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Kurznews 10. Juni 2008

Dioxine im Büffel-Mozzarella unter dem Toleranzwert / Stoff im Rotwein verlangsamt das Altern / Deutsche Bäcker gegen Ampellösung / EU-Agrarminister gegen Geflügel-Chlorbad / Schweizer Käseabsatz im Hoch

von Foodaktuell Importer

Lidl will US- und Schweizer Markt erobern

Die deutsche Discountkette Lidl plant eine Expansion in die USA. Spätestens 2012 sollen dort die ersten Niederlassungen eröffnet werden, sagte Klaus Gehrig, Chef der Lidl-Mutter Schwarz-Gruppe dem deutschen Nachrichtenmagazin “Focus”. Zurzeit bereitet sich Lidl auf den Markteintritt vor. Einen solchen plant der deutsche Discounter auch in der Schweiz. Laut “Focus” sollen die ersten 80 Filialen 2009 eröffnet werden, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. Im Heimmarkt Deutschland ist die Eröffnung weiterer 1’000 Filialen geplant. Damit käme Lidl auf 4’000 Filialen und würde mit dem Konkurrenten Aldi in etwa gleichziehen. 2007 steigerte der Lidl-Konzern seinen Umsatz gemäss Gehrig um 5,8 Milliarden auf 50 Mrd. Euro.

(Quelle: LID / 9.6.2008)

Kantonslabor analysiert Dioxine und PCB in italienischem Büffel-Mozzarella

In der italienischen Provinz Kampanien besteht ein Mangel an langfristigen Mülldeponien, Kompostierungs- und Verbrennungsanlagen. Dies führt zur Entsorgung auf illegalen Deponien und zur Verbrennung des liegengebliebenen Abfalls durch Anwohner. Dadurch können auch Dioxine freigesetzt werden, was zu einer Gefährdung für Menschen. Dann besteht ein erhöhtes Risiko, dass landwirtschaftlichen Produkte kontaminiert werden könnten.

Eine solche Gefährdung wurde von offizieller Seite lange in Abrede gestellt. Anfangs April 2008 informierte allerdings das Bundesamt für Gesundheit, dass in einigen Mozzarella di bufala aus der Region Kampanien fünffach überhöhte Dioxinwerte gefunden wurden. Obwohl die italienische Behörde versicherte, dass kein betroffener Mozzarella di bufala in die Schweiz exportiert wurde, beschlossen wir, einige Proben aus dem Detailhandel zu erheben und in einem externen Labor untersuchen zu lassen.

Im Rahmen einer Kampagne ging das kantonale Labor Basel folgenden Fragen nach: Enthalten die italienische Mozzarella di bufala, die in der Schweiz in den Verkauf gelangen,
erhöhte Werte an Dioxinen oder an cPCB? Erfüllen die allgemeinen Deklarationen auf der Etikette die gesetzlichen Vorschriften? Die Ergebnisse: Zwei von sechs Proben zeigten erhöhte, aber nicht zu beanstandende Werte an Dioxin respektive cPCB.

In fünf verschiedenen Geschäften wurden sechs unterschiedliche Mozzarella di buffala erhoben. Es handelt sich ohne Ausnahme um italienische Produkte der Provinz Kampanien.
Zwei Proben wurden im Offenverkauf angeboten. In allen Proben konnte PCDD, PCDF und cPCB nachgewiesen werden, wobei der Höchstwert für die Summe PCDD/DF und cPCB (6 ng/g Fett) allerdings nicht überschritten wurde. Die Summenwerte PCDD/DF und cPCB lagen zwischen 1.0 und 5.6 pg/kg Fett. Proben, die einen Summengehalt grösser 3 pg/g Fett zeigten, wurden zusätzlich auf die Einzelparameter untersucht. In zwei Proben mit einem Summenwert über 3 pg/kg Fett lag der cPCB-Wert bei 2.3 und bei 4.3 pg/kg Fett und der Wert für PCDD/DF bei 1.3, resp. 1.5 pg/g Fett. Alle Deklarationen erfüllten die gesetzlichen Anforderungen.

