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KURZNEWS 28. Oktober 2008

Mehr Lernende in der Milchwirtschaft / Emmi baut Kaltbachhöhle aus / kein Althennen-Schlachten mehr bei Micarna / Hinunterschlingen ist ungesund / Arsen im "gesunden" Fischöl / SMP-Beschlüsse zur Überschussmilch / Auszeichnung für "Schützengarten"-Bier

von Foodaktuell Importer

Weitere Zunahme an Lernenden in der Milchwirtschaft

An den vier milchwirtschaftlichen Berufsfachschulen hat das Schuljahr 2008/09 mit total 368 Milchtechnologen/Milchtechnologinnen (Vorjahr 345) und 46 Milchpraktiker/Milchpraktikerinnen (Vorjahr 45) begonnen. Die total 414 Lernenden sind ein Rekordwert seit 2001 und teilen sich wie folgt auf die Berufsfachschulen auf: Grangeneuve 124, Langnau 111, Sursee 76 und Wil 103 Lernende. Tendenziell hat in den letzten Jahren die Anzahl Lernende an allen Berufsfachschulen zugenommen.

Die Ausbildung zu Milchtechnologen und Milchtechnologinnen stösst auf grosses Interesse. In Anbetracht des Strukturwandels bei den Milchverarbeitungsbetrieben ist dies keine Selbstverständlichkeit. Insbesondere haben sich die verschiedenen Aktivitäten der regionalen Nachwuchsförderung wie Berufsausstellungen, Infoveranstaltungen für Jugendliche und Berufsberater ausbezahlt. Erfreulich sind auch die Ergebnisse der Umfrage des SMV bei den Lehrlingen im letzten Herbst: 97,7 Prozent waren mit ihrem Berufswahlentscheid zufrieden!

Dies lässt auch den Schluss zu, dass das Ausbildungskonzept den Erwartungen der Jugendlichen entspricht. Detaillierte Informationen findet man unter www.milchtechnologe.ch.

(Quelle: SMV / 27.10.2008)

Emmi baut die Kaltbach-Höhle aus

Emmi setzt neuen Meilenstein in der Geschichte der Premium-Käsemarke Kaltbach. Mit dem Anstich zum Ausbau der Käsereifungshöhle in Kaltbach (LU) wird die Erfolgsgeschichte der Premium-Käsemarke «Kaltbach». Die Höhlengereiften um ein wichtiges Kapitel erweitert. Um der stark wachsenden Nachfrage nachzukommen, baut Emmi die Höhle bis 2010 auf die doppelte Länge aus. Die Investitionen betragen rund 15 Millionen Franken. Der Ausbau auf zwei Kilometer Länge schafft Lagerkapazitäten für die nächsten 20 Jahre.

“Mit dem Ausbau der Höhle öffnen wir ein neues und besonders wichtiges Kapitel in der Geschichte von Kaltbach”, sagt Othmar Dubach, Geschäftsführer Emmi Käse AG, anlässlich des offiziellen Höhlenanstichs in Kaltbach. Die Sandsteinhöhle, die zurzeit eine Länge von rund 1’000 Meter und eine Lagerkapazität von rund 13’000 Käselaiben aufweist, wird bis im Frühjahr 2010 auf 2’000 Meter ausgebaut. Sie wird dann Reifungsplätze für bis zu maximal 50’000 Kaltbach-Laibe bieten. Für die Bauarbeiten an der Höhle sowie den umliegenden Gebäuden investiert Emmi bis 2010 rund 15 Millionen Franken. Im Rahmen dieser Erweiterung werden zu den heute 39 Stellen zusätzlich 3 neue geschaffen.

Die Spezialitäten von «Kaltbach – Die Höhlengereiften» sind im Premium-Segment positioniert. Der Absatz dieser besonders aromatischen Emmentaler AOC, Le Gruyère AOC, Raclette und Fondue ist in den vergangenen zehn Jahren zweistellig gewachsen. 2007 wurden rund 2’300 Tonnen Kaltbach-Spezialitäten verkauft, davon wurde über die Hälfte im Ausland vermarktet. Diese positive Entwicklung ist der Ausgangspunkt für das aktuelle Bauprojekt. Nach planmässiger Beendigung der Arbeiten im Frühling 2010 soll die Höhle genügend Platz für die nächsten 20 Jahre bieten.

