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Weizen: Keine Verknappung trotz tiefen Preisen

Die Weltmarktpreise für Zucker sind schlecht und dementsprechend fehlt der Reiz zum Anbau. Trotzdem werden die Preise wohl durch die vollen Lager noch tief bleiben.

von Alimenta Import

Die zu den Vereinten Nationen zählende Nahrungsmittel- und Agrarorganisation FAO rechnet in diesem Jahr mit einem kräftigen Einbruch der weltweiten Weizenernte, da die Lagerbestände gefüllt und die Weltmarktpreise entsprechend niedrig sind und somit Weizenbauern wenig Anreiz geben, erneut große Flächen mit Weizen zu bewirtschaften.

Die Preisreaktionen am Markt könnten allerdings verhalten ausfallen, da trotz schlechterer Ernten von keiner Verknappung von Weizen gesprochen werden könne, meldet finanzen.net. Bis zum Juni 2010 rechnet die FAO damit, dass die weltweiten Weizenlagerbestände um 28% auf 183.5 Millionen Tonnen gewachsen sein werden.

Auch das US-Agrarministerium USDA warnt vor einem Ernterückgang in den USA. 1.945 Mrd. Bushel sollen geerntet werden, was einem Rückgang der diesjährigen US-Weizenernte um 12% entsprechen würde. pd/hps