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Zuckerwaren: In der Schweiz weniger gefragt

Die Schweizer Zuckerwarenhersteller konnten ihre Verkäufe steigern. Doch nur mengenmässig, der Umsatz verschmälerte sich.

von Alimenta Import

29’206 Tonnen Zuckerwaren verkauften die Schweizer Hersteller letztes Jahr. Dies ist eine Steigerung von 2.1 Prozent. Der Umsatz nahm jedoch um 1.7 Prozent auf 327 Millionen Franken ab. Im Inlandgeschäft musste aber eine besonders starke Einbusse von minus 8.9 Prozent auf 7’370 Tonnen hingenommen werden. Der Umsatz sank hier um 6.5 Prozent auf 102 Millionen.

Im Exportgeschäft konnte die Branche im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr mit 21’836 Tonnen um 6,4 % zulegen. Der Umsatz verharrte aber auf unveränderten 225 Mio. Franken.

Bei den Hartbonbons (+ 6,0 %) und bei Gelée- und Gummibonbons (+ 4,0 %) konnten Mehrverkäufe erzielt werden, während bei Weichbonbons, Dragées sowie bei den anderen geformten Zuckerwaren der Absatz rückläufig war. Der Anteil an zuckerfreien Produkten ging um 4,8 % auf 53,7 % zurück. Mit einem Gesamtumsatz von 327 Mio. Franken musste die Branche wegen Umsatzeinbussen im Inland und wegen unvorteilhaften Wechselkursen eine Einbusse von 1,7 % in Kauf nehmen. pd/hps