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Einsprachen gegen Swissmill-Erweiterung

Die geplante Erhöhung des Swissmill-Kornhauses beim Zürcher Sihlquai geht nicht reibungslos über die Bühne.

von Alimenta Import

Gegen den privaten Gestaltungsplan sind 68 Einwendungen eingegangen. Kritisiert wird vor allem die Beschattung von Wohnhäusern und sowie der Badi Letten. Von den 68 Einwendungen seien 63 identisch, zitiert die Nachrichtenagentur SDA Urs Spinner, Sprecher des Hochbaudepartementes. Dabei handle es sich um einen vorgedruckten Brief. Dies sei nichts Ungewöhnliches, so Spinner.

Swissmill müsse nun entscheiden, wie sie mit den Einwendungen umgehen wolle. Voraussichtlich im November befasst sich der Stadtrat mit dem Gestaltungsplan und legt dann dem Gemeinderat eine Weisung vor.

Swissmill plant eine Aufstockung des 40 Meter hohen Kornhauses.

Das Gebäude soll über 110 Meter hoch werden. Das Projekt kostet rund 20 Millionen Franken. Der Bau soll im Herbst 2012 abgeschlossen sein. Die Coop-Tochter Swissmill verarbeitet rund 30 Prozent des gesamten Getreides, das in der Schweiz für die Lebensmittelherstellung benötigt wird. Bis zu 800 Tonnen Getreide werden am Sihlquai täglich verarbeitet.

Weil die führende Schweizer Lebensmittelmühle ihr Silo in Basel schliessen muss, soll das Kornhaus in Zürich aufgestockt werden. Mit der Aufstockung soll der Zürcher Standort langfristig gesichert werden. Dabei stehe eine möglichst geringe Belastung der Umwelt im Vordergrund, teilte Swissmill vor einiger Zeit mit. lid