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KURZNEWS 18. Januar 2011

Gentech-Hühner können Vogelgrippe stoppen / BSE auch über die Luft übertragbar / Deutschland: Futtermittelhersteller besser kontrollieren / Cassis-de-Dijon: 21 Lebensmittel sind neu bewilligt / Neue BO Milch-Regeln werden umgangen

von Foodaktuell Importer

Gentechnisch veränderte Hühner können Vogelgrippe stoppen

17.01.2011 – (lid) – Britische Wissenschaftler haben Hühner gezüchtet, die den Vogelgrippe-Virus nicht weitergeben.
Die gentechnisch veränderten Hühner können zwar an Vogelgrippe erkranken, das Virus aber nicht weiterverbreiten, wie Agrarzeitung Online schreibt. Bis die Hühner aber auf den Markt kommen, müssen noch zahlreiche Sicherheitstests durchgeführt werden. Dies kann nach Angaben der Forscher noch Jahre dauern. Die im Wissenschaftsmagazin Science vorgestellte Studie wurde von Forschern der Universitäten Cambridge und Edinburgh durchgeführt.

BSE auch über die Luft übertragbar

14.01.2011 – (lid) – Forscher der Universität Zürich haben herausgefunden, dass BSE-Erreger auch durch die Luft übertragbar sind.
Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass Prionen, die Erreger von BSE, nicht durch die Luft übertragbar sind, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Die Wissenschaftler produzierten Luftschwebeteilchen, die den BSE-Erreger enthielten und begasten damit Mäuse. Die Mäuse wurden alle mit dem Erreger infiziert.

Offensichtlich gelangen die Prionen direkt über die Atemwege ins Gehirn und siedeln sich dort an, denn umso länger die Mäuse der Luft ausgesetzt waren, desto schneller entwickelte sich die Krankheit. Laut den Forschern besteht aber für die Bevölkerung keine erhöhte Gefahr, weil die im Experiment verwendeten Luftschwebeteilchen massiv mit Prionen verseucht gewesen seien. Ein angestecktes Rind würde viel weniger der Erreger ausatmen. Die Wissenschaftler sehen aber Handlungsbedarf in Labors, Schlachthöfen und bei Futtermittelfabrikanten, also dort wo allenfalls BSE-Material verarbeitet wird.

Deutschland: Futtermittelhersteller sollen besser kontrolliert werden

14.01.2011 – (lid) – Die deutsche Verbraucherministerin Ilse Aigner hat einen Aktionsplan vorgestellt, mit dem die Sicherheit von Futtermitteln erhöht werden soll.
CSU-Ministerin Aigner reagiert damit auf den Dioxinskandal. Die Sicherheitsstandards sollen deutlich erhöht und die Melde- und Kontrollpflichten verschärft werden, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt.

Zum Aktionsplan gehören unter anderem eine Zulassungspflicht für Futtermittelbetriebe, eine strikte Trennung der Produktionsströme und die Ausweitung rechtlicher Vorgaben für die Kontrolle. Zudem soll eine Meldepflicht für private Labors eingeführt werden. Auch der Strafrahmen bei Verstössen gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetz soll überprüft und eventuell verschärft werden. Am 19. Januar wird sich das Bundeskabinett mit den Vorschlägen Aigners befassen.

Cassis-de-Dijon: 21 Lebensmittel sind neu bewilligt

13.01.2011 – (lid) – Im ersten halben Jahr, in dem das Cassis-de-Dijon-Prinzip in Kraft war, hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 21 von 69 eingereichten Gesuchen bewilligt.
Darunter befinden sich Rahm und Schmelzkäse aus Deutschland, Fruchtsirup aus Frankreich und Schinken aus Österreich.

Gegen sechs Entscheide des BAG wurde beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht. Vier davon stammen aus der Landwirtschaft. Ein Dorn im Auge ist dem Schweizerischen Bauernverband (SBV) nach österreichischem Recht hergestellter Schinken. Dieser sei wässriger, als es Schweizer Schinken sei dürfe. Ebenfalls Beschwerde eingereicht hat der SBV gegen nach deutschem Recht produzierten stärkehaltigen Käse. Die Dachorganisation der Schweizer Milchproduzenten hat gegen Rahm mit weniger Fettgehalt protestiert: Das Produkt enthalte bloss 30 Prozent Fett – das Schweizer Pendant jedoch 35 Prozent.

