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KURZNEWS 24. Juni 2008

Brabeck kritisiert Gentech-Politik der EU / Fleischbranche will rasche Einführung schmerzloser Ferkelkastration / Läderach startet am Persischen Golf / Wechsel im VR-Präsidium von Emmi / Emmentaler Käsereien in der Strukturkrise

von Foodaktuell Importer

Nestlé-VR-Präsident Brabeck beurteilt Gentechnik als sicher

Zur Bekämpfung steigender Lebensmittelpreise hat Nestlé-Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck von der EU grosszügigere Gentechnik-Vorschriften gefordert.

Ohne gentechnisch veränderte Organismen lässt sich dieser Planet nicht ernähren, sagte Brabeck gemäss der Nachrichtenagentur SDA. Die EU habe politischen Druck ausgeübt, um verschiedene Länder am Einsatz der Gentechnik zu hindern. Dies wirke sich weder auf die Landwirtschaft noch auf die Vorräte dieser Länder positiv aus. Die Gentechnik-kritische Haltung der EU richte sich vor allem gegen afrikanische Staaten, kritisierte Brabeck.

Gentechnisch veränderte Organismen seien «eine der sichersten Technologien, die wir je gesehen haben», sagte Brabeck der «Financial Times» vom Montag, 23. Juni. Sie seien sicherer als moderne biologische oder ökologische Produkte. Bisher ist in der EU nur der Gen-Mais MON810 des Monsanto-Konzerns erlaubt.

(Quelle: LID / 23.6.2008)

Geflügelbranche sieht Chancen im Export

Die Öffnung der Grenzen könnte für die Schweizer Geflügel- und Eierbranche eine Chance sein. Dank guter Qualität und tiergerechter Produktion brauche die Branche vor einem Agrarfreihandelsabkommen mit der EU keine Angst zu haben, lauet das Fazit einer Geflügelfachtagung vom 20. Juni in Flawil.

Manfred Bötsch, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW), erklärte, dank dem guten Image seien die Exportchancen ins benachbarte Ausland gut. Die Geflügelhaltung in der Schweiz unterliege strengen Auflagen zu Tierschutz, Hygiene und Fütterung. Die Produkte aus umwelt- und tiergerechter Haltung seien bei den Konsumenten beliebt und hätten eine erfolgversprechende Zukunft.

Auch Ruedi Zweifel vom Geflügel-Kompetenzzentrum Aviforum zeigte sich optimistisch und empfahl der Branche, die bilateralen Verhandlungen aktiv zu führen und die Schweizer Produkte “korrekt zu positionieren”: Dass der “Premium”-Bereich gute Aussichten hat, zeigten auch die Verkaufszahlen der Grossverteiler. Die Konsumenten reagieren laut Coop positiv auf umwelt- und tiergerecht produzierte Geflügelprodukte. Coop habe den Absatz von Bio- und Freilandeiern in den letzten zehn Jahren von 36 auf 56 Prozent gesteigert, sagte Sibyl Anwander von Coop.


(Quelle: LID / 23.06.2008)

Ausschreibung zu den Swiss Cheese Awards eröffnet

Wer wird 2008 Schweizer Käse-Meister? Das entscheidet sich am Donnerstag und Freitag, 11. und 12. September 2008, an den Swiss Cheese Awards, die dieses Jahr während der Käsetage in Unterwasser (11.-14. September 2008) stattfinden.
Ab sofort kann sich jeder Schweizer Käser innerhalb der 25 Kategorien zum wichtigsten Wettbewerb der Branche anmelden. FROMARTE erwartet rund 450 Käse, die von einem internationalen Team aus 100 Juroren bewertet werden. Passend zum Wettbewerb setzt die Gastgeberregion Toggenburg alles auf Schweizer Käse mit einem grossen Käsemarkt, Käseseminaren, Ausstellungen und unterhaltsamem Brauchtum. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind unter www.cheese-awards.ch und www.kaesetage.ch zu finden.

