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KURZNEWS 30. März 2010

EU und USA legen Hormonstreit bei / CH-Zuckerproduktion soll gesenkt werden / Hero: Solides Jahresergebnis 2009 / Volg auch letztes Jahr im Plus / Treuste Kunden von McDonalds in der Romandie und im Tessin / Transitverbot auch für Pferde und Geflügel

von Foodaktuell Importer

EU und USA bereinigen Hormonstreit

An einem Treffen von EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos mit dem US-Handelsdelegierten Ron Kirk vom 25. März in Brüssel zeigten sich beide Seiten einig, dass der globale Erfolg der Handelsgespräche nicht von bilateralen Disputen überschattet werden sollte.

Sie hiessen die Einigung im langjährigen Streit rund um Fleisch von hormonbehandelten Rindern willkommen. Ciolos signalisierte laut dem Agrarpressedienst AIZ, dass die EU bereit sei, in Phase zwei des Abkommens überzugehen, wonach alle verbleibenden Sanktionen aufgehoben und die Lieferquoten erhöht werden sollen.

Der EU-Kommissar brachte auch die wegen BSE eingeführten EU-Rindfleischimport-Restriktionen zur Sprache, die strenger als die internationalen Standards sind, die mit dem International Epizootics Office (OIE) abgestimmt worden sind.

Viel Zeit des Treffens wurde auch für die Diskussion genereller Aspekte der Doha-Entwicklungsrunde aufgewendet, wobei Ciolos klarmachte, dass die EU im Bereich des Agrarmarktzugangs keine weiteren Zugeständnisse machen könne. Ferner unterstrich er, wie wichtig es der EU ist, dass geografische Herkunftsangaben berücksichtigt werden.

(Quelle: LID / 26.3.2010)

Mutterkuh Schweiz weiterhin auf Erfolgskurs

Die Mutterkuhhalter wollen sich weiterhin für bessere Rahmenbedingungen kämpfen. Mit der Agrarpolitik 2011 erhalte die Mutterkuhhaltung nicht den Stellenwert, den sie verdiene, sagte Corsin Farrér, Präsident von Mutterkuh Schweiz, an der Vereinsversammlung vom Freitag, 26. März in der Vianco Arena in Brunegg.

Es sei enttäuschend, dass die Mutterkuhhalter den Milchproduzenten bei den tiergebundenen Direktzahlungen und bei den Tierhaltungsprogrammen nicht gleichgestellt würden.

Mutterkuh Schweiz blickte ansonsten auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Man erreiche Jahr für Jahr neue Rekordzahlen beim Label Natura-Beef, sagte Geschäftsführer Urs Vogt. Auch die Zahl der Mitglieder steigt stetig an und soll in diesem Jahr die 5’000-Grenze durchbrechen.

Für Diskussionen sorgte ein Abzug von 10 Rappen, der den Produzenten pro Kilogramm Schlachtgewicht abgezogen wird. Mutterkuh Schweiz führte den Abzug im Sommer 2009 ein, um allfällige Auswirkungen einer Pandemie abfedern zu können. Weil drei Viertel des Natura-Beef im Offenverkauf abgesetzt werden, befürchtete die Verbandsspitze, dass beim tatsächlichen Eintreten einer Pandemie der Fleischabsatz stark zurückgehen könnte.

Ein Antrag, diese Abzüge angesichts der ausgebliebenen Pandemie an die Produzenten zurückzuzahlen, wurde aber von der Versammlung mit 83 zu 27 Stimmen abgelehnt. Der Verband will das Geld für strategische und langfristige Projekte am Markt einsetzen.

(Quelle: LID / 26.3.2010)

Zuckerfabriken sollen “Zucker-Dienstleister” werden

Mit mehr Marketing und innovativen Zuckerprodukten wollen die Schweizer Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld (ZAF) ihre Stellung im Markt stärken.
Die ZAF müsse sich auch zum “Zucker-Dienstleister” entwickeln, der dafür sorge, dass im Schweizer Markt immer genug Zucker zur Verfügung stehe, sagte Verwaltungsratspräsident Jürg Rückert laut Redetext an der ZAF-Generalversammlung vom Freitag, 26. März in Frauenfeld.

Für das Geschäftsjahr 2008/09, das letzte mit staatlichem Leistungsauftrag und finanzieller Stützung, verzeichnet die ZAF ein Rekordergebnis: Mit über 1,6 Mio. Tonnen Rüben lag die Ernte 2009 um 50’000 Tonnen über jener des Vorjahres. Aus dieser Rekordernte wurden 258’226 (2008: 256’647) Tonnen Zucker produziert. Damit stösst die ZAF an ihre Kapazitätsgrenzen, weil der Inlandverbrauch an Zucker bei 240’000 Tonnen liegt.