Der Schweizer Obstverband macht mobil gegen neu bewilligten Apfelwein. Gemäss schweizerischen Vorschriften dürfe der Wasseranteil beim Apfelwein bloss 30 Prozent betragen. Der neu bewilligte Apfelwein hingegen könne bis zu 85 Prozent aus Wasser bestehen. Aus Sicht des Bauernverbandes werden damit nicht nur die Kunden getäuscht, sondern auch die Qualitätsbemühungen der Schweizer Bauern und Lebensmittelproduzenten in Frage gestellt. Das Cassis de Dijon-Prinzip unterlaufe das Schweizer Lebensmittelgesetz und mache dieses zur Makulatur, heisst es in einer Medienmitteilung.

Maul- und Klauenseuche: Importeinschränkungen für Tiere und Lebensmittel aus Bulgarien

BVET, 13.01.2011 – Für Reisende und Jäger ist die Einfuhr von Fleisch und Milchprodukten aus Bulgarien per sofort verboten. Auch für den gewerblichen Handel gibt es starke Einschränkungen. In Bulgarien wurde in einem Dorf nahe der Grenze zur Türkei in der Region Burgas bei Schafen, Ziegen, Rindern und Schweinen die Maul- und Klauenseuche MKS entdeckt. Tage zuvor war die Seuche bei Wildschweinen nachgewiesen worden. MKS ist für Menschen nicht gefährlich.

In Bulgarien werden nun sämtliche Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine des betroffenen Dorfes getötet und weitere Massnahmen erlassen, um die Ausbreitung der hochansteckenden Seuche zu verhindern. Weitere Fälle können nicht ausgeschlossen werden. Auch die Europäische Union EU hat strenge Handelseinschränkungen für den internen Markt erlassen. Wie die Seuche nach Bulgarien eingeschleppt wurde, ist nicht geklärt. Möglich ist die Einschleppung aus der Türkei: Im Gegensatz zum europäischen Teil, welcher als MKS-frei gilt, traten im asiatischen Teil 2010 über 1000 Fälle auf.

2010 wurden keine Nutztiere aus Bulgarien in die Schweiz verbracht. Auch Lebensmittel von für MKS empfänglichen Tieren wurden im gewerblichen Handel kaum aus Bulgarien eingeführt: Von Januar bis November 2010 waren dies gerade mal rund 30 Tonnen Käse.

Die Maul- und Klauenseuche ist eine für Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine und andere Klauentiere äusserst ansteckende Krankheit mit verheerenden wirtschaftlichen Folgen. Die Schweiz und sämtliche Staaten der Europäischen Union (ausser Bulgarien) sind MKS-frei. In vielen übrigen Ländern weltweit kommt die Seuche jedoch ständig vor, gerade auch in der Türkei. Die Verordnung über die Importeinschränkungen und weitere Informationen zur Maul- und Klauenseuche finden Sie unter www.bvet.admin.ch.

Einfuhrverbot für Milch und Fleisch aus Bulgarien

13.01.2011 – lid) – Milchprodukten und Fleisch aus Bulgarien dürfen ab sofort nicht mehr importiert werden. Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) reagiert mit dem Verbot auf den Ausbruch von Maul- und Klauenseuche in Bulgarien.
In einem bulgarischen Dorf nahe der türkischen Grenze erkrankten Schafe, Ziegen, Rinder und Schweine an der Krankheit. Sämtliche betroffenen Tiere werden laut BVET getöte, um die Ausbreitung der hoch ansteckenden Tierseuche zu verhindern. Weitere Fälle können aber nicht ausgeschlossen werden.
Die Folgen der Handelsbeschränkungen sind gering: Letztes Jahr wurden von Januar bis November rund 30 Tonnen bulgarischer Käse importiert, Nutztiere wurden keine eingeführt.

Lebensmittelindustrie verlangt Milch zu konkurrenzfähigen Preisen

13.01.2011 – (lid) – Um mit der ausländischen Konkurrenz Schritt halten zu können, braucht es Rohstoffe zu wettbewerbsfähigen Preisen. Das betonten Vertreter der Lebensmittelindustrie am Milch-Forum der Schweizer Milchproduzenten.
Die Lage auf dem Milchmarkt sei desolat. Die Bauern produzierten rund fünf Prozent mehr Milch als abgesetzt werden könne. Ausserdem stünden die vielen Landwirte einigen wenigen Verarbeitern gegenüber, die die ganze Marktmacht auf sich vereinten und von den tiefen Milchpreisen profitierten.

Damit nicht genug: Die Akteure der Branchenorganisation Milch (BOM) zögen nicht an einem Strick, gemeinsam gefasste Beschlüsse würden nicht umgesetzt. Peter Gfeller, Präsident der Schweizer Milchproduzenten (SMP), betonte deshalb die Notwendigkeit der Verständigung. „Wir sitzen alle im selben Boot“. Die Hand zum Dialog boten sie SMP am 13. Januar an der Eröffnung der Swiss’expo in Lausanne, der europaweit grössten Milchvieh-Zuchtausstellung.

