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Vor dem Praktikum die Studienreise

Dieses Jahr fand die von den Studenten der Höheren Fachschule für? Lebensmitteltechnologie (HFLT) organisierte Studienreise in der Schweiz statt – genauer gesagt, in der Deutschschweiz.

von Alimenta Import

Dienstag, 1. Juni: Die Studenten und die beiden begleitenden Lehrer trafen sich um 9 Uhr auf dem Areal des Landwirtschaftlichen Instituts Grangeneuve. Der erste Halt war in Kallnach, um sich die bekannte «Erlebnis-Brennerei» anzuschauen. Die Brennerei ist ein Familienunternehmen, das sich in der Herstellung von Absinth spezialisiert hat. Die Besucher hatten die Gelegenheit, ihren eigenen Absinth herzustellen. Die Flasche wurde mit einer Etikette der «HFLT-Studienreise 2009» versehen.

Nach einem Picknick am Ufer der Aare begaben sich die Studenten auf die Weiterfahrt mit dem Kleinbus in Richtung Zürich. Nach einer kurzen Besichtigung der Stadt hatte die Klasse am Abend die Möglichkeit, das Konzept «Blinde Kuh» zu erproben. Das ist ein Restaurant, in dem die Kunden die Welt der Blinden entdecken und erleben können.

Mittwoch, 2. Juni: Abfahrt von Zürich am frühen Morgen, um sich die Firma Schweizer Getränke AG in Obermeilen anzusehen, ein Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Aromen, Sirup und Fruchtmassen spezialisiert hat. Um mit der Welt der Aromen vertraut zu werden, konnte die Gruppe die Schlüsselkomponenten eines Erdbeeraromas zusammen entdecken.

Am Nachmittag wurde die «Hefe Schweiz» in Stettfurt besucht. Den Besuchern wurde alles über die Herstellung von Backhefe erklärt und vieles über die Firmenpolitik, die gelebt wird, um auch in Zukunft bestehen zu können. Der Abend endete in der Stadt St.?Gallen mit einem freien Abendessen.

Donnerstag, 4. Juni: Abfahrt Richtung Appenzell, wo zuerst der Seilpark besucht wurde und sich die Klasse mit Sport fit machen konnte. Am Nachmittag fand eine Besichtigung des Hauses Appenzeller statt, ?wo der berühmte Appenzeller Alpenbitter hergestellt wird. Nach der Besichtigung und einer Degustation der verschiedenen Produkte fuhr die Gruppe weiter nach Luzern, wo übernachtet wurde.

Freitag, 5. Juni: Dieser letzte Tag stand im Zeichen der Unterhaltung. Die HFTL begab sich auf die Paintball-Farm in Dietwil.

Mit 800 zurückgelegten Kilometern liess sich die Müdigkeit spüren. Jeder nutzte das Wochenende, um sich auszuruhen, denn am daraufkommenden Montag begann das erste Praktikum.

Der Autor ist Student an der Höheren Fachschule für Lebensmitteltechnologie in Grangeneuve FR.