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KURZNEWS 8. April 2008

Genug Cervelasdärme für Sommer 2008 / Ende der EU-Milchquoten hat Folgen / Mehrere Schweizer Foodfirmen im Hoch / Pestizide in italienischen Weinen / Sbrinz will ins Hochpreissegment

von Foodaktuell Importer

Genug Cervelasdärme für Sommer 2008

08.04.2008 – (lid) – Die diesjährige Grillsaison dürfte auch für Cervelat-Liebhaber gerettet sein. Die Lagerbestände der Rinderdärme für die Schweizer Nationalwurst reichen voraussichtlich über die Sommermonate, wie Balz Horber, Direktor des Schweizer Fleisch-Fachverbandes (SFF), am Dienstag gegenüber der Agentur AP sagte. “Gegen Ende Jahr werden die Därme knapp.” Ihm sei derzeit kein Cervelat-Produzent bekannt, dem die Därme ausgegangen seien. Allerdings kenne er den Stand der unterschiedlich gefüllten Lager nicht genau, sagte er. Am kommenden 29. April werde der SFF über den aktuellen Stand auf der Suche nach Alternativen zu Rinderdärmen aus Brasilien informieren. Wissenschaftliche Expertisen werden aufgearbeitet, die zu einer möglichen neuen Risikobeurteilung der Därme führen könnten, und unter anderem alternative Lieferländer werden in Betracht gezogen.

Ende der EU-Milchkontingentierung wird Preisdruck auslösen

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie eines französischen Wirtschaftsinstituts, die die EU-Kommission am 7. April veröffentlicht hat. Die Produktion werde ohne Beschränkungen durch die Quote in der EU um fünf Prozent steigen. Hauptsächlich werde dann mehr Milch in denjenigen EU-Ländern produziert, die wettbewerbsfähig seien, aber bisher durch hohe Quotenpreise behindert worden seien, zitiert der Agrarpressedienst AIZ die Studie. In dieser werden die Niederlande, Spanien und Österreich zu denjenigen Ländern gerechnet, in denen die Milchmarkt-Reform zu einer Produktionsausdehnung führen dürfte. In Grossbritannien dürfte hingegen weniger Milch produziert werden. Dort habe die Quote heute schon kaum einen Effekt, weshalb die britischen Produzenten auf die niedrigeren Milchpreise mit einer Einschränkung der Milchproduktion reagieren würden. In Deutschland wird sich nach Ansicht des “Instituts d’Economie Industrielle” aus Toulouse wenig ändern.
(Quelle: LID / 7.4.2008)

Wein-Skandal in Italien

Nach Dioxin im Mozzarella nun Salzsäure im Wein: In Italien sind offenbar 70 Millionen Liter Billigwein auf den Markt gekommen, der mit einem teils lebensgefährlichen Cocktail aus Zucker, Wasser und Chemikalien gepanscht wurde. Dies meldet die Nachrichtenagentur SDA. Obwohl die Staatsanwaltschaft seit Monaten ermittle, seien noch immer grössere Mengen im Umlauf, berichtete die Wochenzeitschrift “Espresso”. Sie vermutet die Mafia aus Apulien hinter den Panschereien. Der Wein sei unter anderem mit Düngemittel, Salz- und Schwefelsäure versetzt worden. Was als Tafelwein zwischen 0,70 und 2 Euro pro Liter in ganz Italien verkauft wurde, sei in Wirklichkeit nur zu höchstens einem Drittel Wein gewesen, der “Rest ist eine tödliche Mischung”.

Nach Informationen des Blatts sind 20 Firmen in den Skandal verwickelt, darunter acht aus Norditalien. Die beiden Hauptproduzenten sollen ebenfalls aus Norditalien stammen. Das Landwirtschaftsministerium versicherte, im Rahmen der Ermittlungen sei sichergestellt worden, dass die Konsumenten geschützt würden. Verantwortlich seien lediglich einige wenige Missetäter, die den Behörden bekannt seien, die aber der gesamten Branche schadeten. Die von der Zeitung genannte Menge wurde vom Ministerium weder bestätigt noch dementiert. “Espresso” beteuerte jedoch, noch seien zahlreiche Flaschen im Umlauf. Allein in einem Supermarkt im Nordosten des Landes seien die Reporter bei ihren Recherchen auf ein “volles Lager” gestossen.

