Datum:

KURZNEWS 3. November 2009

Migros senkt Charcuterie-Preise / Gemüse schützt vor Depression / Zuviel Fructose beeinflusst Bluthochdruck / Nachhaltig produziertes Palmöl hat kaum Abnehmer / Thunfisch stirbt aus / Roger Federer wird Lindt-Botschafter

von Foodaktuell Importer

Migros senkt Preise für Charcuterieprodukte

Die Migros senkt ab Montag, 9. November 2009 bei über 100 Produkten im Charcuterie-Bereich die Preise. Grund für die Preissenkung sei der erneute Preisabschlag beim Schweizer Schweinefleisch, heisst es in einer Medienmitteilung vom 2. November 2009. Am 7. September hat die Migros bereits den Preis für Koch- und Rohessspeck gesenkt.

Die erneut gesunkenen Rohstoffpreise würden es der Migros ermöglichen, den Kunden einen tieferen Preis anzubieten. Zu den Produkten zählen laut Mitteilung verschiedene Speckarten sowie Rippli. Betroffen sind wiederum nationale und regionale Produkte sowie Standard-, Label und Markenprodukte.
Die Preissenkungen bewegen sich zwischen 20 und 40 Rappen pro 100 Gramm.

(Quelle: LID / 2.11.2009)

Wer viel Gemüse isst, hat geringeres Depressionsrisiko

London Eine an bearbeiteten Lebensmitteln reiche Ernährung erhöht das Risiko von Depressionen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des University Colleges London http://www.ucl.ac.uk. Menschen, die viel Gemüse, Früchte und Fisch essen, haben dagegen ein geringeres Risiko.

Die Daten von 3.500 Staatsbediensteten mittleren Altes wurden mit der Anzahl der Erkrankungen innerhalb von fünf Jahren verglichen, schreiben die Wissenschaftler im British Journal of Psychiatry. Die aktuelle Studie ist laut den Wissenschaftlern die erste, die in Grossbritannien den Zusammenhang zwischen Ernährung und Depressionen untersucht hat.

Das Team um Archana Singh-Manoux teilte die Teilnehmer in zwei Gruppen auf. Jene, die viel Obst, Gemüse und Fisch assen und jene, die vor allem bearbeitete Lebensmittel wie gesüsste Desserts, Frittiertes, verarbeitetes Fleisch, raffiniertes Mehl und fettreiche Milchprodukte zu sich nahmen.

Nachdem Faktoren wie Geschlecht, Alter, Bildung, körperliche Aktivität, Rauchen und chronische Krankheiten berücksichtigt wurden, zeigte sich ein deutlicher Unterschied beim zukünftigen Depressionsrisiko. Jene, die am meisten gesunde Nahrungsmittel assen, verfügten über ein 26 Prozent geringeres Risiko. Jene, die sich eher ungesund ernährten, hatten ein 58 Prozent höheres Risiko.

Obwohl die Wissenschaftler nicht vollständig ausschliessen können, dass Menschen mit Depressionen weniger gesund essen, halten sie das nicht für den Grund für diese Forschungsergebnisse. Es gab keinen Zusammenhang zwischen Ernährung und einer früheren Diagnose einer Depression. Singh-Manoux wies darauf hin, dass es denkbar sei, dass die Ergebnisse durch einen Faktor erklärt werden können, den sie nicht berücksichtigt haben.

Eine Studie habe auf ein geringeres Risiko bei einer Mittelmeerdiät hingewiesen. Diese Art der Ernährung sei jedoch gerade in Grossbritannien nicht sehr verbreitet. Daher versuchte das Team einen anderen Ansatz zur Erforschung eines möglichen Zusammenhanges zu finden.

(Quelle: pte/02.11.2009)

Zuviel Fructose beeinflusst Bluthochdruck

Der steigende Fructose-Anteil unserer Nahrung ist eine Gefahr für den Blutdruck. Das berichten US-Nierenspezialisten auf dem Jahrestreffen ihrer Fachgesellschaft http://www.asn-online.org in San Diego. Ihre Ergebnisse weisen darauf hin, dass der Verzicht auf Fertiggerichte und Getränke mit viel Fruchtzucker ein Mittel gegen Bluthochdruck sein könnte. “Hoher Fructose-Konsum durch Süssstoffe geht bei Menschen mit stark erhöhten Blutdruck-Werten einher”, berichtet Studienleiterin Diana Jalal.