Dioxine haben bekanntermassen eine toxikologische Relevanz. Seit Jahrzehnten werden Massnahmen ergriffen, um Dioxin-Emissionen zu verhindern. In der Schweiz wie auch in der Europäischen Union (EU) sind Höchstmengen für Dioxin festgelegt. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet man die beiden nahe verwandten Stoffklassen der polychlorierten Dibenzo-p-Dioxine (PCDD) und Dibenzofurane (PCDF) als „Dioxin“. Zusammenfassend nennt man sie oft PCDD/DF. Wegen ähnlicher toxikologischer Wirkungsmechanismen werden in neuerer Zeit auch einige Vertreter der polychlorierten Biphenyle (PCB) in die Betrachtung mit eingeschlossen. Diese Stoffgruppe wird als „dioxin-ähnliche PCB“ oder coplanare PCB (cPCB) bezeichnet.

Die Europäische Union (EU) hat mit der Verordnung Nr. 2375/2001 eine Höchstmenge (3 pg/kg Fett) für PCDD/DF in Lebensmitteln festgelegt. In der Schweiz wurden diese Werte in der Änderung vom Anhang 7 der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung (FIV) vom 23. November 2005 ins ordentliche Recht überführt. Durch die am 3. Februar 2006 publizierte Verordnung 199/2006 hat die EU zusätzlich ab 4. November 2006 auch die Höchstmenge von 6 pg/kg Fett für die Summe PCDD/DF und cPCB in Kraft gesetzt.
(Quelle: Kantonslabor Basel / 6.6.08)

Schweizer Käseabsatz auf Rekordhöhe

Die Generalversammlung der Switzerland Cheese Marketing AG nahm vom erfreulich gestiegenen Absatz von Schweizer Käse im In- und Ausland Kenntnis.
Sie stimmte der Übernahme der Aktivitäten der Käseorganisation Schweiz und
einer entsprechenden Statutenänderung zu.

Die Switzerland Cheese Marketing AG (SCM) blickt auf ein erfolgreiches 2007 zurück. «Die Marketing-Massnahmen der SCM haben massgeblich zur Absatzsteigerung von Schweizer Käse beigetragen», führte Präsident Guy Emmenegger an der Generalversammlung in Stein AR aus.

«Die SCM ist nicht direkt in den Verkauf von Schweizer Käse involviert. Sie leistet jedoch mit dem Aufbau und Erhalt der Bekanntheit, des Images und der Affinität eine wesentliche Grundvoraussetzung für Mehrverkäufe von Schweizer Käse», orientierte Emmenegger. Die Generalversammlung stimmte der Übernahme der Aktivitäten der Käseorganisation Schweiz zu und hiess eine entsprechende
Ergänzung des Zweckartikels ihrer Statuten gut.

Im Inland stieg der Käseabsatz 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 6492 Tonnen
(+4,2%) auf total 159 567 Tonnen. Davon entfielen 122 267 Tonnen auf inländischen Käse und 37 300 Tonnen auf Importkäse. Der Pro-Kopf-Konsum der Bevölkerung liegt mittlerweile bei 20,6 kg. Der Export von Käse, Schmelzkäse und Fondue nahm 2007 um 3235 Tonnen auf 59 303 Tonnen zu. Gesteigert wurden im Jahr 2007 insbesondere die Ausfuhren von Emmentaler AOC (+1291 Tonnen), Switzerland Swiss (+747 Tonnen), Tête de Moine AOC (+125 Tonnen) und Tilsiter (+106 Tonnen).

«Die gute Konsumentenstimmung darf nicht über den sehr harten Wettbewerb im Käsemarkt hinwegtäuschen», führte SCM-CEO David Escher aus. Die Verkaufsflächen an den Käsetheken und in den Selbstbedienungsregalen sind begrenzt und hart umkämpft. Besonders wichtig ist deshalb eine stetige Marketing-Kommunikation, wie sie die SCM in Koordination mit den Sortenorganisationen und dem Käsehandel durchführt.