Othmar Dubach betont: “Nebst all diesen Anstrengungen, die wir jetzt unternehmen, ist und bleibt der Käse im Zentrum unserer Bemühungen”. Um die Etablierung der Marke KALTBACH Die Höhlengereiften weiter voran zu treiben, arbeiten die Käsemeister und Marketingfachleute intensiv an neuen Kreationen. Parallel zur Erfolgsgeschichte der Käsespezialitäten baute Emmi die Plattform “Friends of Kaltbach” auf. “Friends of Kaltbach” bietet seinen Mitgliedern regelmässige Veranstaltungen und Informationen rund um kulinarische Genüsse und Kultur und zählt heute 4’500 Mitglieder.

(Quelle: Emmi / 27.10.2008)

Micarna: Ab 2010 keine Suppenhühner mehr

Der Geschäftsbereich ‘Geflügel’ der Micarna SA in
Courtepin/FR konzentriert seine Aktivitäten nach Ostern 2010
ausschliesslich auf das Poulet-Geschäft. Ab diesem Zeitpunkt werden
keine Althennen mehr geschlachtet. Arbeitsplätze bei der Micarna sind
durch diesen Entscheid nicht in Gefahr.

An ihrer letzten Sitzung vom 14. Oktober 2008 teilte Micarna den
betroffenen Eierproduzenten und Produzentenorganisationen mit, dass
sie nach Ostern 2010 in ihrem Schlachtbetrieb keine Althennen mehr
schlachten wird. Gründe dafür sind Hygienerisiken, die Schlachtzyklen
und die Tatsache, dass Althennen auf den für die Pouletverarbeitung
eingesetzten Anlagen nicht ideal verarbeitet werden können.

Den Produzenten, die in diversen Arbeitsgruppen schon einige Jahre
an Alternativen arbeiten, bleibt nun noch rund eineinhalb Jahre Zeit,
neue Lösungen zu finden. Dabei werden sie von den Fachleuten der
Micarna mit dem nötigen Fachwissen unterstützt. Lutz von Strauss,
Leiter des Geschäftsbereiches ‘Geflügel’ bei der Micarna SA, betont:
“Wir lassen die Produzenten und ihre Organisationen nicht im Stich.
Wir helfen mit bei der Erarbeitung von zukunftsorientierten Lösungen
und können uns auch vorstellen, uns bei einer Nachfolgeorganisation
eventuell finanziell zu beteiligen.”

In der Schweiz werden pro Jahr 1,7 bis 2 Mio Althennen
geschlachtet. Da die meisten Eier zu Weihnachten, auf das
Ostergeschäft hin oder sonstige Feiertage produziert werden, fällt
die Mehrheit der Althennen nach diesen Feiertagen zur Schlachtung an.
Ausserdem entsprechen die Suppenhühner nicht mehr ganz den modernen
Essgewohnheiten die sich heutzutage mehr in Richtung “ready to cook
Produkte” oder Schnellbratprodukte verlagern. Dies hat wiederum zur
Folge, dass die Nachfrage nicht mehr dem Angebot entspricht.


(Quelle: Micarna / 24. Oktober 2008)

Langsames Essen verringert Risiko, fettleibig zu werden

Das Hinunterschlingen des Essens könnte das Risiko eines Menschen übergewichtig zu werden nahezu verdoppeln. Wissenschaftler der Osaka University http://www.osaka-u.ac.jp/eng haben die Essensgewohnheiten von fast 3.000 Menschen untersucht. Ian McDonald von der University of Nottingham meinte, dass Probleme bei den Systemen mitverantwortlich sein könnten, die dem Körper mitteilen, wann der genug gegessen hat. Auch er geht davon aus, dass das bewusste und langsame Essen einen Einfluss auf das Gewicht haben kann. Details der Studie wurden im British Medical Journal http://www.bmj.com veröffentlicht.

Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen Essgeschwindigkeit, Sättigungsgefühl und Übergewicht. Fast die Hälfte der 3.000 freiwilligen Teilnehmer gab an, dass sie dazu neigten, schnell zu essen. Im Vergleich mit jenen, die nicht schnell aßen, waren männliche Schnellesser um 84 Prozent eher übergewichtig. Bei den Frauen war die Wahrscheinlichkeit etwas mehr als doppelt so hoch. Jene Schnellesser, die zusätzlich dazu neigten zu essen bis sie satt waren, waren drei Mal so wahrscheinlich übergewichtig.

