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Emmi stockt Marketingbudget um 10 Millionen auf

Emmi will's wissen. Der Milchkonzern stockt seinen Werbeetat auf und will damit noch dieses Jahr etwas bewegen.

von Alimenta Import

«Die 5 bis 10 Millionen Franken mehr Marketinggeld sehen auf den ersten Blick nach sehr viel aus, in Tat und Wahrheit reicht es aber international gesehen natürlich nicht für flächendeckende Kampagnen». So äussert sich Pressesprecher Stephan Wehrle zu den Absichten des Zentralschweizer Milchverarbeiters, mehr Geld ins Marketing zu stecken. Vorallem in den Schlüsselmärkten Schweiz und Deutschland soll investiert werden. «Jedoch nicht nach dem Giesskannenprinzip», äussert sich Wehrle. Aber für Wehrle ist klar, dass Marketing für das Unternehmen, das ein jährliches Marketingbudget von 100 Millionen Franken (klassische Werbung, Sponsoring und Listinggebühren) zur Verfügung hat, essenziell ist.
Ob das reicht, wird sich zeigen. Schliesslich hat Emmi auch mit ganz grossen Playern wie beispielsweise dem französischen Milchkonzern Danone zu kämpfen. Dieser steckt beispielsweise zur Lancierung eines einzigen Produktes 40 bis 50 Millionen Franken in dessen Marketing.

Federer und Lüthi immer noch im Gespräch
Gemäss Wehrle ist der dreijährige Sponsoringvertrag mit Roger Federer letzten Juni abgelaufen (Alimenta berichtete). Momentan seien Gespräche im Gang, ob und in welcher Form eine Weiterarbeit möglich ist. Auch der Sponsoringvertrag mit Tom Lüthi läuft gemäss Wehrle Ende Jahr ab. Über eine weitere Zusammenarbeit und dessen Konditionen wird ebenfalls diskutiert. hps