die Globus-Warenhäuser aber auch Denner, Ex Libris, Migrol (inkl. Convenience Stores) und
Le Shop angegliedert. Den Namen des neu gewählten Leiter des Departementes Marketing wird die Migros aus Rücksicht auf die interne Kommunikation
seines gegenwärtigen Arbeitgebers zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. In seiner neuen Funktion tritt er die Nachfolge von
Urs Riedener an, der als CEO zum Milchverarbeiter Emmi wechselt. MGB 1.2.08)

Kuh im Wallis mit Blauzungenkrankheit

Ein neuer Fall der Blauzungenkrankheit wurde im Rahmen der offiziellen Überwachung im Kanton
Wallis, nahe am Genfersee, entdeckt. Der Fall zeigt, dass ab dem kommenden Frühjahr mit
weiteren Fällen im gesamten Gebiet nördlich der Alpen gerechnet werden muss. Das Bundesamt
für Veterinärwesen holt deshalb zur Zeit Offerten für 4 Millionen Impfdosen bei drei verschiedenen
Herstellern ein. Die Blauzungenkrankheit betrifft ausschliesslich Wiederkäuer, für
Menschen ist sie nicht gefährlich.
Das im Wallis von der Blauzungenkrankheit betroffene Tier zeigt keine Krankheitssymptome.

Gemäss
epidemiologischer Abklärungen hat sich die Kuh im Laufe des Novembers 2007 angesteckt. Das betroffene
Tier darf nicht gehandelt werden. Weitere Massnahmen sind nicht nötig, da seit Anfang Dezember
die Mücken nicht mehr aktiv sind, welche die Blauzungenkrankheit übertragen könnten. Bis
anhin wurde in 5 Betrieben die Blauzungenkrankheit entdeckt – alle im Norden der Schweiz in den
Kantonen Basel-Stadt, Baselland und Solothurn. Der Fall im Wallis und damit erstmals im Südwesten
der Schweiz zeigt, dass 2008 Fälle im gesamten Mittelland, im Jura und in den nördlichen Alpentälern
möglich sind.

Das Bundesamt für Veterinärwesen plant deshalb zusammen mit den kantonalen Veterinärdiensten
und der Landwirtschaft eine Impfkampagne für 2008. Zur Zeit werden Offerten für 4 Millionen Impfdosen
eingeholt, um Rinder und Schafe zu impfen. Die Impfregionen sind allerdings noch nicht festgelegt.
Der Impfstoff ist voraussichtlich ab diesem Sommer verfügbar.
Die Blauzungenkrankheit befällt Rinder, Schafe und Ziegen. Einige der infizierten Tiere werden nicht
einmal krank, wenige sterben. Typische Symptome sind vermehrtes Speicheln, Schwellungen am
Kopf sowie offene Stellen im Maul. Zur Zeit sind die Überträgermücken nicht aktiv und in der Schweiz
bestehen keine Schutzzonen. Tierhalter können sich über die Symptome und die Blauzungenkrankheit
unter www.bluetongue.ch informieren. (Bundesamt für Veterinärwesen BVET 31.1.2008)

Fleischwirtschaft begrüsst Abklärungen zu Dioxin in Lebensmitteln tierischer Herkunft

Gemäss Bericht des Bundesamtes für Gesundheit
(BAG) können Dioxine durch Verunreinigung der Umwelt oder von Futtermitteln
in die Schlachtviehproduktion gelangen. Die Verordnung über das Schlachten
und die Fleischkontrolle schreibt vor, dass die Tiere so gefüttert und
gepflegt sein müssen, dass sich im Fleisch “keine verbotenen Stoffe und
keine Stoffe in Mengen finden, welche die vorgeschriebenen Grenz- oder
Toleranzwerte übersteigen.” Die Fleischverarbeiter entnehmen der Information
der Bundesbehörden mit Befriedigung, dass die schweizerischen und
europäischen Höchstwerte eingehalten sind und die Rückstandsuntersuchungen
eine positive Tendenz aufweisen.