(Quelle: Fromarte / 23.6.2008)

Schweineproduzenten einigen sich auf schmerzlose Ferkelkastration

Der Schweineproduzentenverband Suisseporcs begrüsst die Einigung innerhalb der Branche zur Frage der betäubungslosen Ferkelkastration. Die wichtigste Forderung von Suisseporcs, nämlich die Wahlfreiheit der Methoden, sei erfüllt, heisst es in einer Medienmitteilung. In einer so genannten Elefantenrunde mit allen Akteuren war die Branche am Freitag, 20. Juni übereingekommen, dass künftig sowohl die Kastration mit Betäubung als auch die so genannte Immunokastration mit einer Spritze möglich sein soll.

Coop will beide Methoden ab sofort zulassen, Migros wird vorläufig auf die Inhalationsnarkose setzen. Im gemeinsamen ProSchwein-Projekt müssten in den nächsten Monaten die offenen Fragen bezüglich Deklaration, Qualitätsabsicherung und Export abgeklärt werden. Vor allem sie die Frage, ob Coop bereit sei, die Kosten der Startphase mitzutragen. Es dürfe nicht sein, dass die Schweineproduzenten durch den Entscheid ihres Abnehmers einen Marktnachteil hätten.

Die Coop-Schweinelieferanten verlangen klare Rahmenbedingungen. Angesichts der Tatsache, dass man in der Schweiz noch kaum Erfahrungen mit der Immunokastration gemacht habe, müssten die Coop-Lieferanten nun unfreiwillig eine Vorreiterrolle spielen. Fütterung, Impfregime, Einkaufsbestimmungen und die Qualitätssicherung müssten erst noch ausgehandelt und umgesetzt werden.

(Quelle: LID / 23.06.2008)

Metzger für schnelles Umsetzen der schmerzlosen Ferkel-Kastration

Der Schweizer Fleisch-Fachverband SFF will, dass das gesetzliche Verbot der Ferkelkastration ohne Schmerzausschaltung rasch umgesetzt wird. Deshalb fordert er, dass die neu auf den 31. Dezember 2009 erstreckte Frist, während welcher die heute gängige Methode zur Ausschaltung des Ebergeruchs noch gestattet ist, NICHT ausgereizt wird. Der
SFF bedauert den Aufschub und setzt sich für einen umgehenden Einsatz der
schmerzfreien Kastration ein, für welche die praxistauglichen Alternativen
bereitstehen. Eine nochmalige Verzögerung um ein weiteres Jahr kommt für
den SFF nicht in Frage, auch wenn das Tierschutzgesetz dem Bundesrat dazu
die Kompetenz gibt.

Die Marschrichtung, die im Rahmen des Projektes “Pro Schwein” vergangene
Woche festgelegt wurde, wird vom SFF mitgetragen. Die Fleischbranche und
ihre Marktführer haben zusammen mit dem Tierschutz,
Konsumentenorganisationen, den involvierten Bundesämtern und der
Wissenschaft die konkrete Umsetzungsphase eingeleitet. Vorab wurde Einigkeit
erzielt, dass die Ebermast angesichts der Dringlichkeit einer Lösung nur als
Nischenproduktion in Frage kommt.

Unbestritten ist die Praxistauglichkeit der Inhalationsnarkose für eine schmerzfreie Kastration, die von Tierärzten und Schweinezüchtern als anspruchsvoll betrachtet wird. Als zweite Methode steht die Impfung gegen den Ebergeruch zur Verfügung, mit welcher die
Entwicklung zur Geschlechtsreife unterbrochen wird.

Der SFF stellt klar, dass Forderungen nach einer Deklaration, insbesondere
der Impfung, ausgeschlossen werden müssen. Eine besondere Kennzeichnung der
Produkte ist nicht machbar und wäre ausserdem kontraproduktiv. Die am
Entscheid der letzten Woche beteiligten Gruppierungen teilen diese
Auffassung. Es wird jetzt abgeklärt, ob sich alle massgebenden
Organisationen ebenfalls dazu bekennen. Zudem sind im Zusammenhang mit der
Impfung noch Fragen zur Qualitätskontrolle im Schlachthof und den
Implikationen im Aussenhandel offen. Bis zu ihrer Klärung basieren
beispielsweise die Einkaufsbedingungen der Micarna auf der
Inhalationsnarkose, wogegen Bell teilweise, nämlich für das Programm

(Quelle: SFF / 23.6.2008)