Jalals Team von der University of Colorado http://www.ucdenver.edu untersuchte dazu 4.500 erwachsene US-Bürger ohne Bluthochdruck-Vorgeschichte. Der Blutdruck wurde gemessen, zudem erhob ein Fragebogen die Ernährungsgewohnheiten. Besonderes Augenmerk lag dabei auf Fertiggerichte, Fruchtsäfte, Softdrinks, Gebäck oder Süssigkeiten, die als wichtigste Fructose-Lieferanten gelten.

Es zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang der Blutdruck-Werte und der Fructoseeinnahme. Wer mehr täglich mehr als 74 Gramm Fructose zu sich nahm – was dem Zuckergehalt von zweieinhalb Softdrinks entspricht – war um 87 Prozent häufiger von einem bedenklich hohen Blutdruck von 140/90 mmHg betroffen.

Fructose-angereicherte Sirupformen nehmen heute in vielen Lebensmitteln wie etwa Softdrinks oder Konserven überhand. Der Trend ging von den USA aus, statt Glucose zur Süssung den wesentlich billigeren Fructose-Maissirup zu verwenden, der aus Maisstärke und Enzymen hergestellt wird. Parallel zu dessen Einsatz ist in vielen Ländern das Übergewicht der Bevölkerung gestiegen. Deutlich ist auch der Zusammenhang zur steigenden Fructose-Intoleranz.

(Quelle: pte/30.10.2009)

Aldi zieht Werbung für Kalbfleisch zurück

Der Discounter Aldi zieht ein Inserat zurück, mit dem für Schweizer Kalbfleisch geworben wurde. Das Bild zeigt zum Slogan “Chalbfleisch. Täglich frisch aus der Schweiz.” Mutterkühe mit ihren Kälbern auf der Wiese.

Weil aber Kalbfleisch aus Mutterkuhhaltung in der Schweiz nur im “Natura-Veal”-Programm produziert und über Coop vermarktet wird, intervenierte der Verband Mutterkuh Schweiz als Besitzer von “Natura-Veal” bei Aldi. Dies berichtet schweizerbauer.ch. “Kalbfleisch wird in der Schweiz in Stallhaltung, allenfalls kombiniert mit Laufhofhaltung, produziert”, wird Urs Vogt, Direktor von Mutterkuh Schweiz, zitiert.

Deshalb stimme die Werbung mit Kühen und Kälbern auf den Weiden nicht mit der Realität in der Kalbfleischproduktion überein. Die Vorgaben von Suisse Garantie, die bei Aldi erfüllt werden müssen, entsprächen nur den Mindestanforderungen des Tierschutzgesetzes. Aldi-Sprecher Sven Bradke sagt dazu: “Das Bild hat uns gefallen, doch wir respektieren die Einwände gegen das Sujet.”

(Quelle: LID / 30.10.2009)

EU-Kommission für freiwillige Tierschutzlabels

Die Konsumenten in der Europäischen Union sollen besser über Tierhaltungsformen, -transport und -Schlachtungsmethoden informiert werden.
Allerdings sollte die Kennzeichnung der unterschiedlichen Tierschutzstandards freiwillig erfolgen. Das regt die EU-Kommission gemäss dem Agrarpressedienst AIZ in einem am Mittwoch, 29. Oktober in Brüssel vorgestellten Bericht an.

Vorbild sei dabei die Beschriftung der Eier, die zu einem deutlichen Rückgang der Käfighaltung in der EU geführt habe. Allerdings gebe es in der Fleischproduktion zu viele offene Diskussionspunkte, was richtiger und notwendiger Tierschutz sei, um ein Kennzeichnungssystem wie bei den Eiern vorschreiben zu können. Die Kommission fordert in ihrem Bericht zunächst objektive Erkenntnisse über das Wohlbefinden des Nutzviehs. Zudem warnt sie, dass vorgeschriebene Tierschutzlabels Ärger mit der Welthandelsorganisation WTO ergeben könnten.

