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KURZNEWS 9. März 2010

Leuthard: Gewürzfleischimporte sind kein Problem / Tierschutzanwalt-Initiative abgelehnt / Fleischverarbeiter Mérat 2009 mit mehr Umsatz / Globus neu mit Ökolabel / Neues zur Rotwein-Medizin / Pasta Gala: Gute Geschäfte im 75. Jahr

von Foodaktuell Importer

Leuthard: Gewürzfleischimporte sind kein Problem

Gleich vier Nationalräte wollten in der Fragestunde vom 8. März von Bundespräsidentin Doris Leuthard Auskunft zu den Importen von Gewürzfleisch, das zu einem tieferen Zollansatz importiert wird. Beim Import seien bisher keine Unstimmigkeiten festgestellt worden, hiess es. Die gewürzten Fleischstücke machten nur einen Teil der genannten 1’000 Tonnen aus, die unter der entsprechenden Zoll-Tarifnummer verzollt werden. Unter dieser Nummer werden auch Rindfleischkonserven oder Fertigmenüs importiert.

Gemäss einer ersten Analyse sei die Importmenge der Frischfleischstücke von Tieren der Rindergattung von rund 570 Tonnen im Jahr 2007 auf rund 380 Tonnen im Jahr 2009 gesunken, erklärte Leuthard laut schweizerbauer.ch. Weil der Import zurückgegangen sei, gebe es auch nicht mehr Konkurrenz durch günstige Importe, sondern eher weniger. Aufgrund der sinkenden Tendenz der Einfuhren und weil gegen keine gesetzlichen Bestimmungen verstossen wird, besteht aus Sicht des Bundesrates kein Handlungsbedarf beim Grenzschutz. Die Importe entsprechen offenbar einem Bedürfnis der Konsumenten», so Leuthard.

SVP-Nationalrat Josef Kunz fragte, ob es denn nicht eine Täuschung sei, wenn die Pfefferkörnchen in den Schlachthöfen abgeblasen werden. Eine solche Täuschung sei grundsätzlich möglich, war die Antworte. Aufgrund der derzeitigen Mengenverhältnisse sei aber nicht davon auszugehen, dass dies systematisch gemacht werde, auch wenn Einzelfälle nicht auszuschliessen seien. “Wenn hier plötzlich Missstände aufgedeckt werden, dann werden wir etwas unternehmen”, so Leuthard. Jeder Bauer, der hier Missbräuche rieche, könne auch Beschwerde erheben. (LID)

Tierschutzanwalt-Initiative abgelehnt

Die Tierschutzanwalt-Initiative wurde mit 70,5 Prozent der Stimmen abgelehnt. Kein einziger Kanton nahm das Begehren an. Am meisten Zustimmung erhielt die Initiative noch in den Städten. Im Kanton Basel-Stadt lag der Ja-Anteil mit 44 Prozent am höchsten. In allen anderen Kantonen – auch in Zürich, wo es einen Tieranwalt gibt – nahmen weniger als 40 Prozent der Stimmenden die Initiative an. Am deutlichsten abgelehnt wurde sie in ländlichen Gebieten, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt.

Damit bleibt es weiterhin den Kantonen überlassen, ob sie einen Tierschutzanwalt einsetzen wollen oder nicht. Hätten Volk und Stände die Initiative angenommen, wären die Kantone verpflichtet gewesen, eine solche Stelle zu schaffen. “Enttäuscht und traurig” nimmt der Schweizerische Tierschutz (STS) das deutliche Nein zu seiner Initiative zur Kenntnis, wie STS-Geschäftsführer Hansueli Huber sagte.

Er werte das Resultat als Nein gegen die Tieranwälte und nicht gegen den Tierschutz an sich, hielt er fest. Das Volk habe sich offenbar gegen ein Instrument ausgesprochen, das es als übertrieben anschaue.

Die Gegner der Vorlage lobten einen “sachlichen Entscheid” des Volkes. Zufrieden zeigte sich Bundespräsidentin Doris Leuthard namens der Landesregierung, welche die Vorlage wie das Parlament ablehnte. Keinesfalls interpretiere der Bundesrat das Resultat als Absage an den Tierschutz, sagte Leuthard.

Für den SVP-Nationalrat und Bauernverbands-Präsidenten Hansjörg Walter bestätigt das Resultat, dass “in den letzten Jahren einiges gegangen ist im Tierschutz”. Auch der Bauernverband sei interessiert an einem korrekten Vollzug im Tierschutz. “Schon heute werden Betriebe aber mehrmals jährlich überprüft und die Strafen bei Verfehlungen sind einschneidend.”