Die SCM konzentriert ihre Marketing-Kommunikation auf Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Benelux und die Schweiz. Die Kommunikations- und Promotionsmassnahmen der SCM zielen darauf ab, die Einzigartigkeit von Schweizer Käse bei den Konsumenten in diesen Ländern nachhaltig zu verankern und das Kaufinteresse zu wecken. Dazu setzte die SCM im letzten Jahr 40,7 Mio. Franken ein. Gut drei Viertel davon entfielen auf Marketing-Massnahmen in den Hauptmärkten Frankreich, Deutschland und Italien.

Mit der Bündelung der Kräfte der Marktakteure und den so ermöglichten Marketing-Massnahmen erfüllt die SCM das Ziel und den Auftrag, Schweizer Käse eindeutig zu positionieren, die Produktwerte zu verankern und die Schweiz als das ursprüngliche Käseland zu positionieren. Eine der Grundvoraussetzungen für den Mehrverkauf von CH-Käse.

(Quelle : SCM / 6.6.08)

Deutsche Bäcker gegen Ampelkennzeichnung

Der Vorschlag von Bundesernährungsminister Horst Seehofer, die von ihm beabsichtigte Nährwertkennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen mit den Ampelfarben rot, gelb und grün zu unterlegen, verzerrt nach Ansicht des Landes-Innungsverbandes für das bayerische Bäckerhandwerk die Entscheidungsgrundlage für Lebensmitteleinkäufe. Landesinnungsmeister Heinrich Traublinger, MdL erklärte, dass mit der Farbunterlegung eine nicht zu verantwortende Trivialisierung des Einkaufsprozesses bewirkt wird, die die Lebensmittel in vermeintlich ungesunde (rot) und gesunde (grün) unterteilt. Die von der Bundesregierung angestrebte und auch vom Bäckerhandwerk für sinnvoll gehaltene Prävention von Fehlernährung und Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten könne nicht an plakativen Unterscheidungsmerkmalen festgemacht werden.

(Backspiegel / 6.6.2008)

Immer weniger Dioxinrückstände im Food gemäss BAG

Die Rückstände von Dioxinen in Schweizer Lebensmitteln konnten in den vergangenen Jahren dank wirkungsvollen Massnahmen zur Reduktion der Emissionen massiv vermindert werden. Obwohl sich die Lage verbessert hat und die in der Schweiz geltenden Höchstwerte eingehalten werden, sind weitere Schritte notwendig, um die Gesamtbelastung der Bevölkerung weiter zu senken. Im Fokus der zukünftigen Untersuchungen und Massnahmen stehen die polychlorierten Biphenyle (PCB) welche aus unterschiedlichen Quellen in Lebensmittel gelangen können. Dies ist das Fazit des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), welches aktuelle Daten zur Belastung von Schweizer Lebensmitteln in einem Bericht zusammengestellt hat.

(Quelle: BAG / 5.6.2008)

Rotweininhaltstoff Resveratrol verlangsamt das Altern

Eine in Weinen, roten Trauben und Granatäpfeln enthaltene Substanz, das Resveratrol, kann offenbar altersbezogene Veränderungen der Herzfunktion dämpfen und den Alterungsprozess verlangsamen. Das berichten Wissenschaftler der University of Wisconsin-Madison (http://www.wisc.edu). Im Mausmodell habe sich gezeigt, dass bereits niedrige Dosierungen, regelmässig verabreicht, einen ähnlich förderlichen Effekt auf die Lebensspanne hätte wie eine Kalorienrestriktion.

Frühere Untersuchungen waren zu dem Ergebnis gekommen, dass man schon eine ganze Flasche Rotwein zu sich nehmen müsste, um die erforderliche Menge an Resveratrol aufzunehmen. “Der Stoff scheint aber schon in erheblich geringeren Dosen aktiv zu sein”, sagt Studienleiter Tomas Prolla. Den Schätzungen der US-Forscher zufolge würde die Menge in einem Glas Rotwein genügen.

