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12 Fial Mitglieder für FHAL

Durch den steigenden Exportanteil der schweizerischen Lebensmittelindustrie, sieht die FIAL keine Alternative zum Freihandelsabkommen.

von Alimenta Import

Die Foederation der Schweizerischen Nahrungsmittel-Industrien hat ihren Exportwillen wieder einmal bekräftigt. An einer Medienkonferenz im Bellevue in Bern, sprachen sich Redner wie der FIAL-Präsident, Ständerat Rolf Schweiger, Nestlé Schweiz Generaldirektor, Roland Decorvet, Migros-Industriechef, Walter Huber und Werner Hug, Delegierter des Verwaltungsrates der Hug AG, gegen einen abgeschotteten Schweizer Binnenmarkt aus. 12 der 16 in der fial organisierten Branchen, die gegen 80% der insgesamt 33’000 Arbeitnehmer beschäftigen und gut 70% des Umsatzes der Schweizer Nahrungsmittel-Industrie erwirtschaften, sprechen sich für Freihandel im Agrar- und Lebensmittelbereich (FHAL) aus. Vorallem weil die Exportsubventionen auslaufen und damit Schweizer Rohstoffe im EU-Vergleich viel zu teuer sind. Die wichtigsten Rohstoffe im EU-Preisvergleich: Weizenmehl 162%, Butter, 234%, Vollmilchpulver 190%, Zuckerrüben, 136% hps