Die SVP und die EDU wollen im Kanton Zürich das Amt des Tieranwaltes aufheben. In einer Motion und einer Parlamentarischen Initiative verlangen die beiden Parteien, den Artikel zum Tieranwalt aus dem kantonalen Tierschutzgesetz zu streichen.

Der Regierungsrat wird aufgefordert, das Amt des Tieranwaltes aufzuheben, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Die Zürcherinnen und Zürcher lehnten die Tierschutz-Initiative mit rund 64 Prozent der Stimmen ab. Dieses deutliche Ergebnis zeige, dass ein Meinungsumschwung stattgefunden habe, argumentieren SVP und EDU. Die Aufhebung des Tieranwaltes sei eine gute Möglichkeit, Kosten einzusparen, das sei mit Blick auf den desolaten Zustand der Staatskasse von grosser Bedeutung.

(Quelle: LID / 8.3.2010)

Schweizer Tierschutz (STS): Der Bundesrat steht in der Pflicht

Der Schweizer Tierschutz STS nimmt mit Enttäuschung zur Kenntnis, dass die Tierschutzanwalt-Initiative an der Urne gescheitert ist. Das Abstimmungsergebnis wertet der STS gleichwohl als Erfolg. Der beachtliche Anteil an Ja-Stimmen muss Bundesrat und Kantonen Verpflichtung sein, den Vollzug des Tierschutzgesetzes in der ganzen Schweiz voranzutreiben und die diesbezüglich gemachten Versprechungen endlich in die Tat umzusetzen.

Zwar hat es nicht ganz gereicht, die Kantone zur Einführung von Tierschutzanwälten zu verpflichten. Für den Schweizer Tierschutz STS ist das Abstimmungsresultat trotzdem ein Erfolg. Der von tausenden von Tierfreunden und Tierschützern engagiert betriebene Abstimmungskampf hat den ungenügenden Vollzug der Tierschutzgesetzgebung durch die Kantone deutlich aufgezeigt.

Selbst der Bundesrat und die Gegner der Vorlage mussten hier Versäumnisse und erheblichen Nachholbedarf einräumen. Der STS ist überzeugt, dass diese nun bekannt gewordenen Missstände und die hunderttausenden von Tierfreunden und Tierschützern, die mit JA gestimmt haben, für die Behörden eine Verpflichtung sein werden, jetzt den Tierschutzvollzug deutlich zu verbessern.

Die diesbezüglich säumigen Kantone wurden in der Kampagne für die Tierschutzanwalt-Initiative deutlich benannt. Der STS appelliert an den Bundesrat, hier seine Oberaufsichtspflicht konsequent wahrzunehmen und die in der Revision des Tierschutzgesetzes vorgesehenen Massnahmen entschlossen umzusetzen. Der Bundesrat und die Gegner der Tierschutzanwalt-Initiative haben in ihrer Kampagne stets geltend gemacht, dass die Schweiz über eines der strengsten Tierschutzgesetze der Welt verfügt.

Nun ist es an Bundesrat und Behörden, dieses Gesetz im ganzen Land konsequent umzusetzen. Das Tierschutzgesetz gilt in allen Kantonen der Schweiz, also muss es auch überall gleich angewandt werden. Tierquälerei darf nicht länger als Kavaliersdelikt behandelt werden.

Ihr Ziel, die Kantone zur Einführung von Tierschutzanwälten zu verpflichten, hat die STS-Initiative verfehlt. Den Sinn einer solchen Institution und die Notwendigkeit einer Rechtsvertretung für die Opfer von Tierschutzdelikten hat sie gleichwohl aufgezeigt und damit den Anstoss gegeben für einen zukünftig besseren Schutz der Tiere in der Praxis.

Der STS bedankt sich bei allen, die die Tierschutzanwalt-Initiative aktiv unterstützt und für ein JA geworben haben. Sein Dank geht insbesondere an die lokalen Tierschutzorganisationen, die prominenten Befürworterinnen und Befürworter und die vielen tausend Unterstützerinnen und Unterstützer in der ganzen Schweiz.

(Quelle: STS / 7.3.2010)

Nestlés Gewichtsmanagementprogramm «Jenny Craig» nun in Frankreich

Nestlé hat heute die Lancierung des Gewichtsmanagementprogramms Jenny Craig auf dem französischen Markt bekannt gegeben. Jenny Craig, das personalisierte Programm für Gewichtsreduktion und langfristige Gewichtserhaltung, kombiniert Fertiggerichte mit individueller Beratung. Mit der Lancierung dieser erfolgreichen Lösung nimmt sich Nestlé einem grossen gesellschaftlichen Gesundheitsproblem an.