Geschummelt wurde laut “Espresso” nicht nur mit Billigweinen, sondern auch mit dem angesehenen Brunello. So hätten Produzenten laut Staatsanwaltschaft Sienna die raren Sangiovese-Trauben, die Voraussetzung für eine Klassifizierung als Brunello sind, mit Trauben aus französischer Ernte gestreckt. Die EU-Kommission forderte unterdessen von Rom Aufklärung über den Wein-Skandal. Erst im vergangenen Monat hatte sie wegen Dioxin-Rückstände in Mozzarella-Käse aus Italien interveniert.
(Quelle: LID / 4.4.2008)

Hero prosperiert dank Spezial- und Babynahrung

Lenzburg, 4. April 2008 – Im Jahr 2007 verzeichnete die Hero-Gruppe dank erfolgreicher, innovativer Produkte im Bereich Nutrition und starker, internationaler Expansion ausgezeichnete Wachstumszahlen. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe belief sich 2007 auf CHF 1’875 Millionen. Bereinigt um Änderungen im Konsolidierungskreis und Wechselkursschwankungen lag das organische Wachstum bei 8.0%. Die Kategorie Babynahrung verzeichnete ein Umsatzplus von über 20% und überholte die Kategorie Frucht.

Mit einem Umsatzanteil von mittlerweile 40% ist sie nun der grösste Geschäftsbereich der Gruppe. Die Kategorie Frucht, auf die 35% vom Umsatz entfallen, verzeichnete mit fast 10% ebenfalls ein beeindruckendes Wachstum. Gleichzeitig stieg der Prozentsatz des Bereichs
Nutrition am Gruppenumsatz auf über 55%. Dank der starken Wachstumsraten in Nordamerika, im Nahen Osten und Afrika konnte Hero seine internationale Expansion weiter fortführen. Der Anteil des ausserhalb Europas erwirtschafteten Gruppenumsatzes überstieg 2007 erstmals die Marke von 25%.
(Quelle: Hero / 4.4.2008)

coop@home liefert jetzt ins hinterste Schweizer Tal

Ab sofort beliefert der Internet-Supermarkt von Coop die ganze Schweiz. 60 % der Schweizer Haushalte werden wie bisher mit dem persönlichen Lieferservice von coop@home bedient. Die restlichen Regionen der Schweiz werden von der Schweizerischen Post beliefert.

Auch im hintersten Bergtal können die Bewohnerinnen und Bewohner bei coop@home einkaufen. Der Internet-Supermarkt von Coop weitet sein Liefergebiet auf die ganze Schweiz aus. Damit können in den bisher nicht bedienten Gebieten 9 000 Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs online bei Coop eingekauft werden. Ausgenommen sind nur gekühlt oder tiefgekühlt haltbare Produkte. Im bestehenden Liefergebiet bringt nach wie vor der Coop Auslieferer den Einkauf persönlich an die Wohnungstüre. Hier stehen 11 000 Produkte, auch gekühlt und tiefgekühlt haltbare Produkte, zur Auswahl. Beim Einstieg in den Shop – www.coopathome.ch – wird mittels Postleitzahl der gewünschten Lieferadresse automatisch das dort lieferbare Sortiment angezeigt.

