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Der HF-Lehrgang wurde überarbeitet

Mit ihrer Erfahrung von bald 20 Jahren wird die höhere Fachschule für ­Lebensmitteltechnologie in Grangeneuve für ihren zehnten Jahrgang eine vollständig überarbeite Ausbildung anbieten.

von Alimenta Import

Die vor fast 20 Jahren aufgestellten Zielsetzungen des Ausbildungsgangs der höheren Fachschule für Lebensmitteltechnologie bleiben nach wie vor gültig: einerseits den Unternehmen des Nahrungsmittelsektors Kaderleute für das mittlere Management zur Verfügung zu stellen, die in der Lage sind, sich einerseits leicht an das Umfeld und die An­forderungen eines Betriebes anzupassen, und andererseits jungen Fachkräften der Nahrungsmittelberufe, die ihr Handwerk mögen, die Möglichkeit zu bieten, sich im Lebensmittelbereich weiterzuentwickeln.
Die Herausforderung des Projekts, den Bildungsgang zu überarbeiten, bestand darin, die Ausbildung an die derzeitigen Unterrichts­praktiken anzupassen, indem man den Erwerb breitgefächerter Kompetenzen fördert, ohne an Inhalt einzubüssen.

Fokus auf Vielseitigkeit

Die Stärken dieser auf zwei Jahre ausgerichteten Ausbildung, an denen die Schule in ihrem neuen Studiengang festhalten wollte, liegen ­einerseits in ihrer Zugänglichkeit für den ­guten Praktiker ohne Berufsmatura und ­andererseits – dank zweier Betriebspraktika und der einmaligen Erfahrung einer zweisprachigen Klasse – in der festen Verknüpfung mit der Praxis und der Anpassungsfähigkeit der künftigen Absolventen. Die Diplomarbeit im Unternehmen bleibt die abschliessende Qualifikation.

In der Schule Kompetenzen entwickeln
In Zusammenarbeit mit einigen Mitgliedern des Vereins diplomierter Lebensmitteltech­niker (Swissfoodtechniciens) hat die Schule das Kompetenzprofil erstellt, das für die ­diplomierten Techniker an ihrem Arbeitsplatz ­nötig ist. Diese Gedanken haben der Schule bei der Ausarbeitung ihres neuen Studienganges geholfen. Nach einer selektiven Niveau­anpassung im ersten Halbjahr werden die künftigen Studenten lernen, in neun für die Vielfalt der Aktivitäten eines Technikers charakte­ristischen Prozessen jene Kompeten­zen zu mobilisieren, die für die Ausübung des Berufs nützlich sind (siehe Grafik).
odile.fahmy@fr.ch / www.grangeneuve.ch

* Die Autorin ist verantwortlich für die Aus­bildung im Bereich Lebensmitteltechnologie in Grangeneuve.