Jenny Craig passt sich den individuellen Bedürfnissen der Konsumenten an und bietet neben einer breiten Auswahl an Gerichten auch Lifestyle-Beratung an. Die Einzelberatung über Ernährung, Bewegung und Essverhalten erfolgt in den Jenny Craig-Zentren oder per Telefon, während die Menüs entweder in den Zentren erhältlich sind oder direkt an die Konsumenten gesandt werden.

Die Aktivitäten von Jenny Craig sind integraler Bestandteil von Nestlé’s Engagement für eine schmackhafte, gesunde und ausgewogene Ernährung und einen ausgeglichenen Lebensstil, auch für Konsumenten mit besonderen Bedürfnissen.

Richard Laube, CEO Nestlé Nutrition, sagte: “Gewichtsmanagement ist ein Schlüsselbereich für Nestlé Nutrition und Jenny Craig steht in völligem Einklang mit der Gesamtausrichtung Nestlé’s als weltweit führendes Unternehmen im Bereich Ernährung, Gesundheit und Wellness. Jenny Craig ist beispielhaft für Nestlé’s wissenschaftlichen Ansatz hinsichtlich Innovation und unterstreicht die wichtige Rolle, die personalisierte Ernährung in Zukunft spielen wird.”

Patti Larchet, CEO Jenny Craig, fügte hinzu: “Unsere ganzheitliche Herangehensweise Food-Body-Mind basiert auf den folgenden drei Säulen: portionierte ausgewogene Ernährung, vermehrte Bewegung und langfristige Veränderung von Verhaltensmustern. Unsere Stärke ist die persönliche, individuelle Beratung: wir schneiden das Programm auf die einzelnen Bedürfnisse zu und unterstützen unsere Kunden dabei, ihr Ziel der Gewichtsreduktion zu erreichen.”

Mit über fünf Millionen Kunden in den letzten zehn Jahren ist Jenny Craig ein erfolgreiches Geschäftsmodell in den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und Neuseeland. Das Programm in Frankreich umfasst 17 Jenny Craig-Zentren und ein Programm für zuhause. Martial Rolland, Marktleiter von Nestlé Frankreich, sagte: “Wir sind erfreut, dass Jenny Craig in Frankreich lanciert wird. Dies zeigt erneut das Engagement von Nestlé Frankreich für den Fortschritt in der Ernährung, durch die Renovation und Innovation von nutritionell hochwertigen, schmackhaften und ausgewogenen Produkten.”

Im Laufe des Jahres wird übrigens Jenny Craig in Grossbritannien landesweit erhältlich sein. Die Ausweitung auf weitere europäische Märkte wird in Betracht gezogen und geprüft.

Jenny Craig wurde 2006 von Nestlé Nutrition erworben. Es wurde 1983 von Jenny und Sidney Craig in Melbourne, Australien, gegründet und ist seit 1985 in den Vereinigten Staaten tätig. Mit Hauptsitz in Carlsbad, Kalifornien, betreibt Jenny Craig über 725 Zentren und beschäftigt über 4’000 Personen weltweit.

(Quelle: Nestlé S.A. /8.3.2010)

Fleischverarbeiter Mérat mit mehr Umsatz

Der Fleischverarbeiter und -lieferant Mérat & Cie. AG konnte im Jahr 2009 einen Umsatzsprung verzeichnen.
Das Unternehmen mit Sitz in Bern hat 2009 mit dem Verkauf von Frischfleisch, Charcuterie und Geflügel einen um 39 Prozent höheren Umsatz erzielt, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch, 3. März 2010 heisst. Nach der Eröffnung von Niederlassungen in Zürich und Vucherens VD im Jahr 2008 folgte im November 2009 die Niederlassung Basel.

Auch sei Mérat im Jahr 2009 innovativer geworden und sei vermehrt strategische Partnerschaften eingegangen, heisst es weiter. So ist es seit November 2009 möglich, das gesamte Frischfleisch- und Tiefkühl-Sortiment online zu bestellen. Mit der Lancierung von Bündner Spezialitäten unter der Marke “Flurina” hat Mérat zudem die Zusammenarbeit mit Cash & Carry Angehrn verstärkt. Mérat verarbeitet und liefert Frischfleisch, Charcuterie und Geflügel an Gastronomie und Grossverbraucher. Das Unternehmen gehört seit 2004 zur Migros-Tochter Micarna.


(Quelle: LID / 3. 3.2010)

Globus lanciert Öko-Label

Für sein Biosortiment führt der Detailhändler Globus das neue Bio-Label “Globus Organic” ein. Das Label, das für nachhaltige Produktion, für beste Qualität und Lifestyle stehen soll, umfasst derzeit über 200 Produkte und soll systematisch erweitert werden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Man arbeite mit den Pionieren der biologischen Produktionsweise zusammen, sei aber auch immer auf der Suche nach Neuem.

