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Biscuits-Branche: Exportmenge steigt – Inlandmenge sinkt

Die Schweizer Biscuitsindustrie konnte ihren Absatz im Export steigern, der Umsatz sank jedoch währungsbedingt. Im Inland sank Menge und Umsatz.

von Alimenta Import

Die Schweizer Dauerbackwaren-Industrie setzte im Jahr 2009 mit 47’209 Tonnen 1,3 % weniger Produkte
als im Vorjahr ab. Der damit erzielte Umsatz verminderte sich um 2,6 % auf 463,7 Mio. Franken.

Das Exportgeschäft, bei dem die Branche mengenmässig um 3,3 % bei einem gegenüber Vorjahr
um 1,3 % währungsbedingt geschmälerten Umsatz zulegen konnte, vermochte den Rückgang
bei den Inlandverkäufen mengen- und wertmässig etwas abzufedern.

Im Inland produzierten die Biscuits-Bäcker 31’314 Tonnen Biscuits. Gegenüber dem Vorjahr sank die Menge um 3,5 %. Der damit erwirtschaftete Umsatz ging um 3,2 % auf 317,5 Mio. Franken zurück. Der Anteil an importierten Dauerbackwaren stieg um 5,4 %, was eine Reduktion des Marktanteils der im Inland hergestellten Produkte von 61,9 % auf 59,9 % zur Folge hatte.

Im Exportgeschäft konnte die Schweizer Dauerbackwaren-Industrie im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr ihre Verkäufe mit 15’895 Tonnen um 3,3 % steigern, was jedoch zu einem um 1,3 % geschmälerten Umsatz von 146,2 Mio. Franken führte. Der mengenmässige Anteil an ausgeführten Biscuits an der Gesamtproduktion stieg um 4,7 % auf 33,7 %. pd/hps