Zum SMP-Milchforum waren Vertreter der Lebensmittelindustrie eingeladen, um ihre Sicht auf den Milchmarkt zu präsentieren. Tenor: Für den Export von Milchprodukten brauche es Schweizer Milch zu wettbewerbsfähigen Preisen. „Wir könnten viel mehr Milch exportieren, wenn der Preise stimmen würde“, erklärte Damian Henzi, Direktor der Hochdorf Gruppe. Er erinnerte daran, dass die Preise in der EU bei 45 und auf dem Weltmarkt gar bei 25 Rappen liegen würden. Nicht die Verarbeiter seien es, die die Preise drücken wollen, sondern der Markt diktiere das.

Dass der Milchpreis entscheidend ist, betonte auch Daniel Bloch, Direktor von Chocolats Camille Bloch SA. Die Schweizer Schokoladenhersteller würden jährlich 150‘000 Tonnen Milch verarbeiten. 60 Prozent der hierzulande produzierten Schoggi gehe ins Ausland. Der Schweizer Markt sei geprägt von einem harten Verdrängungskampf. In den letzten Jahren sei immer mehr Schoggi importiert worden, womit der Preisdruck markant zugenommen habe. Entscheidend für die Schokoladenindustrie sei es deshalb, über gleich lange Spiesse zu verfügen wie die Hersteller im Ausland. Bloch rechnete vor, dass in der EU das Kilo Vollmilchpulver nur gerade 3,61 Franken koste, in der Schweiz hingegen 6,15 Franken.

Neue BO Milch-Regeln werden umgangen

12.01.2011 – (lid) – Im Milchmarkt werden die neuen Regeln, auf die sich die Branche im November geeinigt hatte, offenbar schon wieder umgangen. Die Milchproduzenten befürchten weiteren Preisdruck.
An ihrer letzten Delegiertenversammlung legten die Mitglieder der Branchenorganisation fest, dass die Milchhändler ihre Milchmengen nach Verwertungszweck segmentieren müssen: Ein A-Segment für Milchprodukte, die im geschützten Inlandmarkt verkauft werden, ein B-Segment für Milchprodukte, die ohne Stützung in der EU verkauft werden und ein C-Segment für Milchprodukte, die ohne Beihilfen auf dem Weltmarkt verkauft werden.

Diese Regeln werden nun bereits wieder unterlaufen, wie der „Schweizer Bauer“ schreibt. Statt C-Milch, die freiwillig gemolken und geliefert werden kann, zu kaufen, nehmen die Verarbeiter günstige Milch als B-Milch unter Vertrag und erfinden dafür neue Varianten von B-Milch. Cremo hat ein so genanntes B2-Segment eingeführt, für Milch, aus der Butter für den Export in die EU produziert wird.

Der Vorteil für Cremo: Es können Butterlager abgebaut werden. Der Nachteil für die Produzenten: Im B-Segment entsteht weiterer Preisdruck. BO Milch-Geschäftsführer Daniel Gerber erklärt im „Schweizer Bauer“, Cremo werde erklären müssen, warum der B2-Preis kein C-Preis sei. Eine weitere Segmentierung sei nicht vorgesehen, und für die Vermeidung von Butterbergen sei das C-Segment vorgesehen.

Auch andere Verarbeiter interpretieren die Regeln offenbar sehr eigenwillig. Im C-Segment wird fast keine Milch mehr geliefert, seit es für freiwillig erklärt wurde. Laut der bäuerlichen Oppositionsgruppe ist auch die Nachfrage nach A-Milch rückläufig, während billige B-Milch sehr gefragt sei.

Neue Biogas AG in Zürich

13.01.2011 – (lid) – Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) und die Erdgas AG Zürich gründen zusammen die Biogas Zürich AG.
Die Biogas Zürich AG soll die Organisation und Infrastruktur für Biogas-Gewinnung aus Küchenabfällen schaffen, wie die Nachrichtenagentur SDA schreibt. Mit dem Biogas sollen ab 2013 rund 5‘000 Wohnungen CO2-neutral beheizt werden können. Am neuen Unternehmen sind ERZ mit 60 und Erdgas Zürich mit 40 Prozent beteiligt.

Manor: Kleine Umsatzsteigerung

12.01.2011 – (lid) – Die Warenhauskette Manor erzielte im letzten Jahr einen Umsatz von 3,34 Milliarden Franken, 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr.
Man habe den Marktanteil im Warenhaussektor von 59 Prozent bestätigen können, heisst es in einer Medienmitteilung. Dies obwohl zahlreiche Filialen in den Grenzregionen unter restriktiven Öffnungszeiten und dem tiefen Euro-Kurs gelitten hätten. Auch die INternverkäuft auf www.manor.ch seien markant gestiegen.

