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BackWerk expandiert in die Schweiz

BackWerk startet die Expansion in die Schweiz mit einer tiefpreisigen Selbstbedienungs-Bäckerei im Zentrum Schaffhausens und plant in den nächsten Jahren, weitere Filialen an hoch frequentierten Lagen in verschiedenen Schweizer Städten zu eröffnen.

von Foodaktuell Importer

Backwerk in Konstanz

Mitte Oktober 2010 hat BackWerk die erste Schweizer Selbstbedienungs-Bäckerei im Zentrum Schaffhausens eröffnet. An der Bahnhofstrasse 28, direkt gegenüber vom Bahnhof Schaffhausen, werden nun Brote, Kleingebäcke, Sandwiches sowie kalte Getränke und Kaffeespezialitäten angeboten. Am Mittag wird das Angebot um warme Snacks bereichert. Dabei werden ausschliesslich Schweizer Produkte verarbeitet und verkauft, heisst es weiter.

Dank des Selbstbedienungs-Konzepts sollen die Backwaren 30-40 % günstiger als bei herkömmlichen Bäckereien sein. So kosten beispielsweise das Weggli 60 Rappen, das Bürli-Sandwich mit Kochschinken, Tomate und Salat 2,50 Franken oder ein Cappuccino 2 Franken. Als Eröffnungsangebot begrüsst BackWerk die Schaffhauser Kundschaft mit Kaffeespezialitäten sowie einem Branchli-Gipfeli für je 1 Franken.

BackWerk gilt als Erfinder der Selbstbedienungs-Bäckereien und in dieser Branche als europäischer Marktführer. Das Franchise-Unternehmen wurde 2001 in Düsseldorf gegründet und hat heute seinen Hauptsitz in Essen. Das Unternehmen verfügt heute über 275 Standorte in Deutschland und in fünf weiteren europäischen Ländern. Das Unternehmen und seine Franchisepartner beschäftigen mehr als 2.000 Mitarbeiter.

Die BackWerk CH AG wird von den Franchise-Managern Corinne und Karim Kanouni geführt. Der Firmensitz der BackWerk CH AG befindet sich in Freienbach. BackWerk CH AG plant in den nächsten Jahren, weitere Filialen an hoch frequentierten Lagen in verschiedenen Schweizer Städten zu eröffnen. Hierfür werden in der gesamten Schweiz Ladenlokale gesucht. (Backspiegel 14.10.2010)



Backwerk im deutschen Meersburg

Einige Infos aus der Backwerk-Website www.back-werk.de

BackWerk-Brot mit „sehr gut“ ausgezeichnet: Auf dem Siegerpodest finden sich die Discount-Bäckereien BackWerk, Back-Factory, Baking Friends und Mr. Baker. Dabei stach BackWerk noch einmal heraus. Nur ein Brot der Testreihe erhielt die Note „sehr gut“ – das Paderborner Roggenmischbrot von BackWerk. Getestet wurden neben den SB-Bäckereien grosse Bäckerei-Ketten wie Meisterbäckerei Steinecke, Wiener Feinbäcker, Kamps und Schäfer`s. In der ausführlichen Testreihe wurden die Backwaren von ÖKO-TEST umfassend bewertet. Im Focus standen neben sensorischen Merkmalen wie Aussehen, Konsistenz sowie Geschmack und Geruch, vor allem gesundheitliche Aspekte.

Die Ergebnisse von ÖKO-TEST spiegeln dabei die allgemeine Entwicklung in der SB-Bäcker-Branche wider. Nachdem im Februar 2001 BackWerk den weltweit ersten Back-Discounter mit Selbstbedienung eröffnete, traten viele Nachahmer auf. Deren Konzept basierte hauptsächlich auf dem Preis und der schnellen Anmietung von Läden. In der folgenden Konsolidierungs–Phase des Marktes konnten sich nur die SB-Bäckereien etablieren, die ihr Konzept unter anderem auch in Hinsicht auf die Qualität ausgebaut haben.

Marktmotor für diese Entwicklung war der Marktführer BackWerk. So garantiert das Unternehmen bereits seit vier Jahren die Gentechnik-Freiheit seiner Backwaren und bekannte sich frühzeitig zum Reinheitsgebot für Brot. Zudem bietet BackWerk seit 2006 als erster SB-Bäcker auch Bio-Brote zum Selbstbedienungs-Einkauf an.

„Als einziges hersteller-unabhängiges Unternehmen, können wir uns unsere Lieferanten nach Qualitäts-Merkmalen sehr genau aussuchen“, erklärt Dr. Dirk Schneider, einer der Geschäftsführer des Unternehmens. Die grossen Filialbäcker scheinen dagegen ihren Qualitätsanspruch unter dem Preisdruck der SB-Bäckereien dramatisch gesenkt zu haben. Das auf den ersten Blick paradoxe, für Branchenkenner aber nicht überraschende Ergebnis. Die preisgünstigen SB-Bäckereien bieten durchgängig höhere Qualitäten als die fast doppelt so teuren Filial-Bäcker.

Der Erfolg von BackWerk wird nicht nur durch ÖKO-TEST, sondern auch durch die hohe Kunden-Frequenz belegt. So besuchen aktuell mehr als 1.000 Leute pro Tag ein BackWerk. Die bundesweit über 160 BackWerke, bedienen damit über vier Millionen Kunden im Monat. Der Erfolg spricht für sich und lässt das Filialnetz zurzeit im Wochen-Takt wachsen. Seit Anfang des Jahres eröffneten bereits 15 BackWerke. Der Umsatz der BackWerke stieg im vergangenen Jahr um 40 Prozent auf über 70 Mio. Euro. Für 2008 ist ein weiteres starkes Wachstum auf über 88 Mio. Euro geplant.

BackWerk über sich selbst

BackWerk ist der Erfinder der SB-Bäckereien! In unseren modernen Backstationen werden schmackhafte Backwaren laufend frisch gebacken: frisches Brot, knusprige Brötchen, köstliches Gebäck, herzhafte Snacks und Getränke. Jedes BackWerk bietet insgesamt über 100 Produkte. Unsere Backwaren sind 30-50% billiger als der Durchschnitt des Bäckerhandwerks – ohne Abstriche am Geschmack.

Als BackWerk eröffnete im Februar 2001 die erste SB-Bäckerei überhaupt. Kurz darauf folgten weitere Filialen an Rhein und Ruhr. Seither haben interessierte Existenzgründer als Franchisepartner das Wachstum in ganz Deutschland und in Österreich beschleunigt.

BackWerk erwirtschaftet über 95 % des Umsatzes durch Franchisepartner. Innerhalb von sieben Jahren hat sich BackWerk als feste Grösse in der Franchisewirtschaft etabliert. Bisher haben sich über 206 Franchisepartner ein eigenes Geschäft aufgebaut. Allein im Jahr 2009 wagten 30 neue Unternehmer mit BackWerk den Sprung in die Selbstständigkeit. Hinzu kamen 20 Neueröffnungen durch Partner, die bereits ein BackWerk führen und die nun bereits ihr zweites, drittes oder sogar viertes BackWerk betreiben.

Der Franchise-Nehmer ist ein rechtlich selbständiger und eigenverantwortlich operierender Unternehmer. Die Gegenleistung des Franchise-Nehmers für die vom Franchise-Geber eingeräumten Rechte besteht meist in der Zahlung von Eintritts- bzw. Franchise-Gebühren und in der Verpflichtung, den regionalen Markt zu bearbeiten. Die Quote von gescheiterten Franchise-Nehmern ist im Vergleich zum „Einzelkämpfer” sehr gering. (Quelle www.back-werk.de)

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