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KURZNEWS 18. August 2009

SV Service kocht fürs SBB-Personal / «Suisse Garantie» auch in Abholmärkten / Weltzuckerpreise auf Rekordhoch / Schweizer Detailhandel wurde produktiver

von Foodaktuell Importer

Dänemark exportiert so viel Schweinefleisch wie noch nie

Trotz Wirtschaftskrise hat sich der Exportmark von dänischem Schweinefleisch weiter vergrössert und 2008 einen neuen Rekordstand erreicht. Gegenüber dem Vorjahr sind fast 69’000 Tonnen mehr Schweinefleisch exportiert worden. Das entspricht einer Zunahme von 3,7 Prozent. Fast 90 Prozent der gesamten dänischen Produktion oder 1,94 Millionen Tonnen werden in über 130 Länder exportiert, zitiert agrarheute.com einen Bericht von Agra-Europe.

Nach Angaben dänischen Vereinigung der Schweineproduzenten seien vor allem Nacken, Schultern, Schinken und lebende Sauen gefragt gewesen. Grossbritannien ist laut der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands der grösste Absatzmarkt des dänischen Schweinefleischexports.

(Quelle: LID / 17.08.2009)

Entspannung für Brasiliens Rindfleischsektor

Die Lage der brasilianischen Rindfleischbranche entspannt sich allmählich nach einem schwierigen Jahr 2008. Wetter und günstige Landpreise trügen dazu bei, den Status des Landes als weltweit führender Rindfleischexporteur zu verteidigen, heisst es laut dem österreichischen Agrarpressedienst AIZ in einem von der Rating-Agentur Moody’s veröffentlichten Bericht. Zudem dürften sich Ausfuhrvolumen und -erträge durch eine steigende Nachfrage aus Chile erhöhen. Auch lasse die EU immer mehr brasilianische Betriebe für den Export zu.

Im Jahr 2008 hatte die EU ihre Rindfleischeinfuhren aus dem südamerikanischen Land aufgrund von Bedenken über Hygiene und Nahrungsmittelsicherheit deutlich eingeschränkt. Laut dem Bericht leidet die Branche ungeachtet der allgemeinen Verbesserung der Lage unter Überkapazitäten in den Schlachtbetrieben, schwierigen Kreditkonditionen und schwächeren Exportmärkten. Zudem seien die Viehbestände zu klein.

Wie die Agentur unter Berufung auf Regierungsdaten schreibt, hat Brasilien im Juli 82’000 Tonnen frisches Rindfleisch exportiert, das sind 12 Prozent weniger als im Vorjahr.


(Quelle: LID / 14.08.2009)

SV Schweiz kocht ab 2010 für die SBB-Personalrestaurants

Ab 2010 betreibt der Caterer SV Schweiz die Personalrestaurants der SBB.
Die SBB hatte den Betrieb der 24 Restaurants neu ausgeschrieben, um die
Qualität der Verpflegung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu
steigern. In den Ausbau der Personalrestaurants investiert die SBB in den
nächsten fünf Jahren 20 Millionen Franken.

Die SBB setzt sich ein für eine gute Verpflegung ihrer Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Deshalb hat sie – mit dem Ziel, die Qualität weiter zu
steigern – den Betrieb ihrer Personalrestaurants für fünf Jahre in
einem mehrstufigen Verfahren neu ausgeschrieben.

Ab dem 1. Januar 2010 ist SV Schweiz bis auf ein Personalrestaurant alleiniger Caterer der SBB-Personalrestaurants. Ausnahme bleibt das Personalrestaurant «Oase» im
Hauptbahnhof Zürich, welches eng mit der Bahnhofsgastronomie verbunden
ist. Bislang kochte SV Schweiz in rund 80 Prozent der SBB-Restaurants.

Das neue Vertragswerk vereinfacht die Zusammenarbeit zwischen SBB und
Caterer und erlaubt der SBB, die Qualität des Angebots zu Gunsten ihrer
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter zu verbessern. SV Schweiz
überzeugte in der Ausschreibung mit dem besten Preis-Leistungs-
Verhältnis.