Mit gleichen Mengen in den nächsten Jahren müsste Zucker exportiert werden, was aber mit den Vorgaben der WTO nicht vereinbar wäre, sagte Rückert weiter. Die Zuckerproduktion wird deshalb 2010 auf 210’000 Tonnen gesenkt. Die ZAF hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Cashflow von 30 (29,8) Mio. und einen Gewinn von 2,4 (2) Mio. Franken Franken erwirtschaftet.

Die Aktionäre bekommen eine gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent erhöhte Dividende von 8 Prozent oder knapp 1,3 Mio. Fr. (961’000). Der Rest des Gewinns geht in die freien Rücklagen. Um befürchtete Einbussen durch die neue Zuckermarktordnung der EU ausgleichen zu können, äufnen die ZAF Rückstellungen, die neu um 4,7 Mio. auf 37,7 Mio. Franken angewachsen sind.

(Quelle: LID / 26.3.2010)

Weinjahrgang 2009 stellte hohe Ansprüche an Kelterer

Obwohl 2009 ein hervorragendes Weinjahr war, hatten die Weinkelterer keine leichte Arbeit.
Die grössten Schwierigkeiten in den Weinkellern machten das warme Traubengut und der hohe Alkoholgehalt, wie die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW) berichtet. Die ausserordentlichen klimatischen Bedingungen hätten 2009 zu einer ausgezeichneten Traubenreife geführt, teilte die ACW am 25. März mit. Der Zuckergehalt beim Chasselas im Kanton Waadt liege zum Beispiel rund sechs Oechslegrad über dem Schnitt der letzten zehn Jahre.

Eine Bilanz der Versuchskellerei der ACW zeigt, wo die grössten Herausforderungen der Weinkelterer unter diesen Bedingungen lagen. So hätten die Kelterer die Moste der weissen Rebsorten zuerst einmal mit beträchtlichem Energieaufwand abkühlen müssen.

Die Durchschnittstemperaturen dieser Moste lagen bei rund 21 Grad – fünf Grad über jenen von 2008. Das sei: Das Vorklären erfolge nämlich normalerweise bei 14 Grad. Nach der Gärung wurden bei einigen Weinen sehr hohe Alkoholgehalte festgestellt. Der Pinot gris von Changins zum Beispiel hatte 16 Volumenprozent, einige Rotweine wie Galotta von La Côte bis zu 15 Prozent.

Dies habe den spontanen Start und einen raschen Ablauf des biologischen Säureabbaus verhindert, schreibt die ACW. Das Animpfen mit gezüchteten Milchsäurebakterien habe aber meist geholfen, dieses Problem zu bewältigen. Die ersten Degustationen zeigten denn auch, dass die Weissweine 2009 “rund und gehaltvoll” seien. Und auch die Rotweine seien erfolgversprechend und gut lagerfähig.

(Quelle: LID / 25.3.2010)

Erdgas weiter im Vormarsch

Der Erdgas-Absatz in der Schweiz belief sich im
vergangenen Jahr auf knapp 35 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Der
Rückgang von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf das
wesentlich wärmere Wetter mit 5% weniger Heizgradtagen als 2008
zurückzuführen. Dank Netzerweiterungen und neuen Kunden konnte der
Energieträger Erdgas im Inland weiter seine Position ausbauen.

Erdgas findet sowohl als Brennstoff wie auch als Treibstoff immer breitere
Verwendung, da es die Umwelt schont und keinen Feinstaub produziert.
Um dieselbe Energiemenge in Form von Heizöl auszuliefern, wären über
147’000 Fuhren mit Tanklastwagen nötig gewesen.

2009 erreichte der Erdgas-Absatz in der Schweiz 34,817 Milliarden
Kilowattstunden. Der Rückgang von 1,459 Mrd. kWh gegenüber dem
Vorjahr (36,276 Mrd. kWh) ist in erster Linie auf das wärmere Wetter
zurückzuführen. Die Zahl der Heizgradtage (3’182) lag 5% unter dem
Wert des Vorjahres.

In den industriellen Bereichen drückte auch die wirtschaftliche Lage auf den Absatz. Dennoch konnte Erdgas seine Präsenz im Schweizer Energiemarkt durch Netzerweiterungen, 13 neu erschlossene Gemeinden und neue Kunden weiter festigen und ausbauen.