Pralinés von Läderach nun auch in Kuwait

Seit kurzem sind die Schokoladespezialitäten der Confiseur Läderach AG auch in Kuwait an nobelster Adresse erhältlich. Mit einer eigenen Boutique im neu erstellten Omniya Shopping Center präsentiert das Glarner Unternehmen Schweizer Confiserie-Kultur auf höchstem Niveau – genauso wie es die Bedürfnisse der Kundschaft vor Ort erfordern. „Unsere handwerklichen und authentischen Qualitätsprodukte treffen hier mitten ins Schwarze“, freut sich Geschäftsführer Ralph Siegl über die erfolgreiche Eröffnung der Boutique, die sich nebst einer einmaligen Auswahl frischer Pralinés, Truffes und der bekannten Läderach Frischschoggi auch durch eine breite Palette von Dienstleistungen für die lokale Kundschaft auszeichnet.

Bereits seit Jahren als anerkannter Partner von Geschäftskunden der gehobenen Hotellerie und Gastronomie im gesamten arabischen Raum tätig, nutzte Läderach die Gunst der Stunde, um in der boomenden Region auch das Konsumgütergeschäft voranzutreiben. „Kuwait zeichnet sich durch eine ausserordentliche Dynamik und sehr anspruchsvolle Konsumbedürfnisse aus. Hier bietet sich eine sehr gute Gelegenheit, Läderach als Premium-Marke international zu stärken“, erläutert Siegl die Vorwärtsstrategie.

Der Schritt in den Mittleren Osten widerspiegelt die Aufbruch-Pläne des Familienunternehmens. „Unsere Herausforderung ist, das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen“, fasst Inhaber und Verwaltungsratspräsident Jürg Läderach zusammen. „Wir sind überzeugt, als Nischenanbieter auch künftig gegenüber den grösseren Mitbewerbern bestehen zu können. Für Frische und handwerkliche Qualität tun sich immer neue Märkte auf.“

Jürg Läderach, Sohn des Firmengründers, führt heute in zweiter Generation ein unabhängiges Unternehmen mit weltweit 800 Mitarbeitenden, das aus vier Gesellschaften besteht: der Läderach Schweiz und seinen Schwesterunternehmen in Deutschland und Rumänien („Heidi“) sowie seit 2004 aus der Merkur Confiserien AG. Nebst dem schweizweiten Vertrieb exportiert die Confiseur Läderach AG handgefertigte Konfekt- und Schokoladekreationen in die ganze Welt.

Zu den wichtigsten Exportmärkten zählen der Mittlere Osten, die USA, Japan, Grossbritannien und Südostasien. Der Export macht heute bereits einen Drittel des Umsatzvolumens aus. Lange nur als Zulieferer in der Branche bekannt, schuf die Confiseur Läderach AG mit dem Kauf der Merkur-Filialen die Voraussetzung, um sich als Konsumentenmarke ein zweites Standbein aufzubauen.

(Quelle: Confiserie Läderach / 20. Juni 2008)

Schweizer Produkte haben guten Ruf

Schweizer Produkte haben international den besten Ruf, sie stehen für Zuverlässigkeit und Qualität. Dies zeigt eine Befragung von 7300 Personen aus 66 Ländern, die am 18. Juni vorgestellten wurde. Die Studie wurde von der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit den Werbeagenturen htp St. Gallen und McCann Erickson durchgeführt.

Knapp hinter der Schweiz folgen Japan und Deutschland. Mit grossem Abstand folgen die USA, Grossbritannien, Frankreich und Italien. Die aufstrebenden Wirtschaftsnationen Brasilien, China, Indien und Russland belegen die letzten Ränge.
Punkten kann die Schweiz insbesondere mit der Zuverlässigkeit, der Exklusivität und der Tradition. Hier belegt sie unangefochten die Spitzenposition. Auf den hinteren Plätzen liegt sie dagegen bei der Innovation, dem Preisniveau und dem Trendbewusstsein. Als am innovativsten und trendigsten werden die Produkte aus Japan eingeschätzt.