Das oberste Ziel der Fleischverarbeitung besteht darin, die Konsumenten mit
sicheren Lebensmitteln zu versorgen, welche den Erwartungen der Verbraucher
entsprechen, und zwar selbstverständlich auch in Bezug auf die angewendeten
Standards. Deshalb hat der Schweizer Fleisch-Fachverband SFF Verständnis für
die Diskussion, die sich im Zusammenhang mit der Anpassung an die
entsprechende EU-Norm ergibt, welche den kumulierten Höchstwert
verschiedener Stoffe definiert.

Der SFF begrüsst aus diesem Grunde eine rasche Abklärung der
Umweltbedingungen von Tierbeständen und der Futtermittel, die Rückstände in
den Nahrungsmitteln bewirken können. Damit soll die landwirtschaftliche
Schlachtviehproduktion sobald als möglich in die Lage versetzt werden, sich
vollständig auf die EU-Vorgabe einzustellen. Der Stand der
Lebensmittelsicherheit, insbesondere bei Fleisch und Fleischerzeugnissen,
ist im europäischen und internationalen Vergleich sehr hoch. Die
Gesundheitsrisiken sind in der Schweiz dementsprechend gering, weshalb die
Umstellung auf die EU-Vorschriften wohl sinnvoll, aber nicht entscheidend
für die Gewährleistung gesunder Nahrungsmittel ist. (SFF Zürich, 30. Januar 2008)

McDonald’s eröffnet erstes McCafé der Schweiz

Crissier, 30. Januar 2008 – Morgen eröffnet McDonald’s in Vevey das erste McCafé der Schweiz. Der Marktführer der Systemgastronomie bietet seinen Gästen mit McCafé ein einzigartiges Coffeeshop-Erlebnis mit schnellem, freundlichem Service zu attraktiven Preisen. McCafé wird in der Schweiz als Shop-in-Shop-Konzept getestet, bei dem die Gäste innerhalb des McDonald’s Restaurants in einem separaten Bereich mit Lounge-Atmosphäre ein erweitertes Angebot an Kaffeespezialitäten, Kuchen und Gebäck geniessen können. Alle Getränke und Speisen werden in hochwertigem Porzellangeschirr angeboten.

Ab 31. Januar 2008 lädt das erste McCafé der Schweiz an der Avenue Général Guisan 15 in Vevey die Gäste bei Kaffee und Kuchen zum Geniessen und Verweilen ein. “Wir wollen unseren Gästen bei jedem Besuch ein einmaliges Restauranterlebnis bieten. Aus diesem Grund testen wir nun die Erweiterung unserer bestehenden Restaurants durch das McCafé-Konzept”, erläutert Martin Knoll, CEO McDonald’s Schweiz, die Unternehmensstrategie. “Wir möchten mit McCafé auch vermehrt andere Zielgruppen für unsere Restaurants begeistern. Zum Beispiel Mütter und Geschäftsleute, die im hektischen Alltag eine Auszeit suchen, können im McCafé relaxen und verweilen.”

Und im ersten Halbjahr 2008 wird im Zürcher Niederdorf das erste McCafé der Deutschschweiz folgen. Das McCafé-Konzept hat McDonald’s bereits sehr erfolgreich in anderen europäischen Ländern umgesetzt; in Deutschland eröffnete das Unternehmen innert vier Jahren 300 McCafés. Speziell geschulte Mitarbeitende bereiten vor den Augen der Gäste eine grosse Auswahl hochwertiger Kaffeespezialitäten zu – vom reinen Espresso über den Klassiker Cappuccino bis hin zum beliebten Latte Macchiato in verschiedensten Variationen. Daneben erwartet den Gast eine Vielfalt an Kuchen, Muffins und Cookies. Saisonale Varietäten erweitern das Angebot ebenso wie verschiedene Teesorten, heisse Schokolode, Ovomaltine und Frappés.

