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Mona übernimmt Sojaland

Die Nummer eins im österreischem Sojamarkt, Mona, übernimmt Sojaland. Gleichzeitig schloss das Unternehmen eine Partnerschaft mit Wild ab.

von Alimenta Import

Österreichs Soja-Produzent Nummer 1 – übernimmt rückwirkend zum 1. August 2009 das Unternehmen «Sojaland» und dessen Produktionsstandort in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern). Gleichzeitig haben Mona und das deutsche Unternehmen WILD eine strategische Partnerschaft im Bereich Forschung und Entwicklung von Sojaprodukten abgeschlossen. Mona verfügt somit über insgesamt zwei Produktionsstandorte. Beide Standorte sind auf die Produktion von haltbaren gentechnikfreien Soja-Drinks spezialisiert. Mit der Übernahme wird die Produktionskapazität der Mona Gruppe auf 50 Mio. Liter jährlich verdoppelt.

Der neue Standort in Schwerin mit 25 Mio. Liter Kapazität liegt in der Nähe der wachsenden nordeuropäischen Absatzmärkte. Die Mona Gruppe steigt damit in die Oberliga der europäischen Sojaproduzenten auf. Mona Sojaland wird als 100%ige Tochter der Mona Oberwart mit Sitz im Burgenland in die Mona Gruppe eingegliedert. Der neue Standort ermöglicht es, nun auch für den norddeutschen, baltischen, skandinavischen und Beneluxraum innovative und gentechnikfreie Soja-Produkte herzustellen und der steigenden Nachfrage nach klimaschonenden Nahrungsmitteln gerecht zu werden. Die vorherigen Eigentümer haben Sojaland auf den neuesten Stand der Technik gebracht und den Standort neben der Produktion von Sojaprodukten auch für weitere pflanzliche Milchalternativen wie Hafer- und Reismilch ausgelegt. Hafer spielt vor allem in Schweden und Finnland als Basis für Milchalternativprodukte eine große Rolle. Mona wird diese Produkte in Zukunft europaweit neben Sojaprodukten anbieten. pd/hps