Die SBB legt grossen Wert darauf, den verschiedenen Bedürfnissen der
Mitarbeitenden gerecht zu werden und investiert jährlich mehrere Mio.
Franken in den Betrieb der Personalrestaurants. In den nächsten fünf
Jahren setzt die SBB ausserdem 20 Mio. Franken ein, um das Angebot
gezielt zu erweitern und die Qualität der Verpflegung weiter zu
verbessern.

(Quelle: SBB / 13.8.2009)

Ganze Gesellschaft verantwortlich für Lebensmittelsicherheit

Der nächste Lebensmittelskandal kommt bestimmt, es fragt sich bloss wann. Dies sagte William Hueston vor Agrarjournalisten in Fort Worth, USA. Er bezeichnete den Begriff „Lebensmittelsicherheit“ als Unwort und Widerspruch in sich selbst, denn das habe es gar nie gegeben.

Am Kongress der Internationalen Agrarjournalisten im in Texas, USA hat Wiliam D. Hueston von der University of Minnesota die Globalisierung der Lebensmittelmärkte gerühmt: Noch nie hätten wir so viele gute Lebensmittel zu so günstigen Preise kaufen können wie derzeit in Nordamerika und Europa, das sei als Erfolg zu bezeichnen, sagte der Forscher vor Journalisten aus aller Welt.

Die habe aber dazu geführt, dass die Konsumenten sich in falscher Sicherheit wiegen. Die Lebensmittelversorgung wurde zur Selbstverständlichkeit, sie würden sich kaum mehr darum kümmern, sich nicht dafür interessieren, ausser dann, wenn ein Lebensmittelskandal zu Schlagzeilen auf den Titelseiten der Zeitungen führen würde, dann breche die grosse Krise aus.

Ganze Märkte brechen zusammen und Farmer sowie Verarbeiter stünden vor dem Aus. Dabei sei meist nicht die Krise das Problem, sondern die Unbeholfenheit im Umgang mit einer solchen Lebensmittelkrise, seien dies nun BSE, Salmonellen oder Rückstände in der Nahrung.

Bauern, Verarbeiter, Handel und Detailhändler würden sich alle darum bemühen, möglichst gesunde, sichere Lebensmittel anzubieten, aber garantieren könne das niemand. Bei der Lebensmittelversorgung handle es sich um eine Verantwortung, die alle gemeinsam tragen müssen, vom Bauern bis zum Konsumenten. Zentral sei dabei, den Konsumenten immer wieder neu aufzuzeigen, dass sie mitverantwortlich sind und eine wichtige Rolle dabei spielen, sagte Hueston.

(Quelle: LID / 13.08.2009)

Süsswarenumsätze in Deutschland stabil

Nach Auskunft des internationalen Süsswarenhandelsverbandes Sweets Global Network (SG) konnte die Süsswarenbranche in Deutschland im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Umsatzplus von 0,3 Prozent verzeichnen. Der Gesamtumsatz mit Süsswaren stieg von 5,275,5 Mrd. Euro auf 5,293,0 Mrd. Euro. Die Gesamttonnage sank indes um 2, 2 Prozent von 836.409 Tonnen auf 818.104 Tonnen.

Basis sind die aktuellen Marktdaten von Information Resources GmbH (IRI) und des SG für die Vertriebsbereiche Lebensmitteleinzelhandel, Drogeriemärkte, Harddiscounter und Impuls.

SG-Geschäftsführer Hans Strohmaier sieht in diesem Ergebnis ein Indiz dafür, dass die Branche – trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise – gut aufgestellt ist und sich weiterhin im Konsumgütermarkt behaupten kann. Dies sei eine gute Ausgangsbasis für die zweite Jahreshälfte, in der die deutsche Süsswarenwirtschaft traditionell ihre Hauptumsätze generiert, so Strohmaier. Entsprechend hoffe man nun, dass die Umsätze gerade im Segment Schokolade ab September wieder stärker anziehen.