Neben dem trendigen Innendesign machen kostenlose WLAN-Hotspots und ein erstklassiges Soundsystem die Lokale zu einem idealen Ort für Infotainment. McDonald’s bietet schweizweit das grösste Free-WLAN-Netz der Schweiz. “Wir sind uns unserer Verantwortung als einer der grössten Einkäufer in der Gastronomie bewusst und verwenden deshalb für unsere Kaffeekreationen ausschliesslich Bohnen mit dem Max Havelaar Gütesiegel”, erklärt Martin Knoll. Bereits seit 2003 verkauft McDonald’s in seinen über 140 Restaurants ausschliesslich Kaffee mit diesem Gütesiegel für fairen Handel.

Kaffee-Vollautomathersteller M. Schaerer AG verlegt Hauptsitz nach Zuchwil SO

Zur langfristigen Absicherung ihrer Wachstumsmöglichkeiten wird die M. Schaerer AG, die führende Schweizer Herstellerin von Kaffeevollautomaten für die Gastronomie, per Ende 2008 ihren Hauptsitz und Produktionsstandort von Moosseedorf nach Zuchwil bei Solothurn verlegen. Sämtliche Mitarbeitenden sollen am neuen Standort weiterbeschäftigt werden.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der angefügten Medienmitteilung. (Schaerer 30.1.2008)

Coffein erhöht den Blutzuckerspiegel

Kaffeegenuss erhöht die Blutzuckerwerte bei Menschen mit Diabetes vom Typ 2. Das im Kaffee enthaltene Koffein könnte damit therapeutische Massnahmen wie Diät, Bewegung und auch die Einnahme von Medikamenten neutralisieren, haben amerikanische Mediziner um James Lane von der Duke-Universität in Durham gezeigt. Sie gaben in ihrer Studie Diabetes-Patienten koffeinhaltige Kapseln und beobachteten einen deutlichen Anstieg der Blutzuckerwerte. Obwohl nicht geklärt ist, wie das Koffein auf den Zuckerstoffwechsel wirkt, halten es die Forscher für angezeigt, bei Diabetes auf die tägliche Tasse Kaffee zu verzichten oder zumindest den Konsum einzuschränken.

Die Forscher untersuchten zehn Patienten mit Diabetes vom Typ 2, der meist durch Übergewicht verursacht wird. Die Patienten versuchten ihre Erkrankung durch eine gesunde Ernährung, viel Bewegung und spezielle Medikamente in den Griff zu bekommen. Sie tranken üblicherweise zwei und mehr Tassen Kaffee am Tag. In der Studie nahmen sie Koffeinkapseln ein, die einer täglichen Menge von vier Tassen Kaffee entsprachen. Zum Vergleich der Wirkung enthielten manche Kapseln eine Placebosubstanz und waren koffeinfrei. Ein kleines Glukosemessgerät im Bauchbereich überwachte den Blutzuckerspiegel über 72 Stunden hinweg.

Durch die Koffeinkapseln stieg der durchschnittliche Blutzuckerwert um acht Prozent an. Nach den Mahlzeiten war die Zunahme mit 9 Prozent nach dem Frühstück, 15 Prozent nach dem Mittagessen und 26 Prozent nach dem Abendessen besonders gross. Die Forscher wissen nicht genau, wie das Koffein den Blutzucker ansteigen lässt. Es könnte beispielsweise den Stoffwechselprozess beeinträchtigen, mit dem der Zucker aus dem Blut zur Energieversorgung in Muskelzellen geschleust wird. Alternativ könnte Koffein auch das Ausschütten des Hormons Adrenalin vorantreiben, das bekanntermassen den Blutzuckerspiegel erhöht. (wissenschaft.de 28. Januar 2008)

Moderne Wissenschaft unterstützt Trüffelproduktion

In Australien wird gegenwärtig an einer verbesserten Produktion der europäischen Feinkostspezialität Trüffel gearbeitet. Forscher der University of Western Australia setzen modernste wissenschaftliche Methoden ein, um mehr über die wechselseitige Verbindung zwischen den wertvollen Speisepilzen, die auch als schwarze Diamanten bezeichnet werden, und deren Wirtsbäumen in Australien – Eiche und Haselnuss – zu erfahren.