Unter “Globus Organic” wird nicht nur eine breite Palette an Lebensmitteln, sondern auch Textilien, Lingerie, Kinderbekleidung, Damen- und Herrenmode und Heimtextilien verkaufen. Für die Textilien werde ausschliesslich Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet, Transparenz und Rückverfolgbarkeit sei gewährleistet, heisst es weiter.

(Quelle: LID / 3.3.2010)

Rotweinmedizin: Resveratrol für gesündere Gefässe

Nach mehreren tausend vielversprechenden Versuchen
an unterschiedlichen Labortieren hat die Hauptsubstanz der
Rotweinmedizin, das Resveratrol, jetzt auch erstmals bei einer Studie
an Menschen seine Wirksamkeit unter Beweis gestellt. Gemessen wurde
der Blutfluss durch die Armarterie von Männern und Frauen mit
Übergewicht und unbehandeltem Bluthochdruck.

Diese kardiovaskulären Risikofaktoren beeinträchtigen in der Regel die Reaktionsfähigkeit
der Arterie auf Beanspruchung und ihre Elastizität. In Bezug auf
diese Biomarker zeigte Resveratrol eindeutig positive Wirkungen.

Die Testpersonen nahmen in einem doppelblinden Vergleich entweder
30, 90 oder 270 Milligramm Resveratrol oder ein wirkungsloses Placebo
ein. Nach einer Stunde wurde im Ruhezustand und nach dem
Zehn-Minuten-Radeln auf dem Fahrradergometer mit 75 Prozent der
Höchstherzschlagrate die blutflussinduzierte Erweiterung der
Armarterie (flow mediated dilatation) gemessen.

Das Ergebnis der Studie: Die Einnahme von Resveratrol führte zu
einer deutlichen Verbesserung der Arterienerweiterung – und zwar
entsprechend der Dosis, je mehr, umso besser.

Wie Professor Dr. Bernd Kleine-Gunk, Präsident der GSAAM und Autor des Ratgebers “Resveratrol – Länger jung mit der Rotwein-Medizin”, betont, erklärt der
wesentlichste Bestandteil der Rotweinmedizin damit erstmals in einer
Humanstudie das verblüffende französische Paradoxon: weniger
Herzkrankheiten trotz fettreicher Ernährung. Eine weitere wichtige
Erkenntnis der Studie: Resveratrol wirkt auch ohne Rotwein – und zwar
rein als Nahrungssupplement.

Das Polyphenol Resveratrol ist Bestandteil des pflanzeneigenen
Abwehrsystems und schützt die Weintraube vor aggressiven
Sauerstoffmolekülen, den freien Radikalen, und gegen chronisch
niedrigschwellige Entzündungen. Diese protektiven Wirkungen entfaltet
es erst ab einer Konzentration von mindestens 100mg täglich auch beim
Menschen. Das ist über den Rotweinkonsum alleine nicht zu erreichen.

Supplemente sollten für die gesamte Bandbreite der Rotweinmedizin
auch die Pflanzenabwehrsubstanzen Quercetin, OPC und Katechine
enthalten.

Die GSAAM e.V. ist die Deutsche Gesellschaft für Prävention und
Anti-Aging Medizin – die Experten für gesundes Altern.


(Quelle: GSAAM / 2.3.2010)

Pasta Gala: Rückblick auf erfolgreiches 2009

Pasta Gala in Morges VD (ein Unternehmen der Coop-Gruppe) blickt
auf ein erfreuliches 2009 zurück. Im 75. Geschäftsjahr verzeichnet
der zweitgrösste Schweizer Teigwarenhersteller ein Absatzwachstum von
3% auf insgesamt 14’900 Tonnen. Auch nächstes Jahr bleibt Pasta Gala
innovativ und startet eine Export-Offensive mit der neuen
Urkörner-Linie auf Bio-Basis.

Seit über 75 Jahren werden bei Pasta Gala Teigwaren hergestellt.
In der letzten Zeit wurde viel in die Modernisierung, die
Qualitätsverbesserung und in Produktinnovationen investiert. Das
Streben des Westschweizer Teams nach immer besseren Produkten hat
sich ausbezahlt. Beim Test der FRC (Westschweizer
Konsumentenschutz-Organisation) wurden im letzten Herbst 12
Spaghettisorten unter die Lupe und auf den Gaumen genommen.