Dieselben Liefergebühren für die ganze Schweiz Die Liefergebühren sind für die ganze Schweiz die gleichen. Der Mindestbestell-bestellwert beträgt CHF 100.-. Regelmässiges Einkaufen wird mit einer Treuprämie von CHF 3.- belohnt. So kostet beispielsweise ein regelmässiger Einkauf von CHF 200.- nur CHF 7.- Liefergebühren. Die Übergabe des Einkaufs erfolgt persönlich durch den Postboten an der Wohnungstüre. Ist jemand nicht zu Hause, wird die Lieferung deponiert. Bezahlt wird online. Späteste Bestellzeit ist 13.30 Uhr des Vortages. Ausgeliefert wird von Dienstag bis Freitag, dann, wenn der Postbote heute schon die Pakete bringt.

Mit dieser Erweiterung ist coop@home der Online-Lebensmittelshop der Schweiz mit dem grössten Liefergebiet. Gleichzeitig bietet coop@home im selbst belieferten Gebiet das umfassendste Sortiment und den besten Service. Ab einem Einkaufskorb von CHF 150.- sogar zu den günstigsten Gebühren der Schweiz.

(Quelle: Coop / 4.4.2008)

Sbrinz AOC auf dem Weg zum Convenience-Produkt

Bei den Konsumenten kommen vor allem Convenience-Produkte wie Sbrinz-Möckli und Sbrinz-Hobelrollen in kleinen Portionen an. Sbrinz AOC soll im Hochpreissegment positioniert werden. Reibkäse werde zunehmend durch billig importierte Nachahmerprodukte abgedeckt, wie die Sbrinz Käse GmbH nach ihrer Gesellschafterversammlung vom Donnerstag, 3. April in einer Mitteilung schreibt. Deshalb soll Sbrinz AOC vom traditionellen Reibkäse-Image wegkommen und sich als Nischenprodukt im Hochpreissegment etablieren.

Wegen fehlenden Aktionen bei den Grossverteilern konnte die Sbrinz Käse GmbH die für das letzte Jahr gesetzten Umsatzziele nicht ganz erreichen, heisst es weiter. Auch die Exportzahlen würden nicht den Erwartungen entsprechen. Die Sbrinz-Käsereien seien derzeit zu knapp 80 Prozent mit der Produktion von Sbrinz AOC ausgelastet. Die durchschnittliche Auslastung liege sogar bei etwas mehr als 93 Prozent, wenn man neben der Produktion von 2’000 Tonnen Sbrinz AOC auch die Produktion von 200 Tonnen drei-Viertel-fettem Reibkäse einrechne. Das Ziel sei jedoch, die Sbrinz-Käsereien zu 90 Prozent mit der Produktion von Sbrinz AOC auszulasten.
(Quelle: LID / 04.04.2008)

Mövenpick-Gruppe weiterhin auf Erfolgskurs

Mövenpick steigerte 2007 den Gruppenumsatz um 17,8% auf CHF 850,3 Mio. (Vorjahr CHF 722,0 Mio.). Der Managementumsatz (Management- und Franchisebetriebe) stieg um 7,0% auf CHF 545,5 Mio. (Vorjahr CHF 509,6 Mio.). Damit erhöhte sich der Gesamtumsatz um 13,3% auf CHF 1’395,8 Mio. (Vorjahr CHF 1’231,6 Mio.). Sehr positiv entwickelte sich ebenfalls das Betriebsergebnis (EBIT): Es stieg um 49,5% auf CHF 29,0 Mio. (Vorjahr CHF 19,4 Mio.). Das Gruppenergebnis verbesserte sich deutlich um 47,9% auf CHF 21,0 Mio. (Vorjahr CHF 14,2 Mio.). Die Mövenpick Gruppe investierte auch im Geschäftsjahr 2007 wiederum stark in ihre strategischen Wachstumsmärkte. Das Investitionsvolumen betrug CHF 35,3 Mio. (Vorjahr CHF 30,3 Mio.).

Marché International entwickelte konsequent ihre vielfach ausgezeichnete Frische-Strategie weiter. Der Erfolg blieb nicht aus, sowohl Umsatz als auch Ergebnis waren 2007 deutlich höher als im Vorjahr. Der Markt honorierte die konsequent starke Leistung um Produkt und Service wiederum mit zahlreichen Auszeichnungen. Marché International konnte durch die erfolgreiche Erschliessung neuer Märkte und Übernahme von neuen Betriebsstätten an Autobahnen und Flughäfen ihre Wettbewerbsposition als bedeutende Anbieterin an verkehrsreichen Lagen weiter stärken.