Die einzelnen Süsswarensegmente entwickelten sich im ersten Halbjahr 2009 in ihrer Umsatzentwicklung unterschiedlich. Laut SG zählen auf das gesamte erste Halbjahr gesehen vor allem die Segmente Salzige Snacks mit einem Zuwachs von 5, 5 Prozent, Fertigkuchen (plus 4,5 Prozent) und im Schokoladenbereich vor allem die Pralinen (plus 2,8 Prozent) und Small Bites (plus 2,4 Prozent) zu den Gewinnern. Teils erhebliche Verluste im Vergleich zum Vorjahr haben in dem Zeitraum u. a. Schokoladenriegel, gekühlte Riegel und Schaumküsse hinnehmen müssen.

Laut Branchenangaben haben angesichts der allgemeinen Kaufzurückhaltung insbesondere das gute Ostergeschäft mit einer Steigerung von 4,1 Prozent im Vergleich zu Ostern 2008 sowie der „kühle“ Wonnemonat Mai mit einem satten Nachfragesteigerung für einen insgesamt zufriedenstellenden Geschäftsverlauf gesorgt. „Dank des kühlen Sommerwetters kann die süsse Branche in Deutschland dem tristen Konsumklima trotzen“, kommentiert SG-Geschäftsführer Hans Strohmaier die aktuellen Zahlen.

(Quelle: Sweets Global Network (SG) / 13.8.2009)

Suisse Garantie soll auch auf der Speisekarte stehen

Das Grosshandelunternehmen Prodega/Growa Cash+Carry und Agro-Marketing Suisse (AMS) wollen die Garantiemarke “Suisse Garantie” auch in der Gastronomie verankern. Seit dem 10. August 2009 läuft eine gross angelegte Promotion.

Drei Ziele verfolgen die Partner Prodega und AMS mit ihrer Promotion: Sie wollen die Marke “Suisse Garantie” im Gastgewerbe bekannt und beliebt machen. Die Produkte unter diesem Label sollen so besser abgesetzt werden. Schliesslich sollen die Kunden im Restaurant erkennen können, welche Produkte das Zeichen tragen.

Dafür wird interessierten Gastronomen ein Promotions-Paket mit verschiedenen Werbeartikeln wie Menükarten oder Fähnchen mit dem Label zur Verfügung gestellt. Ist ein Gericht mit dem Label “Suisse Garantie” gekennzeichnet, kann der Gast im Restaurant davon ausgehen, dass dieses zu 90 bis 100 Prozent aus Schweizer Produkten zubereitet wurde.

Gerade mit der zunehmenden ausländischen Konkurrenz sollen sich Schweizer Qualitätsprodukte gut positionieren können, hiess es an einer Medienkonferenz in Moosseedorf. Deshalb soll die Garantiemarke vermehrt nicht nur im Detailhandel, sonder auch in der Gastronomie eingesetzt werden. “Wir wollen zeigen, dass sich alleine mit “Suisse Garantie”-Lebensmitteln viele, auch internationale Spezialitäten, zubereiten lassen”, sagte Regula Kennel, Präsidentin der Arbeitsgruppe Suisse Garantie.

Heute führt Prodega rund 400 Artikel mit der Kennzeichnung “Suisse Garantie” im Sortiment. “Effektiv wären es viel mehr Schweizer Produkte, die unter dieser Marke laufen könnten”, erklärte Frank Furrer, Gesamtleiter des Einkaufs, Marketing und Management. “Es gibt nur noch zu wenige Lieferanten, die sich zertifizieren lassen.” Deshalb soll die Nachfrage nach “Suisse Garantie”-Produkten angekurbelt werden.

