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Die Gesellschaft steht solide da

Neue Vorstandsmitglieder, Swiss Food Research und das Jubiläum der Firma PanGas waren Hauptthemen der Generalversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Lebensmittel-Wissenschaften und -Technologie (SGLWT).

von Alimenta Import

«Gas spielt eine wichtige Rolle in unserem Leben – oder anders aus­gedrückt, ohne Gas könnten wir gar nicht exis­tieren.» Mit diesen Worten führte Beat
Bachmann, der Leiter der Abteilung Gase
für Nahrungsmittel der Firma PanGas, die SGLWT-Mitglieder an ihrer Generalversammlung vom 24. April in die Welt der Gase ein. Die Firma PanGas stellt an ihrem Hauptsitz in Dagmersellen auch Gase für die Lebensmittelindustrie her. Diese werden zum Beispiel zur Erhaltung der Qualität eingesetzt oder halten die PET-Flaschen, die mit stillem Wasser gefüllt werden, in Form. Der Einsatz von Gas im
Lebensmittelbereich ist ausserordentlich vielfältig und entwickelt sich stets weiter.

Zwei neue Vorstandsmitglieder
An der Generalversammlung konnte Präsident Karl Gschwend nur Positives berichten. Eine Jahresrechnung tief in den schwarzen Zahlen, 55 Neuaufnahmen, womit die SGLWT neu 775 Mitglieder zählt, ein Budget, das einen leichten Gewinn vorsieht, sowie eine absolut positive Bilanz der im letzten Jahr mit verschiedenen anderen Organisationen organisierten Tagung «Hygienic Design». Bereits im Jahr 2010 soll im gleichen Rahmen eine weitere Tagung organisiert werden.
Aufgrund des diesjährigen Rücktritts von Véronique Besson-Rouvinez aus dem Vorstand sowie demjenigen von Fredy Nager nach der letztjährigen GV wurden neu Markus Henggeler und Alain Sierro in den Vorstand gewählt. Markus Henggeler arbeitet als Technical Project Manager bei Obipektin; Alain Sierro ist Betriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Florin AG.

Swiss Food Research
Jean Claude Villettaz wies in seiner kurzen Einführung von Swiss Food Research auf die Möglichkeiten hin, welche diese Plattform kleinen und mittleren Betrieben bietet. Sie
figuriert als Verbindungsglied zwischen Indus­trie und Forschung und hilft, Hilfsmittel bei der Finanzierung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu finden. Swiss Food
Research hat Verbindungen zur Förderagentur des Bundes (KTI), Euroagri Foodchain und ist die schweizerische Plattform der Europäischen Technologieplattform «Food for Life». Dieses Jahr können interessierte Firmen bei der KTI einen Innovationscheck in der Höhe von
7500 Fran­ken beantragen, der bei einem Schwei­zer Forschungsinstitut eingelöst werden kann. Mehr darüber ist am Swiss Food Tec Day vom 15. Mai in Schlieren ZH zu erfahren.