Verschiedene lokale Erdgas-Versorger erweiterten auch letztes Jahr
ihre Netze um insgesamt rund 300 Kilometer und erschlossen neue
Gebiete. Über zwei Drittel der Bevölkerung in der Schweiz wohnt
mittlerweile in mit Erdgas erschlossenen Gemeinden. Das unterirdische
Transportsystem mit einer Länge von über 18’000 Kilometern ermöglicht
eine konstante und sichere Versorgung der Erdgas-Kunden in der
Schweiz mit Wärme und Prozessenergie ohne zusätzliche Verkehrs- und
Umweltbelastung.

Das importierte Erdgas wird zu rund 70% in EU-Ländern und Norwegen
gefördert. Rund ein Fünftel stammt aus Fördergebieten in Russland und
der Rest aus verschiedenen anderen Regionen. Die Schweiz verfügt über
verschiedene, hauptsächlich langfristige Importverträge mit grossen
und langfristig zuverlässigen Lieferanten in Deutschland, den
Niederlanden, Frankreich und Italien.

Diese betreiben auch grosse unterirdische Speicheranlagen. Mit russischen Lieferanten bestehen keine Verträge. Hauptimporteur Swissgas ist ferner gemeinsam mit
deutschen und österreichischen Partnern direkt in der norwegischen
Erdgas-Förderung aktiv.

Zugenommen hat auch der Absatz von Erdgas und Biogas als
Treibstoff. Er stieg gegenüber dem Vorjahr um 28% und entspricht
umgerechnet der Menge von knapp 19 Millionen Litern Benzin. Der
Biogas-Anteil liegt bei 19%. Die Zahl der Erdgas-Fahrzeuge stieg
innert einem Jahr um 1’500 auf rund 8’700. Das Tankstellennetz in der
Schweiz umfasst heute 119 Stationen.

Heute sind in der Schweiz 29 verschiedene Modelle von Personenwagen und 10 Modelle von Lieferwagen und Kleinbussen erhältlich. Im Schweizer Durchschnitt ist
Erdgas/Biogas an der Tankstelle rund 30 Prozent günstiger als Benzin.
Erdgas/Biogas bietet die zurzeit klimaschonendste Technologie bei
serienmässigen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Durch das Beimischen
von Biogas wird die bereits sehr gute CO2-Bilanz von
Erdgas-Fahrzeugen noch weiter verbessert.

34,817 Mrd. Kilowattstunden (kWh) = 34’817 Gigawattstunden (GWh) =
ca. 3,5 Mrd. Kubikmeter Erdgas.

1 kWh Erdgas entspricht 0,1009 Liter Heizöl EL, Tanklastwagen mit
Fassungsvermögen 24’000 Liter.

Erdgas-Fahrzeuge: 8’653 (6’468 PW, 1’952 leichte Nutzfahrzeuge und
Kleinbusse, 166 Busse, 57 Lastwagen).

Absatz Erdgas gemäss Erhebungen des Verbands der Schweizerischen
Gasindustrie (VSG).


(Quelle: ots / VSG / ASIG / 25.3.2010)

Hero – Solide Ergebnisse im Jahr 2009

Im Jahr 2009 hat Hero ein solides Geschäftsergebnis erzielt und damit erneut die Robustheit und Stärke der Gruppen-Agenda, die sich hauptsächlich auf Innovation, Ernährung und Internationalisierung fokussiert, unter Beweis gestellt.
Der Umsatz der Gruppe belief sich 2009 auf CHF 1’785 Millionen. Bereinigt um Änderungen im Konsolidierungskreis und Wechselkursschwankungen lag das organische Wachstum bei -0,9%. Ungünstige Wechselkurse (vorwiegend ein schwächerer Euro) belasteten den Umsatz im Jahresvergleich mit über 5%.

Der Bereich Babynahrung der Gruppe macht mittlerweile fast 42% vom Gesamtumsatz aus und ist trotz des ausgeprägten Konjunkturabschwungs in Spanien, dem Hauptmarkt der Gruppe für Babynahrung, sowie der schwächeren Handelsbedingungen in Nordamerika beständig gewachsen. Die andere Kernkategorie der Gruppe, Frucht, verzeichnete ein Wachstum bei Konfitüren, das jedoch durch schwächere Erlöse bei höherwertigen gekühlten Fruchtprodukten ausgeglichen wurde.

