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Schweizer essen etwas weniger Brot

Die Schweizerinnen und Schweizer haben im letzten Jahr etwas weniger Brot und Backwaren gegessen. Der tägliche Kopfkonsum ist von 135 auf 133 Gramm gesunken.

von Foodaktuell Importer

Die Brotqualität steigt stetig aber dennoch hat der Konsum von Brot und Backwaren sowohl in den Haushalten als auch in der Gastronomie abgenommen. Der Konsum von Dauerbackwaren (Biskuits und ähnliches) ist dagegen von 15 auf 16 Gramm angestiegen.

Der inländische Mehlausstoss blieb 2009 im Vergleich zum Vorjahr mit 378‘534 t praktisch unverändert.
Der Exportüberschuss stieg um rund 1‘916 t oder 4,9 Prozent. Die ständige Bevölkerung hat
gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) um 81‘200 Personen oder 1,1 Prozent zugenommen, der
inländische Mehlverbrauch sank im Vergleich zum Vorjahr indes um rund 0,6 Prozent auf 345‘275 t. Pro Kopf der Bevölkerung ergibt sich daraus ein Mehlverbrauch von brutto 44,4 kg/Jahr.

Der Mehlverbrauch
für Dauerbackwaren, Konditoreiwaren und die Detailhandelsverkäufe sanken um
insgesamt 200 g im Vergleich zum Vorjahr.

Täglicher Verbrauch

Der Gesamtkonsum von Brot- und Backwaren pro Person und Tag hat sich von 135 g auf 133 g
gesenkt; das entspricht einem um 1,5 Prozent geringeren Konsum als im Vorjahr.
Der Konsum von Dauerbackwaren hat sich im Jahr 2009 pro Person
und Tag auf 16 g (Vorjahr 15 g) erhöht.

Bei der Aufteilung in „Hausverpflegung“ und „Ausserhauskonsum“ haben sich, bei
geringerem Mehlverbrauch, beide Positionen leicht gesenkt, von 75,3 g auf 74,8 g, resp. von 59,7 g
auf 58,1 g pro Person und Tag. Der Konsum von brotähnlichen Gebäcken ist mit 1,7 g unverändert geblieben.


Der Konsum über alle Brot-, Backwaren und brotähnlichen Gebäcke hat sich im Berichtsjahr von
49,9 kg auf 49,1 kg gesenkt (-1,6 %). Die verfügbare Mehlmenge war geringer und die Bevölkerung
nahm zu. Daraus resultiert der gesunkene Pro-Kopf-Konsum. (Mitteilung BLW)