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Käseexporte haben 2009 zugenommen

2009 wurden total 62'146 Tonnen Käse exportiert. Das sind 956 Tonnen oder 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

von Alimenta Import

Nach einem harzigen Start hätten sich die Käseexportzahlen 2009 im Laufe des Jahres positiv entwickelt schreibt Switzerland Cheese Marketing (SCM) am Mittwoch, 10. Februar 2010 in einer Medienmitteilung. Besonders erfreulich sei, dass die Exporte in Europa um 2’300 Tonnen (+4,6%) zunahmen. Die Wirtschaftskrise sei besonders in den USA zu spüren gewesen. Dort sanken die Exporte um 1’200 Tonnen (-24,3%). Der Emmentaler AOC bleibt laut SCM der Exportschlager unter den Schweizer Käsesorten, trotz einem Verlust von 1’900 Tonnen (-8,6%). Rund jedes dritte exportierte Kilogramm Schweizer Käse ist Emmentaler AOC. Auch Le Gruyère AOC verlor im weltweiten Exportgeschäft Marktanteile (- 805 Tonnen oder -6,8%).
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2009 wurden 1’300 Tonnen oder 10,6% mehr Halbhartkäse exportiert. Raclette und Tête de Moine AOC mussten zwar ein negatives Exportergebnis hinnehmen, Appenzeller und Vacherin Fribourgeois hingegen konnten im Export zulegen, wie es weiter heisst. Mit einem Zuwachs von 45 Prozent haben die Produkte der Kategorie “übrige Halbhartkäse” besonders zugelegt. Dieses Wachstum ist laut SCM hauptsächlich auf die Verkäufe von Halbhartkäsen an Schmelzkäsefabriken in Deutschland zurückzuführen. Bei den Weich- und Frischkäsen wurde 2009 850 Tonnen (+42%) mehr exportiert.

Nicht nur die Exportzahlen stiegen im 2009, sondern auch die Importe von Käse und Schmelzkäse nahmen insgesamt um 3’000 Tonnen (+7,4%) auf 44’100 Tonnen zu. Mengenmässig haben die Einfuhren vor allem bei den Frisch- und Weichkäsen zugenommen, bei welchen es sich vorwiegend um preisgünstige Industrieware handelt, die in den Grossverbraucher- und Industriesektor fliessen. lid