Die Schweiz wird international stark mit einzelnen Wirtschaftsbranchen in Verbindung gebracht. Fällt der Begriff Schweiz, denken mehr als 80 Prozent an Banken. Dann folgt die Uhrenindustrie mit 79 Prozent. Schokolade und Käse folgen auf den weiteren Plätzen.
(Quelle: LID / 19.06.2008)

Emmentaler Käsereien sind schlecht aufgestellt

Bei den Käsereien im Emmental muss etwas geschehen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die im Auftrag von “Pro Emmental” erstellt wurde.
Im Rahmen des Projektes “Wertschöpfung Milch im Emmental” wurden 56 Käsereien über ihre Situation und ihre Struktur befragt. Das erklärte Ziel des Projektes ist es, die Milchproduktion und -verarbeitung bis zum Jahr 2012 um 50 Prozent zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, sei in den nächsten Jahren ein Strukturwandel nötig, erklärten die Verfasser der Studie laut der “Wochen-Zeitung für das Emmental und Entlebuch”. Sobald grössere Investitionen nötig würden, brauche es mindestens sechs Millionen Kilogramm Milch pro Jahr, um konkurrenzfähig produzieren zu können.

Ein Problem sind in vielen Käsereien auch die personellen Ressourcen. Viele Käserein beschäftigten nebem dem Meister nur ungelerntes Personal. Es sei immer schwieriger, fachlich qualifiziertes Personal zu finden, hiess es. Zudem sei die Arbeitsbelastung in vielen Betrieben sehr hoch. Milchbauern und Käser müssten bereit sein, die bestehenden Strukturen aufzubrechen, lautete das Fazit der Studie. Dazu seien möglicherweise auch andere Rechtsformen nötig. Die traditionellen Käsereigenossenschaften, die sich meistens im Besitz der Milchproduzenten befinden, sei eine träge Rechtsform, die sich bremsend auf den Strukturwandel auswirke.


(Quelle: LID / 19.06.2008)

Eierproduzenten verlangen Preiserhöhung

Die Eierproduzenten wollen einen höheren Eierpreis. An der Delegiertenversammlung des Produzentenverbandes GalloSuisse wurde eine Resolution verabschiedet, in der die Eierproduzenten einen Stückpreis von 27 Rappen für weisse Eier und von 28,5 Rappen für braunschalige Eier fordern. Derzeit erhalten sie pro Ei 24 Rappen. Die gestiegenen Kosten für Energie, Futtermittel, Althennenverwertung und weitere Faktoren seien für 2008 zwar teilweise ausgeglichen worden, der Verdienst der Produzenten hinke aber einem angemessenen Einkommen immer noch hinterher. Dies müsse in den kommenden Preisverhandlungen müsse berücksichtigt werden.

(Quelle: LID / 18.06.2008)

CVP-Ständerat könnte Emmi-Verwaltungsratspräsident werden

Der Verwaltungsratspräsident der Emmi AG, Fritz Wyss, hat den Verwaltungsrat informiert, dass er an der Generalversammlung 2009 nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung stehen wird. Fritz Wyss (1944) hat die Strategie und den Erfolg der Emmi Gruppe geprägt. 1992 trat er in den damaligen Milchverband Luzern ein. Seit der Gründung der Emmi AG 1993 war er Delegierter des Verwaltungsrats und CEO der Emmi Gruppe. 2002 wurde er zum Verwaltungsratspräsidenten gewählt. Nach 17 intensiven Emmi Jahren möchte er sich nun zurückziehen und seine Zeit der Familie und der Kunst widmen. Der Verwaltungsrat dankt Fritz Wyss für seine grossen Verdienste für Emmi.

Der Verwaltungsrat der Emmi AG schlägt den Aktionären Konrad Graber zur Wahl zum Verwaltungsratspräsidenten vor. Konrad Graber (1958) wurde 2006 in den Verwaltungsrat der Emmi AG gewählt und ist seit 2007 Präsident des Prüfungsausschusses des Verwaltungsrats. Der Innerschweizer Wirtschaftsprüfer und Betriebsökonom ist Mitglied der Geschäftsleitung der Treuhand- und Unternehmensberatungsfirma BDO Visura. Konrad Graber ist zudem Verwaltungsratspräsident der Verkehrsbetriebe Luzern AG und Mitglied des Verwaltungsrats der CSS Versicherungen. Von 1987 bis 2007 war der CVP-Politiker Luzerner Kantonsrat. Im Oktober 2007 wurde er vom Stimmvolk des Kantons Luzern in den Ständerat gewählt.