Eine positive Umsatzentwicklung, verbesserte Kostenstruktur und qualitatives Wachstum charakterisieren das Geschäftsjahr 2007 von Mövenpick Restaurants. Die Restrukturierungsmassnahmen der letzten Jahre zeigen positive Effekte und werden von Mövenpick Restaurants zielstrebig weiter geführt. Das Resultat wird durch die Schliessung des Restaurants in Hamburg negativ beeinflusst. Im Jahr 2007 gewannen die Mövenpick Restaurants die Ausschreibung für die gesamte Gastronomie auf dem historischen Schloss Heidelberg. Zudem konnte ein neues Restaurant in Weimar übernommen werden.

Verbesserungen im Margen- und Kostenmanagement trugen zum erfolgreichen Geschäftsjahr 2007 von Mövenpick Wein bei. Im strategisch wichtigen Absatzkanal „Privatkundengeschäft“ konnten sowohl in Deutschland wie auch in der Schweiz die Umsätze gesteigert werden. Der Fokus liegt auf Neukundengewinnung und es wird weiterhin in Neueröffnungen und Renovationen investiert.

Mit der erfolgreichen Einführung einer Vielzahl neuer Produkte gehört Mövenpick Fine Foods zu den Innovationsführern und Trendsettern im Premium-Segment und hat im Geschäftsjahr 2007 seine internationale Marktposition weiter ausgebaut. Mövenpick Fine Foods hat in den strategisch wichtigen Bereich Forschung und Entwicklung investiert und ein neues „Competence Center“ am Sitz in Cham errichtet.

Die Mövenpick Gruppe wird im Jahr 2008 von einem historischen Ereignis begleitet: 1948 legte Ueli Prager den Grundstein für die mittlerweile 60 Jahre alte Geschichte Mövenpicks, als er im Claridenhof Zürich das erste Mövenpick Restaurant eröffnete. Das Jubiläumsjahr 2008 wird entsprechend mit Aktivitäten in allen Unternehmensbereichen begleitet.
(Quelle: LID / 3.3.08)

Rekordergebnis bei Hochdorf-Gruppe

Bereinigt um die Zahlen der per 1.1.2007 verkauften Multiforsa AG (Umsatz 2006: CHF 27.3 Mio) fiel das innere Umsatzwachstum von HOCHDORF mit 12.3% in Wirklichkeit deutlich höher aus als die in der Jahresrechnung aufgeführten 2.7%. Der Gruppenumsatz erhöhte sich 2007 insbesondere aufgrund der wesentlich grösseren Milchmenge, die verarbeitet werden konnte: Waren dies im Vorjahr noch 253 Mio. kg, so erreichte das Unternehmen 2007 einen in der 112jährigen Geschichte historischen Höchststand von 295 Mio. kg (+ 16.6%).

Hochdorf schuf im Berichtsjahr 29 neue Stellen und beschäftigte per 31. Dezember an drei Standorten 435 Mitarbeitende. Zusätzlich werden 13 Lernende ausgebildet. Vorausblickend sieht die HOCHDORF-Gruppe angesichts der stark wachsenden Weltbevölkerung und der steigenden Kaufkraft in den Exportmärkten ein grosses Wachstumspotenzial für ihre in der Schweiz hergestellten Produkte. Zusätzlich werden mit der Auflösung der Milchkontingentierung und anderer Massnahmen die politischen Rahmenbedingungen für die Milchproduktion in der Schweiz zusehends besser. Die eingeschlagene Wachstumsstrategie und Kosteneffizienzprogramme mit einem annualisierten Einsparpotenzial von rund CHF 15.0 Mio. lassen auf ein erneut gutes 2008 schliessen.