Für ihre Untersuchungen haben die Wissenschaftler der Ecosystems Research Group an der in Perth gelegenen Universität einen mit Haselnusssträuchern bestückten Trüffelhain in Manjimup im Südwesten Australiens ausgewählt, der den Trüffelregionen in Frankreich klimatisch sehr ähnlich ist. Um die Verbindung zwischen Wirtsbaum und Trüffel besser zu verstehen, spritzen die Forscher eine Mischung aus Glukose und einem natürlich vorkommenden Kohlenstoffisotop in die Wurzeln der Haselnusssträucher. Das Isotop wird als Tracking-Device fungieren und es dem Forscherteam ermöglichen, die Entwicklung der Trüffel und deren Verbindung zum Wirtsbaum detailliert zu verfolgen.

Ziel der Untersuchungen wird sein zu überprüfen, ob es einen Zeitabschnitt gibt, während dem Trüffel unabhängig vom Wirtsbaum werden. Dies liesse Rückschlüsse darauf zu, wann Trüffel von einer externen Verabreichung von Nährstoffen profitieren könnten. Hierzu werden die Isotope über einige Monate mehrmals in die Strauchwurzeln gespritzt, um dann deren Präsenz in Trüffelsplittern mittels Massenspektrometer zu messen. (Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann 24.1.08)

Transfett-Entwarnung für Fertigteig

Diese Woche im Gesundheitstipp: Grossverteiler versprachen dem Gesundheitstipp, die Transfette aus Fertigteig weitgehend zu verbannen. Ein Jahr später zeigt die Stichprobe: Sie haben ihr Wort gehalten. Sie sind praktisch und beliebt: Mit Fertigteigen sind Wähen, Pizzas und Kuchen schnell gemacht. Jetzt kann man sie ohne Bedenken verwenden: In den Teigen stecken nicht mehr haufenweise Transfette, wie dies noch vor einem Jahr meist der Fall war.

Dies zeigt eine aktuelle Stichprobe des Gesundheitstipp. Alle sieben analysierten Teige enthalten nur noch Spuren des ungesunden Fetts: Zwischen 0,21 und 0,56 Prozent der Fette im Teig sind Transfette. Vor über einem Jahr enthielten dieselben Teige weitaus mehr – der höchste Wert lag bei über 6 Prozent. Die jetzige Stichprobe zeigt: Die drei Hersteller haben ihre Hausaufgaben gemacht. Migros-Sprecherin Cinzia Venatro ist zufrieden: «Das Testergebnis freut uns sehr». (Auszug aus dem Bericht im Gesundheitstipp 22.1.2008

MARKTPLATZ: Das Agriadress 2008 ist da

28.01.2008 – (lid) – Wer Ansprechpartner im Agrarbereich sucht, findet sie im Agriadress. Die neue Ausgabe des Agriadress 2008 ist ab sofort beim Landwirtschaftlichen Informationsdienst LID erhältlich. Das Agriadress 2008 bietet viele nützliche Post- und elektronische Adressen sowie Telefon- und Faxnummern. Ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis, ein Sach-, ein Personen- und ein Abkürzungsregister machen das in zweisprachiger Ausführung erscheinende Kompendium zu einem “Who is who” der schweizerischen Landwirtschaft.

Die neue Ausgabe von Agriadress umfasst rund 500 Adressen von landwirtschaftlichen und landwirtschaftsnahen Organisationen und Institutionen auf nationaler, regionaler und kantonaler Ebene, geordnet nach Branchen. Ergänzt sind die Adressen mit den Namen der jeweils verantwortlichen Personen. Das Agriadress 2008 kann beim LID zum Selbstkostenpreis von 12 Franken (exkl. Versandkosten) bestellt werden: Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID, Weststrasse 10, 3000 Bern 6. Tel. 031 359 59 77, E-Mail: info@lid.ch