(Quelle: LID / 29.10.2009)

Nachhaltiges Palmöl ohne Abnehmer

Die meisten Unternehmen, die in Europa Palmöl nutzen, kaufen kein umweltverträgliches Palmöl, obwohl dieses in grossen Mengen vorhanden wäre. Auf diesen Missstand weist das erste europaweite Ranking für Palmöl-Nutzung hin, das anlässlich des Treffens der weltgrössten Palmölerzeuger nächste Woche in Kuala Lumpur vom WWF http://wwf.de erstellt wurde. Von Europas 59 grössten Palmöl-Abnehmern verfolgt nur jeder zehnte eine ökologisch verträgliche Einkaufspolitik in Sachen Palmöl, zeigt die Studie.

Palmöl ist ein wichtiger Rohstoff für die Produktion etwa von Margarine, Schokolade, Shampoo und Pizza oder anderen Fertigbackwaren. “In Diskussion war Palmöl bisher stets nur mit Biodiesel, doch auch die meisten Lebensmittel, Kosmetika und Reinigungsmittel beinhalten es. Für den Verbraucher ist kaum ersichtlich, ob es sich bei der Angabe ‘enthält pflanzliche Öle’ nun um Öl aus Sonnenblumen oder etwa aus Palmen handelt”, betont Ilka Petersen, Sprecherin des WWF Deutschland, gegenüber pressetext.

Die Ölpalme ist mit einem Weltanteil von einem Drittel der wichtigste Lieferant für pflanzliche Öle. Einen wesentlichen Unterschied macht es, ob Palmöl nach Umweltkriterien hergestellt wurde oder nicht.

In den Hauptproduktionsländern Indonesien und Malaysia werden wegen der hohen Nachfrage für Palmöl ständig aufs Neue weite Flächen des Regenwaldes für Plantagen zerstört und Feuchtgebiete trockengelegt, was das soziale Gefüge der Anrainer wie auch die Artenvielfalt bedroht. Stark umweltschädigend ist dabei auch der massive Pestizid- und Kunstdüngereinsatz und die illegale Verbrennung zurückbleibender Holzreste.

Ohne derartige schädliche Folgen kommt sozial- und umweltverträgliches Palmöl aus, von dem seit dessen Zertifizierung im November 2008 weltweit eine Mio. Tonnen erzeugt wurden. Verkauft wurde davon aber noch nicht einmal ein Fünftel. “Die Nachfrage ist gering, weshalb sich auch der Anreiz für die Hersteller in Grenzen hält. Es gilt daher, die Verarbeiter aufzurütteln und mitzuteilen, dass es diese Alternative gibt”, so Petersen. Der Preis des nachhaltigen Palmöls liegt etwa fünf bis acht Prozent über demjenigen von nicht-zertifiziertem Palmöl.

Zehn europäische Unternehmen haben im Ranking drei Palmen für Strategien in Richtung nachhaltiges Palmöl bekommen, wobei mit Ausnahme von Migros und Coop (Schweiz) und L’Oreal (Frankreich) nur britische Unternehmen vertreten sind. Knapp die Top-10 verfehlt hat die deutsche Henkel. Noch absolut keine Bemühungen für Umstieg auf nachhaltiges Palmöl wird bei zwölf grossen Unternehmen ersichtlich.

“Die Händlern in Europa haben Macht und Verantwortung, eine nachhaltige Herstellung zu beeinflussen und so die Zerstörung des Regenwaldes zu stoppen”, ergänzt die WWF-Agrarexpertin Martina Fleckenstein.


(Quelle: pte/29.10.2009)

Forscher unterstützen Stopp des Tunfischfangs

Das Handelsverbot des Atlantischen Blauflossentun ist berechtigt, kommen Umweltschützer zum Schluss. Vertreter von Monaco haben nach der Publikation über die heutigen Bestände des grossen Raubfisches ein Handelsverbot gefordert. Die internationale Kommission für den Schutz des Atlantischen Tunfisch (ICCAT) http://www.iccat.int/en hat mitgeteilt, dass die Bestände des heutigen Blauflossentuns wahrscheinlich weniger als 15 Prozent ihrer ursprünglichen Grösse betragen.