Grosse Dynamik entwickelt das Exportgeschäft mit Babynahrung, bei dem sich der Absatz von heute 5651 Tonnen auf 22’000 Tonnen im Jahr 2012 erhöhen soll. Aber auch das Geschäft mit Milchbestandteilen, Weizenkeimspezialitäten, Bäckereiprodukten und funktionellen Lebensmitteln für spezifische Anspruchsgruppen verspricht weiteres Wachstum. Um diese Steigerungen in der Produktion bewältigen zu können hat die Gruppe ein Investitionsprogramm von CHF 60 Mio. für die nächsten zwei Jahre lanciert.
(Quelle: Hochdorf / 3.4.2008)

Hiestand Gruppe mit neuen Rekordmarken

Unter der Führung der vor einem Jahr neu eingesetzten Führungsspitze mit Verwaltungsratspräsident Wolfgang Werlé und CEO Urs Jordi marschiert die Hiestand Gruppe weiterhin entschlossen in Richtung der für das Jahr 2010 anvisierten Umsatzmilliarde. Die deutsche Fricopan-Gruppe, welche Hiestand im November 2006 übernommen hatte, schlug im Berichtsjahr erstmals während 12 Monaten zu Buche.

Sie hat entsprechend stark zur Verbesserung des Umsatzes um 43.5 Prozent von CHF 516.1 Mio. auf CHF 740.6 Mio. beigetragen. Währenddem 26.6 Prozent dieses Wachstums auf die Fricopan-Übernahme zurückzuführen ist, betrug das organische Wachstum gruppenweit 14.5 Prozent und lag damit deutlich über dem Vorjahr (8.6 Prozent).

Hiestand ist es zudem gelungen, trotz erstmals seit langem wieder höheren Beschaffungskosten durch die Verteuerung von Rohstoffen und Energie auch ertragsmässig glänzende Resultate zu erreichen. Dazu beigetragen haben weitere Produktivitätssteigerungen, die sich auch in einem höheren Pro-Kopf-Umsatz von CHF 0.251 Mio. (CHF 0.232 Mio.) zeigen, sowie die Gründung einer zentralen Einkaufsgesellschaft für Hauptrohstoffe, Verpackungen und Handelswaren, welche das Erzielen von zusätzlichen Skaleneffekten ermöglicht. Der EBIT erreichte dadurch mit CHF 67.3 Mio. (CHF 52.3 Mio.) eine neue Bestmarke, ebenso der Reingewinn mit einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 31.4 Prozent auf neu CHF 48.3 Mio.

Sowohl die EBIT-Marge mit 9.1 Prozent als auch die Reingewinn-Marge von 6.5 Prozent übertrafen die Zielsetzungen deutlich. „In dieser erfreulichen Entwicklung von Hiestand spiegelt sich die Stärke unseres Geschäftsmodells, das sich nicht nur auf hervorragende Produkte, sondern ebenso auf die Beherrschung der ganzen Wertschöpfungskette abstützt“, sagt dazu CEO Urs Jordi. „Wir konnten ausserdem auch letztes Jahr wieder vom klaren Trend zu Convenience-Backwaren in allen Märkten profitieren“.

Die erfolgreich verlaufende Integration von Fricopan in die Hiestand-Struktur und -Organisation hat auch in hohem Masse zum Ausbau der Marktposition von Hiestand in Europa beigetragen. Durch das Zusammenführen der operativen Einheiten von Hiestand und Fricopan ist die deutsche Länderorganisation mit einem Anteil von 58 Prozent am Gruppenumsatz zum umsatzstärksten Mitglied der Hiestand Gruppe geworden, gefolgt von der Schweiz mit einem Anteil von 32 Prozent. Die Internationalisierung der Gruppe ist dadurch weiter fortgeschritten.