(Quelle: LID / 12.08.2009)

Nestlé verliert Umsatz im ersten Halbjahr 2009

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé verzeichnet im ersten Halbjahr 2009 einen Umsatzrückgang um 1,5 Prozent auf 52,3 Mrd. Franken.
Der Reingewinn erreichte 5,1 Mrd. Franken, wie Nestlé am 12. August bekanntgab. In der Vorjahresperiode hatte Nestlé 5,21 Mrd. Franken verdient. Das organische Wachstum, eine wichtige Kennziffer für Nestlé, glitt im ersten Halbjahr weiter zurück und erreichte 3,5 Prozent.

Im ersten Quartal hatte diese Kennziffer noch bei 3,8 Prozent gelegen. Konzernchef Paul Bulcke zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. Dank Effizienzsteigerungen konnte die EBIT-Marge (Verhältnis von operativem Ergebnis zum Umsatz) bei konstanten Wechselkursen von 13,8 auf 14,1 Prozent verbessert werden. Insgesamt weist die Gruppe für die ersten sechs Monate 2009 einen EBIT von 7,4 Mrd. Fr. aus.

(Quelle: LID / 12.08.2009)

Immer noch häufig Ebergeruch im Fleisch

Auch in Deutschland läuft die Diskussion über ein Verbot der Ferkelkastration. Eine neue Studie vergleicht die Unterschiede der Fleischqualität von neuen Zuchttieren zwischen kastrierten und nicht kastrierten Ebern.

Auch bei neueren Züchtungen bleibt ein hoher Anteil an Ebergeruch im Schweinefleisch zurück. 60 Prozent des Eberfleisches und 20 Prozent des Fleisches von Kastraten wurde als unangenehm empfunden, zitiert der “Schweizer Bauer” aus der Studie der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und des Instituts für Nutztiergenetik in Mariensee. Deshalb sei es notwendig, eine sichere und eindeutige Identifizierung der “stinkenden” Fleischanteile zu entwickeln.

“Elektronische Nasen” zu diesem Zweck sind seit längerer Zeit in Entwicklung. Auch am Frauenhofer Institut für Molekularbiologie und angewandter Ökologie in Schmallenberg wurde ein Geruchsensor entwickelt. Dieser kann flüchtige Verbindungen, die reifes Obst absondert, “erschnüffeln”. Damit können unreife oder überreife Früchte erkannt und aus dem Angebot genommen werden. Als nächstes wollen die Forscher das Verfahren auch für das Ebergeruch-Problem im Schweinefleisch anpassen, berichtet agrarheute.com.

(Quelle: LID / 12.08.2009)

Weltzuckerpreise auf Rekordhoch

Zucker wird auf dem Weltmarkt so teuer gehandelt wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Hauptgrund sind grosse Ernteausfälle. Innerhalb des letzten Jahres hat sich der Zuckerpreis auf dem Weltmarkt fast verdoppelt. Grössere Preisschwankungen seien zwar nichts Aussergewöhnliches, weil die Zuckerpflanze empfindlich auf ungünstiges Wetter reagiert. Der diesjährige massive Preisanstieg erstaunt aber selbst die Zuckerbranche, wie die Tagesschau am 11. August berichtete.

Heuer habe es vor allem in Indien, einem wichtigen Zuckerproduzenten, Ausfälle wegen Dürre gegeben. Auch Brasilien hat Verluste erlitten, allerdings wegen zu viel Niederschlag. Ein dritter Faktor sind die spekulativen Börsenpreise. Zuckerhaltige Waren werden in der Schweiz nicht teurer, weil der Schweizer Zuckerpreis vom Weltmarkt unabhängig und an den stabilen EU-Preis gekoppelt ist. Regulierbare Transportkosten und Zölle, die ebenfalls einen Anteil des Zuckerpreises ausmachen, bieten einen gewissen Schutz.

(Quelle: LID / 12.08.2009)

Produktivitätsschub im Schweizer Detailhandel

Der Schweizer Detailhandel überholt im Durchschnitt der letzten 10
Jahre die restliche Wirtschaft punkto Produktivität deutlich. Dies
belegt eine aktuelle Studie der BAK Basel zur volkswirtschaftlichen
Bedeutung des Detailhandels, welche von der Interessengemeinschaft
Detailhandel Schweiz (IG DHS) in Auftrag gegeben wurde. Auch den
Vergleich zum Durchschnitt von Westeuropa muss der hiesige
Detailhandel nicht scheuen.

