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Schweiz ist erfolgreichste Kochnation der Welt

Die Schweiz hat sich am Welt-Kochwettkampf Spitzenplätze erkocht: Weltmeistertitel (Junioren), Doppelsieg (Regionalteams, Vize-Weltmeistertitel (Armeeköche), 4. Platz (Kochnati).

von Foodaktuell Importer



Rhoneköche, die Schweizer Kochnationalmannschaft

Der Schweizer Kochverband, ein Berufsverband der
Hotel & Gastro Union, ist stolz auf seine Teams am Culinary World
Cup. An der alle vier Jahre stattfindenden Weltmeisterschaft der
Köche in Luxemburg haben die Equipen äusserst erfolgreich
abgeschnitten, obwohl die Konkurrenz laufend die Bemühungen verstärkt
und bis zu 55 Teams pro Kategorie am Start waren.

Die Schweiz ist die erfolgreichste Kochnation der Welt, weil sie …

– einen Weltmeistertitel (Juniorenkochnationalmannschaft),
Doppelsieg (Regionalteams: 1. Aargauer Kochgilde, 2. Gilde
etablierter Gastronomen), einen Vize-Weltmeistertitel (Armeeköche),
einen 4. Platz (Kochnationalmannschaft) und weitere Spitzenwertungen
erreicht hat.

– Mit allen Nationalteams und zusätzlich mit drei Regionalteams
Goldwertungen erzielt hat. Die Bewertung in der Höchstklasse zeigt,
dass die Teams alle auf dem höchsten Niveau gekocht haben.

Die Teams im Überblick:

Die Schweizer Juniorenkochnationalmannschaft hat den Culinary
World Cup, einer der weltweit wichtigsten Kochwettbewerbe, gewonnen.
Die sieben jungen Berufsleute im Alter von 19 bis 23 Jahren
überzeugten in Luxemburg die Juroren mit ihrem Dreigangmenü, das sie
in sechs Stunden von Grund auf zubereiten mussten, und dem
exzellenten “kalten Schautisch”. Sie dürfen sich nun als Weltmeister
bezeichnen.

Die Leistung an diesem nur alle vier Jahre stattfindenden
Anlass ist umso bemerkenswerter, als die Köchinnen und Köche ihre
Trainingseinheiten und Testläufe neben ihrer normalen
Arbeitstätigkeit vollbringen.

Die Schweizer Kochnationalmannschaft, entstanden aus dem
Regionalteam der Rhôneköche, hat im zweiten Jahr ihr Niveau noch
einmal steigern können. Die fünf Köche um Kilian Michlig erfüllten
die Erwartungen vollauf und nur ein Missgeschick beim Schaustück für
die “kalten Küche” (Fingerfood, Restaurationsplatten, Schaustücke),
wie es immer wieder vorkommen kann, verhinderte eine noch bessere
Platzierung.

Dass das Team in der “kalten Küche” dennoch den
Goldstatus erhielt, zeigt die gute Arbeit. Sie ist Ausdruck einer
perfekten Teamleistung, bedingt doch der Zeitdruck äusserst
effiziente Kunst und müssen die Köche Hand in Hand arbeiten. Auch
diese Köche und ihr ganzes Team erbringen ihre Top-Leistung neben
ihrem Berufsalltag.

Die Schweizer Armeenationalmannschaft ist sich vordere Ränge
bereits gewohnt, dennoch ist die weitere Auszeichnung keine
Selbstverständlichkeit. Während bei den anderen Teams der Zeitdruck
eine entscheidende Komponente ist, kommt bei ihnen noch der
Preisdruck hinzu. Ein Menü muss innerhalb einer Preisspanne
hergestellt werden.

In der Kategorie Regionalteams erreichten das Aargauer
Regionalteam, die Gilde der etablierten Schweizer Gastronomen und das
Team des Cercle des Chefs des cuisines Luzern Goldstatus. Den Sieg
trug schliesslich die Aargauer Kochgilde vor der Gilde der Schweizer
Gastronomen davon. Silber erkochten die beiden Cercles-Team aus Bern
und Zürich.

Zum ersten Mal trafen sich in Luxemburg auch Teams aus der
Gemeinschaftsgastronomie zum heissen Wettkampf (nur warme Küche).
Auch in dieser Kategorie hatte das Schweizer Team der Compass-Group
die Nase vorne.



Schweizer Teams im Goldrausch – 10 Goldmedaillen!

2x Gold für die Schweizer Kochnati (kalter und warmer Wettbewerb)

2x Gold für die Juniorenkochnati (kalter und warmer Wettbewerb)

2x Gold für die Schweizer Armeeköche (kalter und warmer Wettbewerb)

Gold für die Aargauer Kochgilde (kalter Wettbewerb)

Gold für die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen (kalter Wettbewerb)

Gold für die Cercle des Chefs de Cuisine Lucerne (kalter Wettbewerb)

Gold für die Gemeinschaftsverpflegung an Compass-Group

Silber für den Cercle des Chefs de Cuisine Berne (kalter Wettbewerb)

Silber für den Cercle des Chefs de Cuisine Zürich (kalter Wettbewerb)

Bronze für Einzelaussteller Denis Schierer (kalter Wettbewerb)

(Text: Schweizer Kochverband)