Im Jahr 2009 erzielte die Gruppe ausgezeichnete Erfolge bei der Entwicklung ihres internationalen Portfolios. In Nordamerika machte unsere Babynahrungsmarke Beech-Nut gute Fortschritte beim Gewinn von Marktanteilen und der weiteren Verbreiterung der Distribution. Mit der Investition von US-Dollar 150 Millionen in den Bau einer neuen Produktionsanlage, die kurz vor der Fertigstellung steht, befindet sich Hero in einer guten Ausgangslage, um 2010 weitere Schritte voran zu kommen.

Auch in Russland sowie im Mittleren Osten und Afrika verzeichnete die Gruppe ein starkes Wachstum. Stefan F. Heidenreich, CEO des Konzerns, zu diesen Ergebnissen: „Das Bruttoergebnis der Gruppe im Jahr 2009 war solide und hat ganz klar von unserer Konzentration auf Produktkategorien profitiert, die vergleichsweise weniger stark vom allgemeinen Konjunkturzyklus betroffen sind.

Wir sind zuversichtlich, dass wir dank unserer starken Marken, unseres Portfolios und unserer auf gesunde Ernährung ausgerichteten Innovationsprogramme in der Lage sein werden, 2010 aus dem Konjunkturabschwung gestärkt hervorzugehen.“

(Quelle: Huber & Partner PR AG, Zürich (für Hero AG, Lenzburg) / 24.3.2010)

McDonald’s steigert 2009 den Umsatz

Den Schweizerinnen und Schweizer vergeht der Appetit auf Hamburger und Pommes Frites auch in Krisenzeiten nicht: Im letzten Jahr erzielte McDonald’s in der Schweiz einen Umsatz von 660,2 Mio. Franken, das sind 4,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Insgesamt besuchten 98,7 Millionen Gäste eines der 148 Schnellrestaurants in der Schweiz, dies entspricht einem Zuwachs von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies teilte McDonald’s Schweiz am 23. März mit.

In allen drei Landesteilen wuchs das Geschäft fast gleichmässig, wobei die Romands und die Tessiner etwas mehr Appetit zeigten als die Deutschschweizer. Im laufenden Jahr will der Fastfood-Anbieter zwei bis vier neue Restaurants eröffnen. Zudem soll 30 bestehenden Restaurants eine zeitgemässe Inneneinrichtung verpasst werden.

„Uns freut besonders, dass wir nicht nur den Umsatz um 60,5 Millionen Franken steigern konnten, sondern dass uns auch über 4,8 Millionen mehr Gäste im letzten Jahr besucht haben. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,1 Prozent und somit haben uns 2009 insgesamt 98,7 Millionen Gäste besucht“, erklärt Mario Federico, Managing Director McDonald’s Schweiz, an der Jahresmedienkonferenz.

Ein durchschnittlicher Gast ass jedoch auch im letzten Jahr nicht mehr als gut zwei Mal pro Monat bei McDonald’s. Am Gesamtgastronomiemarkt, der im letzten Jahr um insgesamt um rund 5 Prozent schrumpfte, hat McDonald’s heute einen Anteil von gut 4 Prozent.

In allen drei Landesteilen wuchs das Geschäft fast gleichmässig, wobei die Westschweiz und das Tessin leicht stärker „performten“. Das Gastronomieunternehmen erzielte das Gesamtwachstum mit lediglich zwei zusätzlichen Restaurants, die im zweiten Halbjahr im Einkaufszentrum Stücki in Basel und in der Autobahnraststätte Kölliken Süd ihre Türen öffneten. „Wir haben unsere Modernisierungsstrategie weitergeführt und im letzten Jahr 20 bestehende Restaurants umgebaut.

Damit überzeugen heute 70 Prozent unserer Lokale mit zeitgemässen Innendesigns, die auf die jeweiligen Standorte angepasst sind“, fügt der neue Managing Director an. Diese qualitative Wachstumsstrategie plant McDonald’s in diesem Jahr mit weiteren 30 Remodellings sowie mit zwei bis vier neuen Restaurants fortzusetzen.

McDonald’s will seinen Gästen ein einmaliges Restauranterlebnis bieten und hat deshalb auch im letzten Jahr in neue Technologien investiert. Die ersten Tests mit den Self Ordering Kiosks waren erfolgreich. „An diesen Computerterminals können die Gäste mit Hilfe eines Touchscreens ihr Menu selbst auswählen und per Kreditkarte bezahlen“, erklärt Thomas Truttmann, Marketing & Communications Director.

