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Nestlé investiert 400 Millionen in Mexiko

Nestlé will im mexikanischen Markt die Kapazitäten seiner Fabriken verstärken. Auch in die weltweit grösste Fabrik zur Kaffeeverarbeitung.

von Alimenta Import

Das Wef ist zu Ende und damit auch die Gipfeltreffen zwischen Politikern und Wirtschaftsvertretern. Nestlé’s CEO, Paul Bulcke hat in weissen Davos den mexikanischen Staatschef Felipe Calderon und seinen Wirtschaftsminister Gerardo Ruiz Mateos getroffen. Das Treffen widerspiegelt auch Nestlé’s Präsenz in diesem wichtigen Markt.

14 Fabriken, über 6000 Mitarbeiter und hunderte lokaler Geschäftspartner umfasst diese Präsenz im mittelamerikanischen Staat. Die Marken dort, wie Abuelita, Nido, Carnation und Nescafé, bilden gemäss stocks einen Teil wichtiger Familientraditionen.

Die 404 MIllionen Franken oder fünf Milliarden Pesos sollen in Nescafés Fabriken im mexikanischen Bundesstaat Toluca fliessen, womit die Kapazität der weltweit grössten Kaffeeverarbeitungsfabrik um 40 Prozent erhöht werden soll.

Mit neuster Technologie steigert Nestlé den Nährwert der Milchprodukte von Nido und Svelty. Indirekt erhöht Nestlé die Kapazitäten für ganz Lateinamerika. Aus Mexiko exportiert Nestlé nämlich Marken wie Nesquick, Coffee-Mate und Maggi nach ganz Südamerika. Das Kaffeewerk in Toluca wird mit Abfallprodukten aus der Kaffeeverarbeitung betrieben. Ausserdem ersetzt ein Konzept für effizientes Nutzen von Sonnenlich die künstliche Beleuchtung in der Fabrikationshalle. hps