“Die Forderung von Monaco sieht vor, den Blauflossen-Tunfisch im Anhang 1 im internationalen Washingtoner-Artenschutz-Abkommen CITES zu listen”, so Greenpeace-Meeresbiologin Antje Helms im pressetext-Interview. Das würde bedeuten, dass es ein Handelsverbot für die Art gibt. Indirekt sei das ein Vorwurf an die ICCAT, beim Schutz der Art versagt zu haben, meint Helms. Eine Listung würde auch die Macht des ICCAT massiv schmälern. Erst im Vorjahr kam ein unabhängiger Bericht zum Schluss, dass das Fischerei-Management eine Schande sei.

Der atlantische Blauflossentunfisch hat früher ein Gesamtgewicht bis zu 900 Kilogramm geschafft. Heute erreichen die grossen Fische ein Maximalgewicht von 600 Kilogramm. Nach vier Jahren wird der Blauflossentun mit rund 35 Kilogramm Gewicht geschlechtsreif. “Wir fordern auch seit Jahren, dass im Laichgebiet um die Balearen eine Schutzzone für die Tiere errichtet wird”, so Helms. Diese Forderungen verstummten jedoch ungehört. “Teilweise werden die Fische, wenn sie vom Atlantik kommen, sogar schon vor dem Ablaichen gefangen.”

Der WWF habe im Vorjahr in einer Studie gezeigt, dass bei gleich bleibender Fangquote die Zahl der Fische 2012 so stark gesunken sein wird, dass die Tiere als ausgestorben gelten, erklärt Helms. “Offensichtlich ist die Lobby der Fischer so gross, dass eine vernünftige Regelung zum Fangstopp bisher nicht erreicht werden konnte”, so die Meeresbiologin. Sollte der Blauflossentun tatsächlich mit einem Handelsverbot belegt werden, werde die erst kürzlich von spanischen Forschern präsentierte Methode zur genetischen Bestimmung von acht Tunfischarten an Bedeutung gewinnen.

Die meisten Atlantischen Blauflossentunfische werden im Mittelmeer gefangen. Verkauft wird der Grossteil allerdings nach Asien, insbesondere nach Japan. Japan hat erst kürzlich in einem Statement gefordert, die Kontrolle über Fangquoten an Körperschaften wie die ICCAT zu übertragen als nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen CITES. “Es wird spannende Entscheidungen geben”, meint Helms. Beide Organisationen tagen nur alle drei Jahre – die ICCAT im November in Brasilien und die CITES im März in Doha. (Ende)


(Quelle: pte/29.10.2009)

Roger Federer wird globaler Botschafter von «Lindt»-Schoggi

Premium-Schokoladehersteller Lindt & Sprüngli
geht eine langfristige Partnerschaft mit dem Schweizer
Tennis-Champion Roger Federer ein, der künftig als globaler
Markenbotschafter für seine Lieblingsschokolade Lindt auftritt.

Lindt & Sprüngli ist ausserordentlich erfreut, mit dem
erfolgreichsten Tennisspieler aller Zeiten zusammen zu arbeiten. Über
die genauen Details des Abkommens wurde Stillschweigen vereinbart.

Damit verpflichtet die Lindt & Sprüngli Gruppe zum ersten Mal in
der über 160 jährigen Unternehmensgeschichte eine derart prominente
Persönlichkeit. Dank der weltweiten Popularität von Spitzensportler
Federer, stellt diese Zusammenarbeit für Lindt & Sprüngli eine viel
versprechende Chance dar, die Beliebtheit ihrer Premium-Schokolade
weiter zu steigern und noch besser in globalen Schlüsselmärkten zu
verankern.

Für Lindt & Sprüngli ist Federer aufgrund seines
sympathischen und bodenständigen Auftretens der ideale
Markenbotschafter. Er verkörpert in einzigartiger Weise die für Lindt
& Sprüngli grundlegenden Werte wie “Swissness”, “Premiumness”,
“Qualität” und “Leidenschaft”.

