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Anton Schmutz wird Gastrosuisse-Direktor

Anton Schmutz ist vom Vorstand Gastrosuisse zum neuen Direktor gewählt worden. Schmutz, der bisher die Geschäfte von Fromarte leitete, wird Mitte 2009 Florian Hew ablösen.

von Alimenta Import

Anton Schmutz bringe aufgrund seiner Persönlichkeit, seiner Führungserfahrung und seiner politischen Arbeit alle notwendigen Voraussetzungen mit für die operative Leitung von Gastrosuisse, dem führenden nationalen Verband für Hotellerie und Restauration, heisst es in einer Mitteilung des Verbandes. «Wir freuen uns, zusammen mit Anton Schmutz die Herausforderungen der Zukunft anzugehen», sagt Gastrosuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli im Namen des Vorstandes zur Wahl des neuen Direktors.

Anton Schmutz, 49, ist gelernter Käser und Lebensmittelingenieur FH. Er verfügt über ein Nachdiplomstudium in Unternehmensführung und hat sich in professioneller Medienarbeit weitergebildet. Seit 1996 ist er Direktor von Fromarte, dem Verband der gewerblichen Käsehersteller. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Fromarte bedauert den Weggang von Schmutz sehr. In einer ersten Würdigung heisst es, dass sich die gewerblichen Käsehersteller unter der Führung von Anton Schmutz zu einer bedeutenden Unternehmergruppe in der Schweizer Milchwirtschaft entwickelt hätten; sei es in der politischen Interessenvertretung oder in der Absatzförderung der traditionellen Schweizer Käse und der regionalen Spezialitäten im In- und Ausland.

Zudem ist Anton Schmutz der Gründer zweier bekannter Käsewettbewerbe, den Swiss Cheese Awards und der Olympiade der Bergkäse. Die nächste Bergkäse-Olympiade findet vom 23. bis zum 25. Oktober 2009 in der Schweiz statt.

Die Übergabe durch den amtierenden Gastrosuisse-Direktor Florian Hew an Anton Schmutz wird Mitte Jahr stattfinden. Gastrosuisse ist der führende nationale Verband für Hotellerie und Restauration. Rund 21’000 Mitglieder (Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Restaurants und Cafés), organisiert in 26 Kantonalsektionen und vier Fachgruppen, gehören dem grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverband an.