Die australischen Wissenschaftlerinnen Elizabeth Denney-Wilson und Karen Campbell schreiben in einem begleitenden Leitartikel, dass der Mechanismus der heute dazu beiträgt, dass wir fett werden bis vor gar nicht so langer Zeit einen evolutionären Vorteil bedeutete haben könnte. War das Angebot an Nahrungsmitteln knapp, wurde einfach so viel Essen so rasch wie möglich hinuntergeschlungen. Jason Halford von der University of Liverpool betonte laut BBC, dass die Essgewohnheiten langsam als entscheidender Bereich in der Fettsucht-Forschung angesehen werden. Dafür verantwortlich sei unter anderem die Publikation einer Studie, die nachwies, dass eine genetische Variation und das Gefühl der Sättigung miteinander in Zusammenhang stehen.


(Quelle: pte / 22. Oktober 2008)

Tiertransporte werden teurer

Die Änderungen bei der Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) per Anfang 2009 führen zu teureren Tiertransporten. Ab 2009 werden die Anforderungen an den Schadstoffausstoss verschärft: Für alle Lastwagen, die die Abgasnorm Euro 3 erfüllen verteuert sich der LSVA-Ansatz von 2,26 Rappen auf 2,66 Rappen pro Tonnenkilometer. Zum tieferen Ansatz werden dann nur noch Euro 04-Transporter verkehren können.

Der LSVA bei den Euro-3-Fahrzeugen ist nur einer von vielen Faktoren, die den Transport verteuert, wie die Fachgruppe Tiertransporte des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes (ASTAG) in einer Medienmitteilung vom 21. Oktober 2008 schreibt. Steigende Personalkosten, höhere Preise für Beschaffung und Unterhalt von Fahrzeugen und längere Stand- und Wartezeiten bei Staus, Schlachthöfen oder Tiertransportkontrollen sind weitere Gründe für die Teuerung. Die ASTAG ist der Meinung, dass die zusätzliche Belastung nicht von den Tiertransportunternehmen getragen werden kann. Deshalb müssten die Auftraggeber und die Konsumenten 2009 mit steigenden Transportpreisen rechnen.

(Quelle: LID / 22.10.2008)

Fischöl enthält möglicherweise krebserregendes Arsen

Erstmals wurde nachgewiesen, dass Fischöle in ihrer natürlichen Form hochkonzentriertes Arsen beinhalten. “Bisher nahm man an, dass Arsen im Fisch ungiftig ist. Doch nun wurde klar, dass diese Annahme zu wenig komplex ist”, sagt Kevin Francesconi, Leiter der Arbeitsgruppe Umwelt- und Spurenanalytik an der Universität Graz http://www.uni-graz.at/achwww, im Gespräch mit pressetext. Bestätigt sich die Gefährlichkeit der entdeckten öllöslichen Arsenverbindungen in Fischölen, wird dies Folgen für den Vertrieb zahlreicher Gesundheitsprodukte haben.

Fischöle stehen derzeit hoch im Kurs. Apotheken vertreiben sie als beliebte Nahrungsergänzungsmittel, da man den enthaltenen ungesättigten “Omega 3”-Fettsäuren nachsagt, dass sie Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen und schädliches Cholesterin senken. Das Arsen der Fischöle hielt man bisher für unbedenklich, da man annahm, dass es vom Körper nicht aufgenommen werde. Mit Hilfe der Massenspektrometrie gelang es Francesconi, im Fischöl öllösliche Arsenmoleküle nachzuweisen, die der Körper doch umwandelt.

Francesconi entdeckte die öllöslichen Arsenverbindungen 2005. Sie erzeugen beim Abbau dasselbe Produkt wie giftige Arsenverbindungen, die auch im Wasser vorkommen. Da jedoch bisher nicht bekannt ist, was genau Arsen giftig macht, sind Aussagen über die Gefährlichkeit der entdeckten Verbindungen noch verfrüht. Die Teikyo Universität in Japan http://www.teikyo-u.ac.jp/en untersucht derzeit in Zelltests die Wirkung der Substanzen auf den Körper. Francesconi rechnet damit, dass seine Kooperationspartner erste Ergebnisse in etwa sechs Monaten präsentieren werden. “Falls sich die toxische Wirkung bestätigt, werden die Fischölpräparate wohl aus dem Handel verschwinden müssen”, deutet der Arsenspezialist mögliche Konsequenzen seiner Entdeckung an.

