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«Mentoring Days» in Hertenstein

Zum Auftakt des Master-Studienganges der Vertiefung Food and Beverage Innovation (FBI) fanden die «Mentoring Days» statt. Ziel war es, sich gegenseitig kennenzulernen sowie Erwartungen und offene Fragen kundzutun.

von Alimenta Import

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Im September 2009 trafen sich erstmals neun Studierende und zwei Mentoren der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) Wädenswil zu einem zweitägigen Seminar, den sogenannten «Mentoring Days», in Herten­­stein. Das von Baldegger ­Schwes­tern geführte, wunderbar in die Landschaft eingebettete Bildungshaus Stella Matutina befindet sich auf einer Halbinsel am Vierwaldstättersee. Im Einklang mit herrlichen spätsommerlichen Temperaturen stand einem idealen Start ins Masterstudium (MSc) nichts mehr im Wege.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde folgte ein Brainstorming über individuelle Erwartungen. Dazu gehörten vertieftes wis­sen­­schaftliches Arbeiten, Erler­­nen von Führungsaufgaben, Budgetplanung und Erweitern der Netzwerke in der Industrie sowie im Dienstleistungssektor. Zudem wurde über die Vorstellungen einer op­timalen Zusammenarbeit mit den Mentoren diskutiert. Als Abschluss des ersten Tages erstellten die Teilnehme­rin­nen und Teilnehmer ihre individuellen Lern­bio­grafien, um sich des eigenen ­Lern­stils ­bewusst zu werden. Am zweiten Tag fand ein ­Input über Erkenntnistheorie statt, gefolgt von einer Einführung in das Team­rollen­modell nach Belbin, das anschliessend im Vertiefungsmodul «Innovation» angewandt wurde.

Wiedersehen und Begrüssung der Neuen
Diesen Herbst fanden die «Mentoring Days» zum zweiten Mal statt, einerseits zur Reflexion und andererseits zur Begrüssung der neuen Studierenden. Rückblickend wurden die vor einem Jahr notierten Erwartungen grösstenteils erfüllt. Als eine der wichtigsten Veränderungen wurde die Verlagerung von Erwartungen an das Studium und die Mento­ren zu Erwartungen oder Anforderungen an sich selbst bezeichnet. Parallel zur Reflexion gab es die Möglichkeit für Einzelgespräche über persönliche Ambitionen und berufliche Zukunftspläne.

Ehe die neuen Studierenden eintrafen, fand eine kurze Diskussionsrunde zu möglichen Barrieren bezüglich der Master-Thesis statt. Die bisherigen Studierenden wurden sich dabei noch stärker bewusst, wie wichtig eine frühzeitige Auftragsklärung zusammen mit den Mentoren und allfälligen Industriepartnern und die Erstellung eines klar definierten Forschungs- oder Projektplanes sind.
Nach Ankunft der Neuen gab es eine kurze Vorstellungsrunde und einen Er­fah­rungsaustausch. Die neuen ­Studierenden ­hatten erstmals die Gelegenheit, Erfahrungen von den bisherigen MSc-Studierenden zu erhalten. Nachdem die Pioniere verabschiedet worden waren, nutzten die neuen Studierenden die verbleibende Zeit bis zum Auftakt ihres Masterstudiums, um sich ebenfalls mit eigene Erwartungen und Zielen auseinanderzusetzen.

Die Teilnehmer haben die «Mentoring Days» sehr ­geschätzt, sie haben viel gebracht. Die Begleitung durch die ­Mentoren unterstützt sie in der Entwicklung ihrer Selbst- und Sozialkompetenzen und fördert Reflexionen über die Fachinhalte des Studiums und der MSc-Thesis hinaus. Der Abstand vom Alltag und die Ruhe an diesem schönen Ort erlaub­ten es, über verschiedene Herausfor­derungen nachzudenken und gemeinsam ­Lösungswege zu entwerfen.

*?Die Autorinnen sind Studierende des MSc in Life Sciences, Vertiefung Food and Beverage ­Innovation, ZHAW (Herbstsemester 2009/10).