Die Bestellung kann mit der Bestellnummer auf der Quittung an einem separaten Schalter schnell und einfach abgeholt werden. „Vor allem in den Stosszeiten über Mittag und am Abend können wir durch die Self Ordering Kiosks die Servicezeiten verkürzen.“

„Wir haben 2009 das Kaffeelounge-Konzept ausgebaut und neun neue McCafés in Restaurants eröffnet. Durch die McCafés sprechen wir zum einen ein neues Publikum an und zum anderen gelingt es uns, in den weniger frequentierten Zeiten am Vormittag und Nachmittag Gäste in unsere Restaurants zu bringen“, erklärt Mario Federico. „Wir differenzieren uns durch modernes Design und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis von der Konkurrenz. Bei uns kostet eine Tasse Kaffee lediglich 3.50 Franken.“

Das Gastrounternehmen baute im letzten Jahr auch die Produktlinie „Die kleinen Leckerbissen von McDonald’s“ mit neuen Wrap- und Burgerkreationen aus. Seit Februar 2010 gibt es beispielsweise den Beef Deluxe mit dem original Pain Paillasse, das in der Schweiz erfunden wurde. „Durch die unterschiedlichen Produkt- und Preisranges holen wir viele verschiedene Gästegruppen ab“, erklärt Thomas Truttmann.

„Bei den Zutaten setzen wir auf einheimische Qualität, so kauften wir im letzten Jahr für 117 Millionen Franken Lebensmittel in der Schweiz ein. Dies entspricht rund 80 Prozent des gesamten Einkaufsvolumens für Lebensmittel“, sagt Rhea Beltrami, Supply Chain Director. Mehr als 1‘300 Schweizer Bauern gehören zu den Lieferanten des Gastronomiebetriebes.

Einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Qualitätsstrategie leisteten auch im vergangenen Jahr die 32 Lizenznehmerinnen und -nehmer sowie Joint Partner, die mehr als 70 Prozent der McDonald’s Restaurants als selbständige Unternehmer führen.

„Dank des Wachstums konnten wir rund 200 neue Arbeitsplätze schaffen“, fügt Gabriela Leone, Human Resources Director, an. Motivierte und fachlich versierte Mitarbeitende sind die Basis für eine gesicherte Zukunft, deshalb investiert McDonald’s in die Aus- und Weiterbildung. „Zwei Drittel unserer Restaurantmangerinnen und -manager haben ihre Karriere bei McDonald’s als Restaurantmitarbeitende begonnen“, erklärt die HR Verantwortliche. Im letzten Jahr konnte McDonald’s sein Lehrstellenangebot leicht ausbauen.

„Unternehmen können sich heute nicht mehr auf bewährte Erfolgsrezepte verlassen. Sie müssen beweglich bleiben und sich ständig weiterentwickeln, ohne ihre Kernwerte aus den Augen zu verlieren. Unsere Antwort auf diese Herausforderung lautet auch in Zukunft: Fokus auf Qualität sowie Fokus auf das Erlebnis der Gäste und der Mitarbeitenden“, erklärt Mario Federico. „Mit dieser Strategie sind wir auch gut ins neue Jahr gestartet.“


(Quelle: McDonalds / 23.03.2010)

Ständerat: Transitverbot auch für Pferde und Geflügel

Das Transitverbot für Klauentiere auf der Strasse soll im Gesetz verankert werden und auch für Pferde und Geflügel gelten. Nach dem Nationalrat hat sich die Wissenschaftskommission (WBK) des Ständerats für strengere Regeln ausgesprochen.
Die Ständeratskommission trat mit 8 zu 4 Stimmen auf die Gesetzesvorlage ein, wie sie laut der Nachrichtenagentur SDA am Dienstag, 23. März mitteilte. Die Detailberatung hat sie noch nicht abgeschlossen.

Die Mehrheit vertrat die Auffassung, die Transporte zu weit entfernten Schlachthöfen seien sowohl aus tierschützerischen Gründen als auch aus ökologischen Erwägungen abzulehnen. Die unterlegene Minderheit machte geltend, der Strassentransport von Klauentieren durch die Schweiz sei bereits verboten, und Transporte anderer Tierarten stellten kein Problem dar.

Der Nationalrat hatte in der Frühjahrssession beschlossen, das Transitverbot auf Pferde und Geflügel auszuweiten und neu im Gesetz statt in der Tierschutzverordnung zu verankern.