Lebertran, das vom Kabeljau gewonnen wird, sowie Öl der Lotte, einem weiteren Hochseefisch, sind die beiden von Francesconi untersuchten Fischöle. “In beiden fanden wir Konzentrationen der neu entdeckten Verbindung von rund zehn Milligramm pro Kilogramm”, berichtet der Grazer Forscher. Das ist etwa zehnmal höher als die in Australien erlaubte Arsenmenge in Lebensmitteln und tausendmal höher als der von der Weltgesundheitsorganisation WHO festgesetzte Grenzwert für Wasser.

Grenzwerte für Lebensmittel gibt es in den meisten Ländern aufgrund des geringen Fischkonsums bisher nicht. Francesconi hält die baldige Einführung solcher Grenzwerte in der EU für sehr wahrscheinlich, sollte sich die Arsenverbindung als gefährlich erweisen. Die vielen Erscheinungsformen von Arsen erforderten jedoch die Schaffung gleich mehrerer solcher Grenzwerte.

(Quelle: pte / 21.10.2008)

SMP: Zu viel Milch im Markt – Räumen mit Stützungsfonds

Der SMP-Vorstand trifft einstimmig wichtige Massnahmen zur Stabilisierung des Milchmarktes. Diese beinhalten sowohl kurzfristige Massnahmen zur Marktentlastung wie auch Elemente für die Ausgestaltung der privatrechtlichen Milchmarktordnung ab 2009. Die notwendigen Beiträge für die Finanzierung der Massnahmen werden der SMP-Delegiertenversammlung am 19. November 2008 unterbreitet.

Hohe Einlieferungen strapazieren die tragfähigen Märkte
Der höhere Produzentenpreis hat die inländischen Absatzmärkte für Milch, Milchprodukte und Käse nicht beeindruckt: Diese verzeichneten in den letzten Monaten ein erfreuliches Wachstum von etwa zwei Prozent. Weil aber die Milcheinlieferungen gemäss Statistik der TSM Treuhand im Monat August 2008 mit 6,8 Prozent erneut höher als im Vorjahresmonat waren, ist die Marktlage dennoch angespannt. „Für 95 Prozent der Milchmenge trägt der Markt das jetzige Preisniveau mehr oder weniger“, ist SMP-Direktor Albert Rösti überzeugt. „Weil aber die Milchproduktion stärker angestiegen ist, haben wir dennoch ein Mengenproblem“, ergänzt er.

„Wir wollen dieses Überangebot abräumen, sonst kann dies einen unverantwortbaren Preisrutsch auf der gesamten Milchmenge noch vor Ende Jahr auslösen“. Die Forderung der Milchverarbeiter nach deutlichen Preissenkungen und die kontroversen Diskussionen um die Marktordnung ab 1. Mai 2009 nach der definitiven Aufhebung der Milchkontingentierung verunsichern die Milchproduzenten zusätzlich.

Um dieser Unsicherheit und Ungewissheit zu begegnen, hat sich der SMP-Vorstand nach einer Phase der intensiven Meinungsbildung an seiner Sitzung vom 16. Oktober einstimmig für folgendes Massnahmenpaket ausgesprochen.

1. Lösung des kurzfristigen Mengenproblems: In den Monaten November und Dezember 2008 wird der Milchmarkt mit weiteren sechs Millionen Franken aus dem Milchstützungsfonds entlastet. Voraussetzung ist, dass die SMP-Delegiertenversammlung am 19. November rückwirkend ab November 2008 den Beitragssatz von 0,5 auf 1,0 Rappen pro Kilo vermarktete Milch erhöht und so weitere 2,5 Millionen an die Massnahme beisteuert. Ohne diese zusätzlichen Mittel wäre die Marktentlastung finanziell nicht tragbar.

2. Milchpreisrunde ab 1. Januar 2009: Die Milchpreisrunde vom 1. Juli ist auf sechs Monate begrenzt. Der SMP-Vorstand hat nun die Verhandlungsdelegation beauftragt, mit den vier grossen industriellen Milchverarbeitern anfangs November Richtpreisgespräche per 1. Januar 2009 zu führen. Somit wird die nationale Koordination sichergestellt. Gestützt auf die nationale Gesprächsrunde sollen anschliessend die Milchverkaufsorganisationen ihren Vertragspreis und die Mengen konkret aushandeln.

