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Auch Chocolat Frey leidet unter starkem Franken

Im Inland erreichte Chocolat Frey AG den Umsatz vom Jahr zuvor. Obwohl der Schokoladeproduzent mittlerweile auch nach Australien exportiert, sank der Export.

von Alimenta Import

Auch Chocolat Frey hat unter den Währungsturbulenzen zu leiden. Denn gemäss Pressesprecher Christoph Schmassmann wurde mengenmässig praktisch die gleiche Tonnage(41 522 t im 2009) exportiert wie das Jahr zuvor. Doch die Währungsturbulenzen, die sich kumuliert auf rund 20% gegenüber 2007 belaufen, machen Chocolat Frey zu schaffen. Hier würden insbesondere der Pfund-Zerfall und die Schwäche des US-Dollars deutliche Spuren in den Büchern hinterlassen.

Trotz neuen Absatzmärkten wie Australien, wo die Marke Frey lanciert wurde oder «positiver Impulse» beispielsweise in Österreich, Spanien, Frankreich oder im Nahen Osten und Südafrika, erreichte der Exportumsatz «nur» 103 Mio. gegenüber 115 Mio. im 2008.

Im Inland erreichte der Schokoladeproduzent im 2009 mit 265 Millionen Franken den gleichen Umsatz wie im Jahr zuvor. Gesamthaft erreichte Frey einen Umsatz von 368 Millionen Franken, gegenüber 380 Millionen im 2008. Das Unternehmen konnte neue Kanäle ausserhalb des M-Kanals gewinnen. Gemeint ist gemäss Schmassmann besonders der Denner-Kanal, aber auch vermehrt Confiseure würden vermehrt auf Frey-Couverture setzen. hps