Die strukturellen und politischen Rahmenbedingungen des Schweizer
Detailhandels sind im europäischen Vergleich relativ ungünstig: Die
Schweiz ist ein weitgehend gesättigter, kleiner Markt. Die
Versorgungsdichte ist sehr hoch und die Strukturen des Schweizer
Detailhandels sind vergleichsweise klein.

Zudem sind im Warenhandel die Gesetzgebungen bei den Ladenöffnungszeiten, im
Lebensmittelbereich oder bei den Baubewilligungen im internationalen
Vergleich restriktiv. In diesem schwierigen Umfeld wird die
Steigerung der eigenen Produktivität zu einem zentralen Erfolgsfaktor
der Schweizer Detailhändler. Seit der Jahrtausendwende konnte sich
der Schweizer Detailhandel diesbezüglich sehr gut entwickeln.

In der Periode von 2000 bis 2008 lag das Produktivitätswachstum
des Schweizer Detailhandels mit durchschnittlich 2.4% pro Jahr
deutlich höher als gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt (0.8%).
Insbesondere in den vergangenen drei Jahren ist der Detailhandel
diesbezüglich eine Erfolgsgeschichte der Schweizer Volkswirtschaft:
in den letzten drei Jahren stieg die Stundenproduktivität im
Detailhandel mit 3.4% fast fünfmal so schnell an wie im
gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt

Auch den Vergleich mit der ausländischen Konkurrenz brauchen die
Schweizer nicht zu scheuen. Dazu sagt Michael Grass, Senior
Economist, BAK Basel Economics: «Der Schweizer Detailhandel konnte in
der letzten Dekade sein Wachstumsdefizit gegenüber dem
westeuropäischen Durchschnitt durch eine überdurchschnittliche
Produktivitätsentwicklung schliessen.

Seit der zweiten Hälfte der 90er Jahre zeigt sich hier diesbezüglich ein Wachstumsvorsprung des Schweizer Detailhandels, der in den vergangenen drei Jahren nochmals
ausgebaut werden konnte. Im Hinblick auf das Produktivitätsniveau
liegt der Schweizer Detailhandel ebenfalls in der Spitzengruppe und
übertrifft den westeuropäischen Durchschnitt deutlich.»

Die Steigerung der Leistungsfähigkeit ist einerseits auf die
Erhöhung der Kapitalintensität, andererseits auf
Effizienzsteigerungen durch technologischen Fortschritt zurück zu
führen. Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien
verwandelten den Detailhandel von einer «low-tech» Branche in eine
moderne Informationsindustrie.

Zu erwähnen sind etwa Self-Scanning-
Kassen: Dieses Beispiel zeigt nicht nur auf, wie technologische
Innovationen die Produktivität des Ladenpersonals erhöhen; sondern es
veranschaulicht auch, wie sich die Tätigkeit des Verkaufspersonals
und allgemein der Angestellten im Detailhandel verändert: Von der
reinen Abwicklung des Verkaufs werden Sie für die Beratung und
Betreuung der Kundinnen und Kunden immer wichtiger.

Die neuen Technologien führen deshalb beim Detailhandel auch zu wesentlichen
Investitionen in die Aus- und Weiterbildung ihres Personals. «Die
Branche befindet sich immer noch in einem technologischen
Transformationsprozess, der neue Herausforderungen und Anforderungen
für die Mitarbeiter mit sich bringt.

Das Know-how der Mitarbeiter wird in diesem Zusammenhang eine noch grössere Bedeutung erlangen», so Michael Grass, Senior Economist, BAK Basel Economics. Für die
zukünftige Produktivitätsentwicklung des Schweizer Detailhandels
werden folglich Investitionen in neue Technologien und ins Personal
eine Schlüsselrolle spielen.


(Quelle: ots / 11.8.09)