Der natürliche Alterungsprozess bei Tieren wie Menschen wird eingeleitet durch Veränderungen in der Aktivität und Funktion von tausenden Genen in den Organen. Die Gruppe um Prolla untersuchte daher, inwieweit Resveratrol die Genexpression bei Mäusen in Bezug auf Herz, Muskeln und Gehirn verändert. Bei Tieren, denen Resveratrol verabreicht wurden, hätten sich den Forschern zufolge denn auch weniger alterungsfördernde genetische Veränderungen als bei den konventionell gefütterten Mäusen eingestellt.

Auch zeigten sich Ähnlichkeiten zwischen den Wirkungen von Resveratrol und einer kalorienreduzierten Ernährungsweise. So läge der Prozentsatz der Gene, die vom Alterungsprozess betroffen sind, in beiden Versuchen zwischen 90 und 92 Prozent. Prolla und seine Kollegen sind sich sicher, dass Resveratrol die Lebensqualität verbessern kann, indem es die verschiedenen Faktoren des Alterns, beispielsweise die Herzfunktion, positiv beeinflusst.

“Resveratrol – als Nahrungsergänzung oder aus frischen Trauben – kann durchaus eine gesundheitsfördernde Wirkung haben, nicht nur in Bezug auf das Altern”, meint Universitätsprofessor Walter Jäger vom Department für klinische Pharmazie und Diagnostik an der Universität Wien http://merian.pch.univie.ac.at im Gespräch mit pressetext. “Es wurde ja bereits gezeigt, dass es die Expression bestimmter Sirtuin-Gene fördert.

Ausserdem wirkt es antioxidativ.” Dennoch sei es schwierig eine wirksame Menge zu bestimmen, da die Substanz im Körper verstoffwechselt und zersetzt wird. “Wie schnell Resveratrol und seine Stoffwechselprodukte abgebaut werden, wird derzeit untersucht”, so Jäger. Vor allem für Kinder, ältere Menschen oder schwangere Frauen sei es daher ratsamer Resveratrol eher aus Weintrauben oder Granatäpfeln als aus Wein zu beziehen. Denn der von den Pflanzen als Schutz gegen Parasiten produzierte Stoff findet sich vor allem in der Schale der Früchte.

(University of Wisconsin-Madison / 5.6.08)

guide-bleu.ch – Publikumswahl Gastgeberteam 2008

Geniesserinnen und Geniesser haben ihre Lieblingsteams gewählt. Unter den im Gastroführer guide-bleu.ch 2008 auditierten Restaurants haben in ihrem Kanton die folgenden Teams am meisten Stimmen erhalten:

AG Fischbeiz Alte Post Kaiserstuhl
BE Landgasthof Hirsernbad Ursenbach
GR Romantik Hotel Stern Chur
LU Gasthaus Krone Nottwil
OW Hotel Krone Giswil

Den Konsumenten des Gastroführers guide-bleu.ch sind die
hervorragenden gastgeberischen Leistungen dieser Betriebe besonders
aufgefallen. Vom Empfang bis zur Verabschiedung schätzten die Gäste
die individuelle und kompetente Betreuung und würdigten mit ihrer
Stimme die herzliche Gastfreundschaft.

Diese Teams erreichten über eine Volkswahl via Internet vom
2.10.07 bis 31.5.08 die höchste Anzahl Stimmen in ihrem Kanton. Es
zählten ausschliesslich Einzelstimmen. Mehrfachstimmen wurden vom
System eliminiert, die Abstimmung war so objektiv und für den Gast
harmonisch möglich.

