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HUG lanciert Confiserielinie

Biscuitshersteller HUG lanciert mit «HUG Confiserie» eine neue Produktlinie. Mit Japonais, Waffel-Branchli und Florentiner werden drei typisch schweizerische Gebäcke als Biscuits aus der guten alten Zeit angeboten im Frische-Beutel. Dies begleitet durch eine originelle Werbung: die Gebrüder Hug als tanzende Bäcker.

von Foodaktuell Importer


Die neuen Produkte demonstrieren den Synergieeffekt von HUG, spezialisiert auf Biscuits in Schüttbeuteln und Wernli, spezialisiert auf chocolierte und gefüllte Biscuits: Es sind chocolierte und gefüllte im Schüttbeutel. Guezli mit Füllungen gibt es unter der HUG-Linie bisher nur eines: HUG Crema, das in Malters hergestellt und verpackt wird.

Die Werbung verspricht Einiges: «HUG Confiserie-Biscuits Japonais, Waffel-Branchli und Florentiner schmecken wie selbstgemacht und sind dekorativ». Und weiter: Der attraktive
Frische-Beutel ist transparent, hat einen Erstöffnungsschutz und ist
wiederverschliessbar. Die Verpackung hat Konditorei-Anmutung, doch die Biscuits
sind deutlich länger haltbar als herkömmliche Konditorei-Gebäcke.

Die Sorten:

Japonais mit Haselnusscrème-Füllung

Florentiner

Waffel-Branchli mit Mandeln und Milchschokoladeüberzug

Auch die neue Confiserie-Linie erfüllt die HUG Rohstoff-Charta. Die Produkte werden auf den Biscuits-Produktionslinien in Trimbach hergestellt und bei HUG in Malters abgepackt, da in Trimbach keine Verpackungsmaschinen für Schüttbeutel zur Verfügung stehen.

Könnte der Synergieeffekt aber eine Kannibalisierung der Wernlimarke bewirken, wenn die Kernkompetenz von Wernli, der Schokoladeüberzug, nun auch bei HUG-Produkten erhältllich ist?.

HUG-Marktingleiter Roger Lütolf glaubt nicht, «dass die Choco-Biscuits der Marke HUG jene von Wernli kannibalisieren, da die beiden Marken für unterschiedliche Markenwerte stehen und diese bei den Konsumenten gut verankert sind. Zudem ist das Produktkonzept und damit der Auftritt der neuen HUG Confiserie-Linie grundsätzlich anders als Wernli: Konditorei-Anmutung durch Guezli aus der guten alten Zeit im transparenten, traditionellen Frischebeutel mit Wiederverschluss-Clip und Anhängeetikette».


Die neue HUG Confiserie Produktlinie besteht aus drei klassischen
schweizerischen Konditorei-Gebäcken, welche nach traditionellen Rezepten und
mit Premium-Zutaten in der Schweiz gebacken werden. Dabei wird Schweizer
Schokolade verarbeitet. Die Rohstoffe sind naturbelassen, enthalten keine
Konservierungsmittel oder Zusatzstoffe und sind ohne Gentechnik hergestellt. Alle Rohstoffe stammen wo möglich aus der Schweiz, die Eier ausschliesslich von
Hühnern aus Bodenhaltung.

Wernli war bisher stärker im Export tätig als HUG und dies mit Erfolg. Nutzt HUG die neue Linie für eine Export-Offensive? «Vorläufig werden die Produkte im Export nicht erhältlich sein», sagt HUG-Marktingleiter Roger Lütolf. «Dabei spielt die kurze Haltbarkeit eine Rolle, da die HUG Confiserie-Linie als „Frischprodukt“ angepriesen wird».

Zwischen den Zeilen ist dabei herauszuhören, dass der Export später einmal durchaus eine Option werden könnte. Denn dass eine Linie in der Schweiz bewusst als Frischprodukt angepriesen und entsprechend kurz datiert wird, bietet keinen Hinderungsgrund, sie zu exportieren. Die Produkte sind gemäss Datierung auf der Verpackung bis Ende August haltbar, und im Export kann man die Laufzeit ohne Frisch-Anpreisung noch etwas verlängern.

Die Gebrüder Hug in Szene gesetzt

Die Produkteinführung wird durch einen einzigartigen TV-Spot begleitet:
Darin tanzen sich die Gebrüder Hug in der Fabrikhalle durch die Epochen. Der TV-Spot wird schweizweit ausgestrahlt: Beim Guezlen greift Werner nach einem Guezli und
untersucht es mit einem prüfenden Blick. Plötzlich fängt er wild an zu tanzen. Auch
sein Bruder Andreas wird davon angesteckt, bis beide Brüder mit einer
beeindruckenden Tanzroutine die Hüften schwingen. Synchron tanzend, wechseln
sie ihre Tanzstile, begleitet von Musik aus den 90er-Jahren, die später in Musik bis
in die 30er übergeht – zurück in die gute alte Zeit.

Fragen an die Gebrüder Hug zum TV-Spot:

Wo haben Sie so gut tanzen gelernt?

Werner Hug: In unserer Jugendzeit natürlich. Swing, Boogie-Woogie und Rock
n’Roll waren der Mittelpunkt unseres damaligen Lebens.

Wie reagierten Sie auf diese Idee des „Tanz-Spots“?

Werner Hug: Wir waren natürlich hell begeistert, da die Musik bzw. die Bewegung
uns Brüdern in die Wiege gelegt wurden. Dass der Dreh in der Backstube
stattfindet, fanden wir eine tolle Idee. Somit konnten wir einen Teil unseres
Lebenswerks, die Firma Hug und unsere Jugendpassion, das Tanzen, ideal
verbinden.

Wird es in Zukunft einen zweiten Tanz-Spot mit Ihnen in den Hauptrollen geben?

Andreas Hug: Das ist durchaus möglich. Der Tanz-Spot war ziemlich
herausfordernd, hat uns aber sehr Spass gemacht. Unser Beruf und unsere
Leidenschaft finden auch im täglichen Leben letztendlich in der Backstube statt.
Der Spot bringt unser persönliches Engagement auf eine sympathische, humorvolle
Art zum Ausdruck – diese Art von Werbung hat bei uns Tradition.

(Text und Bilder: HUG / foodaktuell.ch)