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Bio Suisse setzt auf «fairen Handel»

Bio-Suisse geht neue Wege: Produkte mit dem Knospe-Label sollen künftig nach fairen Prinzipien gehandelt werden. Die Richtlinien wurden an der Delegiertenversammlung einstimmig beschlossen.

von Alimenta Import

Ziel dieser Massnahme ist eine «gerechte Preisgestaltung» und eine nachhaltige Wertschöpfungskette. Erreicht werden soll das mit einer Handelspartnerschaft zwischen Produzenten, Verarbeitern und Händlern. Unter Fairness versteht Bio-Suisse: «Langfristige Handelsbeziehungen, Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung und Respekt unter den Marktpartnern der Wertschöpfungskette.»

Neu soll zudem der Dialog vermehrt gepflegt werden: Einmal pro Jahr sollen Bio-Bauern an Gesprächsrunden der Branche teilnehmen. Dazu eingeladen sind auch Konsumenten.??Personelle Änderungen an der Bio-Suisse-Spitze stehen in einem Jahr an. Im April 2011 wird die jetzige Präsidentin Regina Fuhrer ihr zehnjähriges Jubiläum feiern, was sie zum Anlass für ihren Rücktritt nimmt.

Zur 1981 gegründeten Vereinigung Schweizer Biolandbau-Organisationen (Bio-Suisse) gehören rund 90 Prozent aller inländischen Biobetriebe. Das sind ca. 5’700 Bauern und Gärtner sowie 700 Verarbeitungs- und Handelsbetriebe. lid