Die Assoziation dieser wichtigen Attribute mit den beiden Namen Lindt und Federer symbolisiert das perfekte “Match” zwischen der Nummer 1 des Premium-Schokolademarkts
und der Nummer 1 der Tenniswelt.

Ernst Tanner, CEO und Verwaltungsratspräsident von Lindt &
Sprüngli sagt dazu: “Die Freude unsererseits ist natürlich gross,
eine so herausragende und bekannte Schweizer Persönlichkeit wie Roger
Federer zu unserem Markenbotschafter ernennen zu dürfen. Gemeinsam
mit Roger Federer werden wir damit die grössten Botschafter für
Schweizer Qualität.”

Und Roger Federer bestätigt: “Als gebürtiger
Schweizer bin ich seit meiner Kindheit ein grosser Fan von Lindt-
Schokolade. Ich freue mich sehr mit dem globalen Leader für
Premium-Schokolade zusammenzuarbeiten. Ich stehe mit voller
Überzeugung hinter den Produkten und bin sehr beeindruckt von den
zukünftigen Wachstumsplänen.”

Die Kooperation mit Roger Federer wird – neben dem bewährten und
erfolgreichen Kommunikations-Konzept mit den allseits beliebten
Maîtres Chocolatiers – als zusätzliches Kommunikationsinstrument im
globalen Marketing eingesetzt.

(Quelle: ots/29.10.2009) –

Palmöl: WWF gibt Schweizer Detailhändler gute Noten

Ein erstmaliges WWF-Rating von 59 europäischen Firmen zeigt, welche Unternehmen nachhaltiges Palmöl einkaufen: Coop und Migros sind vorne dabei. Die Umweltschutzorganisation WWF gibt 10 von gesamthaft 59 untersuchten Firmen gute Noten. Sie schlossen sich dem “Roundtable on Sustainable Palm Oil” (RSPO) an, überwachen und steigern den Einkauf von zertifiziertem Palmöl kontinuierlich. Dazu gehören auch die Detailhändler Coop und Migros.

Im hinteren Mittelfeld der Bewertung landete Nestlé. Allerdings hat der Lebensmittelkonzern laut WWF diese Woche angekündigt, dem RSPO beitreten zu wollen. Ebenfalls im hinteren Mittelfeld landeten Lidl oder Danone. Sie sind entweder nicht Mitglied des RSPO, kaufen kein zertifiziertes Palmöl ein oder haben keine Richtlinien definiert. Keine Angaben machten die Discounter Aldi und Spar und landeten damit ganz am Ende der Rangliste.

Der RSPO wurde im Jahr 2004 vom WWF initiiert. In ihm sind die wichtigsten Palmöl-Verbraucher und -Produzenten aus Europa und China vertreten. Der RSPO hat zum Ziel, den Anbau und Absatz von gemäss RSPO-Richtlinien angepflanztem Palmöl und daraus hergestellten Produkten zu fördern, damit wertvolle Wälder bestehen bleiben.

(Quelle: LID / 28.10.2009)

CVP-Darbellay: Ohne WTO-Abschluss keinen EU-Agrarfreihandel

Falls bis Ende 2010 kein Abschluss der Doha-Runde zustandekomme, müssten die Verhandlungen über den Agrarfreihandel mit der EU abgebrochen werden, forderte CVP-Präsident Christoph Darbellay laut dem “Tages-Anzeiger”. Ohne einen WTO-Abschluss wäre ein Agrarfreihandelsabkommen nur ein Eigentor. “Es gibt keinen Grund, wieso wir aus eigenem Antrieb die Grenzen für polnische Äpfel öffnen sollten, die zu Stundenlöhnen von 1.50 Franken geerntet werden”, wird Darbellay zitiert.

Der CVP-Nationalrat Markus Zemp unterstützt Darbellays Position. Die bäuerliche Basis sei beunruhigt, ein grosser Teil der Bauern denke bei dieser Frage gleich wie die SVP. Das sei für die CVP gefährlich, sagt Zemp.

(Quelle: LID / 28.10.2009)