(Quelle: LID / 23.3.2010)

Volg steigert auch 2009 den Gewinn

Die kleinen Volg-Läden haben 2009 dem intensiven Konkurrenzkampf im Detailhandel getrotzt: Trotz tieferer Preise stieg der Detailhandelsumsatz der Volg-Gruppe um 3,8 Prozent auf 1,27 Mrd. Franken.

Der höhere Umsatz widerspiegelte sich auch in den Erfolgszahlen der Volg Konsumwaren AG, welche die Läden der Gruppe mit Waren beliefert. Ihr Umsatz stieg um 4,7 Prozent auf 739,1 Mio. Franken, wie am 23. März bekannt gegeben wurde. Der Gewinn stieg von 3,8 Mio. Fr. im Vorjahr auf 4,2 Mio. Fr. im 2009.

“Auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten gibt es offensichtlich noch andere Kriterien als der Preis, welche mitentscheiden, wo die täglichen Einkäufe getätigt werden”, kommentierte Volg-Geschäftsleiter Ferdinand Hirsig das Jahresergebnis. Vor den Medien sprach er davon, dass sich durch den Markteintritt des Discounters Lidl und durch die Wirtschaftskrise die Rahmenbedingungen drastisch geändert hätten.

Ein Umsatzplus wurde sowohl in den 546 Volg-Läden (+1,4 Prozent) als auch bei den ebenfalls von Volg belieferten Kleinläden freier Detaillisten erzielt. Deren Zahl stieg letztes Jahr um 58 auf 263, der in den Kleinstläden erzielte Umsatz stieg um 23,8 Prozent. Sie bestreiten mittlerweile 17 Prozent des gesamten Volg-Detailhandelumsatzes. Um fast 13 Prozent gestiegen ist auch der Umsatz in den rund 50 von Volg belieferten Tankstellenshops.


(Quelle: LID / 23.3.2010)

Streit um Gratis-Hahnenwasser im Restaurant

Die drei Konsumentenorganisationen „Stiftung für Konsumentenschutz“, „Fédération Romande des Consommateurs“ und „associazione consumatrici della svizzera italiana“ wollen die Konsumenten aus Umweltschutzgründen zum Konsum von Hahnenwasser anhalten. Am heutigen „Weltwassertag“, 22. März 2010, beabsichtigen sie, diesem Ansinnen Nachdruck zu verleihen, nachdem sie mit Schreiben vom 23. Februar 2010 den Branchenverband GastroSuisse und die Kantonalsektionen zur Stellungnahme aufgefordert haben.

Viele gastgewerbliche Betriebe bieten ihren Gästen auf Wunsch Hahnenwasser an. Der Gast
hat jedoch keinen Gratis-Anspruch. Der Restaurateur kann dafür einen Preis festsetzen, denn eine Dienstleistung kostet Geld. Ob es sich dabei um die Abgabe von Hahnenwasser oder beispielsweise Mineralwasser handelt, das macht keinen grossen Unterschied. Der Service ist für den Gastgeber immer mit Aufwendungen und Kosten verbunden. Auf die Länge kann es sich kein Unternehmer leisten, Produkte und Dienstleistungen gratis oder unter den eigenen Kosten abzugeben.

Ob die Abgabe von Hahnenwasser als Teil des Marketings oder als normale
Kostenkomponente betrachtet wird, entscheidet jeder Unternehmer selber. Eine Ausnahme
besteht im Kanton Tessin, wo gemäss Gastgewerbegesetz zu einer Hauptmahlzeit kostenlos
ein Glas Wasser abgegeben wird.

GastroSuisse hat den erwähnten Konsumentenorganisationen den Dialog angeboten. An einer Zusammenkunft von Ende Mai/Anfang Juni 2010 sollen die Haltungen zu verschiedenen öffentlichkeitsrelevanten Themen gegenseitig erläutert werden.

Die Gesprächsbereitschaft von GastroSuisse wurde sehr positiv aufgenommen. Wie die Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz, Sara Stalder, gegenüber GastroSuisse erklärte, bedauert sie die einseitige Thematisierung unter dem Fokus „Gratisabgabe in Gastrobetrieben“.

Wie sie weiter ausführte, möchten die Konsumentenorganisationen mit ihrer
Aktion erwirken, dass „in Gastrobetrieben die Abgabe von Hahnenwasser auf Anfrage der
Kundschaft überall möglich sei und die Bedingungen angemessen und einigermassen
vergleichbar seien“.


(Quelle: GastroSuisse / 22.3.2010)