(Quelle: Guide Bleu / 4. Juni 2008)

EU: Chlorbad wird abgelehnt

Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich gegen die Desinfektion von Geflügel im Chlorbad ausgesprochen. Die Entscheidung fiel am Montag, 2. Juni im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit noch eindeutiger als erwartet aus: 26 von 27 EU-Mitgliedstaaten haben gegen das von den USA geforderte Chlorbad gestimmt. Lediglich Grossbritannien enthielt sich der Stimme, wie die Agrarzeitung “Ernährungsdienst” schreibt. Der Kommissionsvorschlag wird nun an den Ministerrat weitergeleitet. Sollte sich auch dort eine qualifizierte Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten gegen das Chlorbad aussprechen, ist die Initiative der Kommission endgültig gescheitert.
(Quelle: LID / 03.06.2008)

Gerber – Respekt vor den Leistungen der Schweizer Bauern

Der Chef des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco, Jean-Daniel Gerber, nimmt in einem Schreiben an die Schweizer Landwirtschaft Stellung zu seinen umstrittenen Äusserungen in einem Interview in der “SonntagsZeitung” vom 11. Mai. Darin sagte Gerber unter anderem, Subventionen seien für Bauern wie Drogen. Der Schweizerische Bauernverband forderte in der Folge eine Entschuldigung vom Seco-Chef.

Er habe grössten Respekt vor den Leistungen der Schweizer Bauern – vor ihrem Fleiss, ihrem Berufsethos, ihrem Können und ihren hervorragenden Produkten. Er bedauere es, dass “Fehlinterpretationen” seines Interviews zu verletzten Gefühlen geführt hätten. Um die anstehenden Herausforderungen bewältigen zu können, müsse sich die Landwirtschaft auf ihre Stärken besinnen. So seien zwar die Einfuhren landwirtschaftlicher Produkte in die Schweiz in den letzten vier Jahren um 6,4 Prozent gestiegen, gleichzeitig hätten die Ausfuhren von Schweizer Produkten um 16,5 Prozent zugenommen, so Gerber weiter.

Die WTO sei für die Schweiz lebenswichtig, weil jeder zweite Franken im Ausland verdient werde. Der Seco-Chef betonte, dass die Verhandlungen in der WTO früher oder später nachhaltige Folgen für die Landwirtschaft haben werde. Darauf gelte es, sich vorzubereiten und nicht eine Vogel-Strauss-Politik zu betreiben. In diesem Zusammenhang betrachtet Gerber das Agrarfreihandelsabkommen mit der EU als zentrale Massnahme. Ein solches würde neue Absatzmärkte erschliessen, wie der bereits eingeführte Käsefreihandel zeige.

Für Gerber ist klar, dass der kommende Wandel in der Landwirtschaft aktiv begleitet werden müsse. Eine Beschleunigung des Strukturwandels in der Landwirtschaft bedürfe einer sozialen Abfederung. Entsprechende Massnahmen würden vom Seco und dem Bundesamt für Landwirtschaft erarbeitet, sagte Gerber weiter.

(Quelle: LID / 03.06.2008)

MARKTPLATZ

Bio Zertifizierungen jetzt auch über ProCert möglich

Bio-Suisse & Engagement Bio-Zulassung – eine echte Alternative zu bio.inspecta. ProCert ist seit 1. April 2008 für Bio Suisse und Engagement Bio-Audits und Zertifizierungen zugelassen. Somit ist ProCert die einzige Schweizer Zertifizierungsstelle in der Lebensmittelbranche, welche alle Audits und Zertifizierungen aus einer Hand anbieten kann. Dies ermöglicht es Ihnen, einen einzigen Ansprechpartner für alle Zertifizierungen zu haben und damit weitere Kosten zu senken, bei gleichzeitiger Wahrung der Glaubwürdigkeit und Qualität der Zertifizierungen.

Mehr zu den Vorzügen einer umfassenden Zusammenarbeit mit ProCert sowie einige Informationen zu ProCert finden Sie auf dem beiliegenden Merkblatt Nr. 81. Per Ende 2008 werden wir nach 6 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit die mit bio.inspecta koordinierte Zusammenarbeit auflösen. Für 2009 besteht aktuell keine Lösung, die Zusammenarbeit mit bio.inspecta weiter zu führen, da sich die bio.inspecta entschlossen hat, eine strategische Partnerschaft mit einem Mitbewerber von ProCert einzugehen.

(Quelle: ProCert / 3.6.2008)