3. Interventionsfonds ab 2009: Der Vorstand unterbreitet der SMP-Delegiertenversammlung einstimmig den Antrag, den Milchstützungsfonds per 1.1.2009 in einen Interventionsfonds für den Milchfettmarkt zu überführen, damit bei Krisen zeitlich begrenzt Marktentlastungsmassnahmen für den Fettbereich getätigt werden können. Die Delegiertenversammlung soll dafür beim Bundesrat die Allgemeinverbindlichkeit für die Erhebung der notwendigen Einkünfte von 1 Rappen pro kg Milch beantragen.

4. Massnahmen zur Segmentierung: Der SMP-Vorstand stellt der Delegiertenversammlung gleichzeitig den Antrag, eine Marktsegmentierung umzusetzen. Dazu hat er eine Basismenge entsprechend der Basismenge 2008/2009 festgelegt. Dabei handelt es sich um die Menge, die der bisherigen Kontingents- bzw. Lieferrechtsmenge inkl. Zusatzkontingente, aber ohne Mehrmengen, entspricht. Für diese Menge soll auch in Zukunft ein sicherer Vertragspreis entsprechend der Richtpreisformel realisiert werden können.

Die Menge, die über der Basismenge gemolken wird, soll mit auf dieser Menge erhobenen Beiträgen vom Markt geräumt oder am Spotmarkt abgesetzt werden, ohne dass der Basispreis damit negativ beeinflusst wird. Der Vorstand stellt der Delegiertenversammlung den Antrag, ein solches System mit den PO, PMO und Verarbeitern umzusetzen und mit dem Bund Verhandlungen zu führen, damit die Regelung allgemeinverbindlich erklärt werden kann. Dabei soll die Delegiertenversammlung dem Vorstand die Kompetenz erteilen, auch alternative Modelle, wie sie derzeit von den Verarbeitern zusammen mit einigen PO und PMO erarbeitet werden, zu berücksichtigen, soweit sie der Zielsetzung der Segmentierung entsprechen.

Zur Angebotsbündelung wurden keine weiteren Beschlüsse gefällt. Die diesbezüglich notwendigen Unterlagen bestehen. Es obliegt jetzt den regionalen Organisationen bzw. deren kompetenten Organe zu entscheiden, ob sie die Bündelung wollen.

(Quelle: SMP / 21.10.08)

DLG-“Preis der Besten” für St. Galler Brauerei Schützengarten

Als logische Konsequenz der konstant hohen
Auszeichnungen an den jährlichen Biertests der DLG ist die Schweizer
Brauerei Schützengarten in diesem Jahr mit dem “Preis der Besten”
ausgezeichnet worden. Im Frühling hatten die St. Galler Braukünstler
am härtesten Biertest der Welt mit drei Gold- und einer
Silbermedaille brilliert.

Der “Preis der Besten” wird nur an Unternehmen vergeben, die
alljährlich Spitzenleistungen bei der Internationalen
DLG-Qualitätsprüfung für Bier erreicht haben. Um den “Preis der
Besten” zu erzielen, müssen Unternehmen über mindestens fünf Jahre
hinweg ihre Qualitätsleistungen durch Prämierungen bei den jährlichen
DLG-Qualitätstests unter Beweis gestellt haben. Der “Preis der
Besten” wurde dieses Jahr an 98 Spitzenbetriebe der Brauereibranche
in Europa vergeben.

DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer lobte bei der
Preisverleihung den ausgeprägten Qualitätsanspruch des Preisträgers:
“Sie überzeugen nicht nur durch die hohe Qualität Ihrer Produkte,
sondern gewinnen durch Ihr nachhaltiges und verantwortungsvolles
Verhalten auch ein unverwechselbares Profil im Vertrauensmarkt
Lebensmittel.”

Für den Technischen Direktor Christoph Kurer ist damit von
offizieller Stelle belegt, dass sich die konsequente Ausrichtung auf
die bekannte Schweizer Qualität lohnt: “Für uns ist das eine
wichtige, objektive Bestätigung der Qualitätspolitik der Brauerei
Schützengarten! Nur so ist heute eine Schweizer Brauerei in der Lage,
sich gegen internationale Konkurrenz zu behaupten.” Nach dem Aufkauf
von Eichhof durch Heineken ist Schützengarten zur grössten
eigenständigen Schweizer Brauerei avanciert.

(Quelle: ots / 21. Oktober 2008)