Europa wuchs um 45.8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, Asien um 2.7 Prozent, wobei das organische Wachstum 7.2 Prozent betrug, dieses jedoch durch die Schwäche des japanischen Yen mit -4.5 Prozent und eine durchgreifende Bereinigung der Kundenstrukturen in Japan beeinflusst wurde. Hiestand-Produkte sind inzwischen über die eigenen Länderorganisationen, die eingespielten Exportorganisationen oder über Kooperationen mit lokalen Händlern in einer Vielzahl von Ländern auf praktisch allen Kontinenten erhältlich, auch wenn mit 96.4 Prozent noch der Löwenanteil des Umsatzesin Europa erzielt wird. Die Exportmärkte wiesen aber auch im vergangenen Jahr ein deutlich überdurchschnittliches Wachstum aus.

Die traditionellen Kundengruppen Convenience Stores/Tankstellen, Bäckereien, die Ausbackstellen im Lebensmitteleinzelhandel sowie der Foodservice (Hotel, Restaurants, Coffee Shops, Take away) trugen im Wesentlichen das organische Wachstum. Hauptsächlich der Bereich Convenience Stores/Tankstellen, ein Kundenkanal, welcher die gesamte Dienstleistungspalette von Hiestand in Anspruch nimmt, legte mit 19 Prozent überproportional zu.

Ein starkes Wachstum zeigten auch die Segmente Bäckereien (+32.2 Prozent) sowie der Foodservice (+19 Prozent), währenddem der zweitwichtigste Absatzkanal, die Ausbackstellen in Lebensmitteldetailhandel, mit 7.5 Prozent etwas weniger schnell wuchs. Die Umsätze in diesem Kanal wurden vorwiegend in der Schweiz generiert, wo aufgrund des hohen Marktanteils von Hiestand das Erreichen eines noch stärkeren Wachstums immer anspruchsvoller wird.

(Quelle: Hiestand / 2.4.08)

Stiftung für Konsumentenschutz SKS unter neuer Leitung

Seit gestern steht die Stiftung für Konsumentenschutz unter einer neuen Leitung: Sara Stalder heisst die Nachfolgerin von Jacqueline Bachmann. Die 41jährige Sumiswalderin will die jüngste Gruppe der KonsumentInnen, Jugendliche und Kinder, stärker einbeziehen. Die SKS soll den KonsumentInnen dank Informationen und Stichproben einen konkreten Nutzen bringen. Auf politischer Ebene will sich die neue Geschäftsleiterin dafür einsetzen, dass die Rechte der Konsumenten gegenüber der Wirtschaft gestärkt werden.

(Quelle: SKS / 2.4.2008)

MARKTPLATZ: easyfairs Shop Messe startet

Allen, die beruflich mit dem Detailhandel, der Verkaufsförderung und der Ladengestaltung zu tun haben, wird die easyFairs SHOP vom 8. und 9. April in der Messe Allmend in Luzern ein Forum für den Ideenaustausch bieten. Rund 50 Aussteller sind zur Premiere in Luzern anwesend und erwartet werden an die 1500 Besucher. Als Teil der Ausstellung zeigt die Infobühne interessante Fachreferate und am 8. April um 17.00 Uhr ein Networking-Anlass mit Referaten und Diskussionen zu den Themenschwerpunkten Nachfolgeregelung und Category Management. Der Anlass ist öffentlich und der Eintritt zur Ausstellung und zur Abendveranstaltung kostenlos. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Schweizer Detaillistenverband in Luzern.

Die Besucher können sich an den beiden Messetagen über Trends im Detailhandel informieren: von der Verkaufsförderung über Ladenausstattungen und Sicherheitstechnik, IT und Kommunikationstechnik bis hin zu Dienstleistungen. An den parallel zur Messe laufenden LearnShops wird ein interessantes Vortragsprogramm von Branchenkennern geboten. Die Referate sind in Kooperation mit dem SIU im Detailhandel (Schweizerisches Institut für Unternehmensschulung) organisiert und werden von profilierten Referenten bestritten. An beiden Tagen können die Besucher kostenlos von diesem Zusatznutzen profitieren. Siehe: easyfairs Shop Messe Publireportage