(Quelle: Emmi / 18. Juni 2008)

Erdgas immer effizienter und beliebter

Erdgas konnte letztes Jahr seinen Marktanteil im Schweizer Wärmemarkt weiter steigern. Insgesamt wurden 34,2 Milliarden Kilowattstunden (kWh) genutzt, witterungsbedingt leicht
weniger als im Vorjahr. Erdgas steigerte zudem gemäss einer neuen
Studie des Bundesamtes für Energie von allen Energieträgern für
Heizenergie zwischen 2000 und 2006 die Effizienz am meisten. Es
findet sowohl als Brennstoff wie auch als Treibstoff immer breitere
Verwendung, da es die Umwelt schont und keinen Feinstaub produziert.

Die knapp 100 im Verband der Schweizerischen Gasindustrie (VSG)
zusammengeschlossenen lokalen Erdgas-Netzbetreiber informierten an
der Generalversammlung in Interlaken, dass inzwischen bereits 883 der
insgesamt 2’721 Schweizer Gemeinden am Erdgas-Netz angeschlossen
sind. Letztes Jahr wurden 15 Gemeinden neu erschlossen und vielerorts
die Netze weiter verdichtet. In den angeschlossenen Gemeinden wird
rund jede dritte Heizung mit Erdgas betrieben. Das gesamte Schweizer
Erdgas-Netz hat inzwischen eine Länge von rund 17’400 Kilometern. Die
Zahl der Erdgas-Fahrzeuge hat sich innert einem Jahr auf rund 6’000
verdoppelt.

Wie eine kürzlich publizierte Studie des Bundesamtes für Energie
über den schweizerischen Energieverbrauch zwischen 2000 und 2006 nach
Verwendungszwecken belegt, haben die mit Erdgas beheizten
Energiebezugsflächen um 16,8 Millionen Quadratmeter und damit um rund
einen Viertel zugenommen. In diesen sechs Jahren hat nur ein
Energieträger seine Energieeffizienz beim Heizen markant verbessert:
Erdgas. Pro Energiebezugsfläche war ein Rückgang des Verbrauchs um
4,8% zu verzeichnen. Zurückzuführen ist dies vor allem auf immer
effizientere Heizgeräte (kondensierend und modulierend).

Rund drei Viertel des in die Schweiz importieren Erdgases stammen
aus EU-Ländern und Norwegen. Über europäische Lieferanten gelangten
zudem knapp 20% russisches Erdgas in die Schweiz. Mit Russland hat
die Schweiz keine direkte Liefer-Beziehung.

Umrechnung: 34 Mrd. Kilowattstunden (kWh) = 34’000 Gigawattstunden (GWh) =
ca. 3,4 Mrd. Kubikmeter Erdgas = rund 144’000 Tanklastwagen Heizöl
mit Fassungsvermögen 24’000 Liter. 1 kWh Erdgas entspricht 0,1009 Liter Heizöl EL. Rückgang Heizgradtage 2007: -4,5%

(Quelle: Verband der Schweiz. Gasindustrie VSG / 17.6.2008)

Glutenfrei-Menüs neu in Coop-Restaurants

Als Schweizer Premiere servieren ab Mitte Juni 46 Coop-Restaurants in allen Landesteilen drei glutenfreie Pasta-Menüs. Zur Auswahl stehen Cannelloni, Gnocchi al pomodoro oder Tortellini alla panna & prosciutto von DS Food. Mit Free From- und DS Food-Artikeln bietet Coop Menschen mit Lebensmittel-Allergien oder -Unverträglichkeiten ein umfassendes Sortiment an lactose-, gluten- oder allergenfreien Produkten.

Bei 46 Coop-Restaurants in der ganzen Schweiz können Gäste mit einer Gluten-Unverträglichkeit ab Mitte Juni 2008 spontan und unbesorgt geniessen: Die drei glutenfreien Pasta-Gerichte Cannelloni, Gnocchi al pomodoro oder Tortellini alla panna & prosciutto werden in der Originalverpackung verkauft und direkt vor Ort in der Mikrowelle erwärmt, wodurch Verunreinigungen ausgeschlossen sind. Betroffene schätzen diese Dienstleistung sehr.