Das Ergebnis erfreute das Unternehmen in Morges ausserordentlich: Mit der
Bestnote wurden traditionsreiche Anbieter und Weltmarken – auch aus
dem Pasta-Pionierland Italien – klar geschlagen. Betriebsleiter Eric
Constantin: “Diese Auszeichnung war die Krönung im Jubiläumsjahr.”
Pasta Gala produziert ausschliesslich mit reinstem Bergquellwasser
vom Mont Tendre (1678 mü. M.) im Westschweizer Jura.

Dynamik im Jubiläumsjahr2009 wurde Romeo Sciaranetti neuer
Geschäftsleiter der PastaGala. Ebenfalls im Jubiläumsjahr gab sich
das Unternehmen vom Genfersee ein neues Erscheinungsbild. Für die
Marke Weight Watchers konnte eine spezifische Produktlinie kreiert
werden.

Der Innovationsschub hielt an: Der Teigwarenhersteller
entwickelte ein innovatives Sortiment mit wieder entdeckten
Ur-Getreidesorten aus zertifiziertem Bio-Landbau für
ernährungsbewusste Bio-Konsumenten:

– Penne Rigate (mit Amarant)
– Fussilli (mit Emmer)
– Casarecce (mit Buchweizen)
– Penne Lisce (mit Quinota)
– Conchiglie Rigate (mit Dinkel)

Die neue Produktlinie soll nun auch im eigens geschaffenen Brand
“Pasta Gala Swiss-Taste” im Ausland Pasta-Liebhaber begeistern. Die
Spezialitäten stiessen an internationalen Messen wie der Biofach in
Nürnberg und der Anuga in Köln auf grosses Interesse. Auch bei Coop
verzeichnet das Sortiment unter der Bio-Eigenmarke Naturaplan bereits
einen ausgezeichneten Absatz.

Der Verantwortliche für Marketing und Export, Peter Bigler: “Wir
zielen mit diesem Bio-Sortiment für Gesundheitsbewusste auf die
Konsumenten-Gruppe der LOHAS (Lifestyle of health and
sustainability). Die neue Produktlinie positioniert sich im
Premium-Bereich und und sticht in diesem, dank der hohen
Nährstoffwerte, klar hervor.

Die Einkäufer des Lebensmittelhandels
haben sehr rasch erkannt, dass sie mit diesem Produkt-Konzept nicht
nur Abwechslung, sondern auch Differenzierung in ihr Teigwaren-Regal
bringen.” Im Vordergrund bei der Export-Offensive stehen Deutschland,
Skandinavien, England, Polen und Portugal. Bigler weiter: “Das
Konzept ist mit fünf Sorten nicht abgeschlossen. Wir entwickeln nun
eine neue Spaghetti-Rezeptur.”

Pasta Gala in Zahlen (2009)
– Nettoumsatz: 33,5 Mio CHF
– Absatzvolumen: 14’900 Tonnen
– Exportanteil: über 10%
– Produktionslinien: 4
– Personalbestand: 50 Personen

– Sortiment: sämtliche Teigwaren-Sorten sind für
Einzelhandelsunternehmen (insbesondere Coop),
Gastronomie-Grosshandel und Nahrungsmittel-Herstellbetriebe bestimmt.


(Quelle: ots / Pasta Gala / 2.3.2010)

Nestlé übernimmt Tiefkühlpizzas von Kraft Foods

Nestlé hat den Erwerb des Tiefkühlpizza-Geschäfts von Kraft Foods am 1. März 2010 nach Erfüllung der Vollzugsbedingungen erfolgreich abgeschlossen. Der Integrationsprozess des Tiefkühlpizza-Geschäfts von Kraft Foods umfasst den Wechsel von 3’620 Angestellten des Tiefkühlpizza-Geschäfts von Kraft Foods mit ihrem Talent und Know-how in der Pizzakategorie zur Nestlé Gruppe.

Der Erwerb stellt für Nestlé eine ausgezeichnete strategische Ergänzung des bestehenden Geschäfts dar – er bringt Nestlé in Nordamerika die Marktführerschaft in der Kategorie der Tiefkühlpizzen, in der das Unternehmen bis dato nur eine untergeordnete Präsenz hatte.

Das Geschäft komplettiert das bereits bestehende Geschäft von Nestlé mit Tiefkühlkost-Gerichten und -Snacks und erlaubt dem Unternehmen sein bereits in ganz Amerika bestehendes Direktlieferungsnetzwerk zu optimieren. Weiterhin baut der Erwerb auf dem bereits durch das operative Geschäft in Europa bestehenden Know-how von Nestlé in der Pizzakategorie auf.

(Quelle: Nestlé S.A. / 2.3.2010)