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Bucher Process verliert Umsatz

Der Technikanbieter war im Geschäftsjahr 2009 stark vom wirtschaftlichen Abschwung betroffen. Der Umsatz für die Sparte «Foodtechnologie» sank um 38 Prozent.

von Alimenta Import

Der Umsatz der Bucher Industries ging im Berichtsjahr um gesamthaft 23 Prozent auf 2 142 Millionen Franken zurück. Währungsbereinigt sank er um 19- und akquisitionsbereinigt um 29 Prozent. Die Sparte Bucher Process, die Produktionsanlagen für Wein- und Fruchsäfte herstellt litt am stärksten unter der schwachen Nachfrage und erzielte einen Umsatz von CHF 122.0 Mio.

Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr betrug 37.5%, währungsbereinigt 35.1% und war gemäss Medientmitteilung des Unternehmens insbesondere auf fehlende Grossprojekte zurückzuführen. Der Auftragseingang von CHF 116.4 Mio. lag um 30.6% unter Vorjahr. Die schwache Nachfrage nach Weinproduktionsanlagen erholte sich erst nach der Hauptsaison in der zweiten Jahreshälfte, als die angekündigten Subventionen der Europäischen Union Wirkung zeigten.

Der Umsatz mit Fruchtsaftanlagen brach wegen fehlender finanzieller Mittel, hohen Beständen von Apfelsaftkonzentrat sowie Überkapazitäten bei den Konzentratherstellern ein. Die Division schloss je ein kleineres Werk für Weinproduktionsanlagen in Italien und Frankreich und verlagerte die Aktivitäten ins französische Hauptwerk in Chalonnes-sur-Loire. Die Personalkapazitäten wurden um 11.7% bzw. um 61 Vollzeitstellen reduziert.

Die Sparte Landmaschinen, Kuhn Group, muss «nur» mit einer 14-prozentiger Einbusse zurecht kommen. pd/hps