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China: Zwei Hinrichtungen nach Melamin-Skandal

Zwei Verantwortliche im Melamin Skandal in China sind hingerichtet worden. Insgesamt waren 21 Menschen vor Gericht gestellt worden.

von Alimenta Import

Das Volksgericht in Shijiazhuang teilte mit, dass zuvor die im Januar verhängten Todesstrafen vom Obersten Gericht in Peking bestätigt worden seien, berichtet die Nachrichtenagentur SDA.
Durch das gepanschte Babymilchpulver waren im vergangenen Jahr mehr als 300’000 kleine Kinder erkrankt und mindestens sechs Säuglinge gestorben. Der Milch war die Industriechemikalie Melamin beigemengt worden, um einen höheren Proteingehalt vorzutäuschen.

Einer der beiden Hingerichteten, der 770 Tonnen Proteinpulver produziert und 600 Tonnen davon an Milchpanscher verkauft hatte, war wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit verurteilt worden. Dem anderen war angelastet worden, 900 Tonnen mit 434 Kilogramm Melamin verseuchte Milch an das Unternehmen Sanlu verkauft zu haben, das im Mittelpunkt des Skandals stand.
Die frühere Chefin von Sanlu, die wegen der Herstellung und des Verkaufs von qualitativ schlechter Milch verurteilt worden war, hatte eine lebenslange Haftstrafe erhalten. In dem Skandal waren insgesamt 21 Menschen vor Gericht gestellt und verurteilt worden. lid