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Fleischabsatz im 2009 noch verhalten

Der Schweizerische Fleischfachverband befragte Metzgereien zum Fleischkonsum. – Verhalten aber mit positiven Zeichen – melden diese.

von Alimenta Import

Die Schweizer Fleischbranche ist verhalten ins neue Jahr gestartet. Die Fleischimporte haben sich gemäss Schweizerischem Fleischfachverband SFF, im ersten Quartal mit zweistelligen Prozentzahlen verringert. Auch die Schlachtviehpreise tendieren nach unten, was aber gemäss Fleischverarbeitungsbranche nur eine Normalisierung gegenüber den sehr hohen Rohmaterialpreisen im 2008 sei. Hoffnung besteht dennoch, dass eventuell an die rekordverdächtigen Zahlen von letztem Jahr, wo 483,4 Mio. Tonnen Fleisch verbraucht wurde, was einer Zunahme von 3% zum 2007 und einem Wachstum von 10,3% zum Jahre 2000 entspricht, angeknüpft werden kann. SFF-Direktor, Balz Horber, konnte auf ein sehr gutes Ostergeschäft verweisen, das dem schon ausserordentlich guten Weihnachtsgeschäft folgte.

SFF-Präsident, Rolf Büttiker, ist gespannt was der Bundesrat über das am 6. Mai traktandierte Geschäft über das neue Importregime von Fleisch entscheidet. «Werden allenfalls Betriebe, die eine Exportleistung erbringen mit Importkontingenten belohnt?» So stellt sich Büttiker die Frage. Bis jetzt würde gemäss Büttiker das geltende Importregime der allgemeinen Bundeskasse 180 Mio. Franken in die Kasse spülen. Büttiker drückte sich auch klar zum Vorentscheides des Bundesrates zur Swissness-Vorlage aus. Dies würde das Aus für das Bündnerfleisch bedeuten ist SFF-Präsident überzeugt. «Wir haben die Cervelas gerettet, so werden wir auch das Bündnerfleisch retten», gibt sich Büttiker kämpferisch. hps
metzgereien.ch