MARKTPLATZ

Starbucks führt in der Schweiz neue Teegetränke ein

Starbucks, 12. Januar 2011 – Starbucks erweitert sein Tee-Angebot und bietet in der Schweiz ab heute zusätzlich drei Full Leaf Tea Lattes zu den bisher erhältlichen Full Leaf Teas an. Das Unternehmen bietet damit nicht nur für Teeliebhaber eine Alternative zu Kaffee an. Tee ist weltweit das am zweitmeisten konsumierte Getränk neben Wasser. Mit der Einführung der neuen Full Leaf Tea Lattes und den seit letzten Herbst erhältlichen Full Leaf Teas erweitert Starbucks sein Getränke-Angebot in der Schweiz und offeriert seinen Gästen eine wohltuende und hervorragend schmeckende Alternative zu Kaffee.

Die neuen Full Leaf Tea Lattes sind die ersten handgefertigten Teegetränke, mit Full Leaf Teebeuteln, die Starbucks in seinen Coffeehouses anbietet. Gäste können ihr Lieblings-Teegetränk beliebig und nach ihren Wünschen hinsichtlich Teestärke, verwendeter Milch und Süsse anpassen. Die neuen Tea Lattes bestehen aus einer wohltuenden Kombination aus geschäumter Milch und Starbucks Tee und sind in drei Varianten erhältlich:

• Earl Grey Latte – Eine faszinierende Mischung aus schwarzem Tee, dem zitronigen Geschmack von Bergamotte, französischem Lavendel, Vanille und frisch geschäumter Milch.

• English Breakfast Latte – Eine kräftige, belebende Mischung aus schwarzem Tee und frisch geschäumter Milch.

• Vanilla Rooibos Latte – Ein natürlicher und koffeinfreier Aufguss aus Pflanzen und pflanzlichen Extrakten, bei dem südafrikanischer Rooibos, Vanille aus Tahiti, süsse Gewürznoten und frisch geschäumte Milch zu einer köstlichen Mischung zusammen kommen.

Für Liebhaber des puren Teegenuss ist bei Starbucks ein breites Sortiment aus bestem Starbucks Full Leaf Tea im Angebot. Die einzigartigen Mischungen aus Full Leaf Teas, Früchten und Pflanzen enthalten nur Zutaten allerbester Qualität. Die Starbucks Full Leaf Teas gibt es in acht Varianten:

• Earl Grey
• English Breakfast
• Vanilla Rooibos
• Jasmin Orange
• China Green Tips
• Spearmint Green
• Mint Blend
• Chai

Alle bei Starbucks servierten Full Leaf Teas sind auch in Packungen à 15 Teebeutel für den Genuss zuhause erhältlich. Passend zu den neuen Teegetränken erweitert Starbucks sein Food-Angebot um ein weiteres Gebäck. Neu sind bei Starbucks auch Scones in den Varietäten Maple Walnut, Oat & Raisin und Chocolate-Almond erhältlich. Scones sind ein typisches britisches Gebäck, welches vorzugsweise zu Tee serviert wird.

Die Starbucks Full Leaf Teas werden von der Tazo Tea Company, einer 100%igen Tochtergesellschaft von Starbucks, ausschliesslich für Starbucks hergestellt. Die Tee-Einkäufer von Tazo arbeiten intensiv daran, Beziehungen in den Tee anbauenden Ländern aufzubauen. Mit dem CHAI-Projekt und der Ethical Tea Partnership stellt Tazo sein Engagement unter Beweis, sich für die sozialen Bedürfnisse und Erfordernisse der Umwelt in den Tee anbauenden Gemeinschaften zu engagieren.

Tazo hat im Jahr 2003 das Projekt Community Health and Advancement Initiatives (CHAI) ins Leben gerufen, mit dem dazu beigetragen werden soll, das Leben der Menschen in den ländlichen Gebieten von Darjeeling (Indien) zu verbessern. Mit diesem Programm sollen mit lokalen Projekten Einheit in der Gemeinschaft geschaffen, das Gesundheitswesen auf dem Lande verbessert sowie die Berufsausbildung für Jugendliche und die geschäftliche Entwicklung unterstützt werden.

CHAI ist auch in sechs Kardamom anbauenden Ortschaften in Guatemala aktiv und wurde kürzlich auf vier Tee-Plantagen in der Region Assam in Ostindien erweitert. Tazo ist ausserdem Mitglied der Ethical Tea Partnership (ETP), einer Teegenossenschaft, an der 22 internationale Teemarken beteiligt sind. ETP gewährleistet, dass der von ihnen verwendete Tee fair gehandelt wird. Die Organisation überwacht unabhängig die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter auf den Teeplantagen.