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Süsswaren-Trends an der ISM 2011

von Foodaktuell Importer


An der ISM 2011 zeigen 1494 Anbieter aus 64 Ländern Neues und Traditio-nelles

Innovationen, neue Produkte, kreative Verkaufskonzepte: Die Süsswarenwirtschaft zeigt auch zur kommenden Internationalen Süsswarenmesse (ISM) vom 30. Januar bis 2. Februar 2011 eine grosse Bandbreite von Neuigkeiten bei Süsswaren und Knabberartikeln. Dabei wird klar: So vielfältig wie das Produktsegment der Süsswaren sind die Trends: z. B. neue Geschmacksrichtungen, die Ansprache von sensiblen Verbrauchergruppen, Herkunftskennzeichnung oder klimafreundliche Produkte. Um nur einige zu nennen.

Einen Eindruck von den Neuheiten der Hersteller erhalten die Besucher der Messe in der Sonderschau “New Product Showcase” – und natürlich an den Ständen der 1.494 Anbieter aus 64 Ländern, die in diesem Jahr zur ISM in Köln ausstellen. Einen Vorgeschmack auf die Neuheiten bietet der folgende Überblick – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Schokolade! Für viele der Inbegriff von Genuss und Luxus mit einem besonderen Kreativitätspotential. So wird es zur ISM wieder viele spannende Kombinationen von ungewöhnlichen Zutaten geben, die zusammen mit Schokolade neue und ungewöhnliche Geschmackserlebnisse versprechen. Süsse Oliven in weisser Schokolade gehören dazu. Ebenso wie eine Kombination aus Sauerkraut mit Schokolade oder Heu und Schokolade.

Auch salzige Oliven in Bitterschokolade ist eine gewagte Kombination, und dies sogar vom Schweizer Spitzenkoch André Jaeger der Fischerzunft in Schaffhausen.

Der Trend zu Origin-Schokoladen, also Schokoladen mit Herkunftsbezeichnung, hält weiter an. Gefüllte Schokoladen erleben eine Renaissance, vor allem im Zusammenhang mit Früchten, Nüssen oder Mandeln. Auf die “Coffee-Shop-Generation” setzt ein Hersteller mit Pralinenkreationen rund um das Thema Kaffee. Unverfälschten, authentischen Geschmack mit intensiverem Kakaoaroma stellt ein Hersteller in Aussicht; das Ergebnis langjähriger, intensiver Forschung in Anbau und Verarbeitung. Exklusiv auf der ISM zu verkosten!

Ein Schweizer Hersteller stellt eine CO2-neutrale Schokolade vor. Um den gesamten CO2-Fussabdruck einer Schokolade messen zu können, hat der Hersteller sämtliche Emissionen, die entlang des Produktionszyklus entstehen, erforscht und berechnet. Die Berechnungen ergaben, dass eine dunkle 100g Schokoladentafel je nach Rezeptur 150 bis 180g CO2-Emmissionen verursacht. Eine Milchschokolade verursacht rund 220 bis 280g.

Nach den Berechnungen wurde eine Strategie entwickelt, wie dieser CO2-Fussabdruck in den kommenden Jahren reduziert werden soll. Zudem werden die anfallenden Emissionen durch Aufforstung des abgeholzten Regenwaldes mit den Kakaobauern kompensiert, womit die Produkte CO2-neutral gestaltet werden und das Label “Carbon Neutral Product” tragen.

Herkunftsexklusivität wird auch in anderen Segmenten angestrebt. Ein Beispiel aus dem Snack-Bereich: Naturbelassene und schonend verarbeitete Erdnüsse aus den Regenwäldern Südamerikas, die in Zusammenarbeit mit bolivianischen Farmern erarbeitet wurden, bieten einen besonderen Genuss.

Zahlreiche Menschen achten aus Gesundheitsgründen auf eine besondere Ernährung, z. B. ohne Gluten. Für diese Zielgruppe sind glutenfreie Backmischungen gedacht, die zudem einfach in der Zubereitung sind. Auch Produkte mit Zusatznutzen und Functional Food liegen weiter im Trend. Naturbelassene Zutaten und ballaststoffreiche Rezepturen gehören daher zu den Neuheiten wie auch zuckerfreie Bonbons und Kaugummis.

Im Bonbonbereich besticht eine neue, kreative Ästhetik, die traditionelle Bonbonherstellung modern interpretiert. Freche Farben und Kombinationen sowie stark glänzende Oberflächen und Strukturen liegen hier im Trend, ebenso wie innovative Verpackungen mit individuellen Grüssen für besondere Menschen.

Für Kinder gibt es zahlreiche Leckereien, die in der Kombination mit Spielzeugen wie kleinen Booten, Halloweengespenstern, Buntstiften mit Beleuchtung etc. besonders viel Spass versprechen. Eine auf Kinder abgestimmte Schokolade ist darüber hinaus nicht nur zuckerreduziert, sondern bietet in der Verpackung auch fröhlichen Lesestoff.

Im Snacksegment machen Bio-Varianten auf sich aufmerksam. Ausserdem steht der erste Gemüseriegel zur Verkostung an. Und für neugierige Geniesser: Ein Hersteller bringt einen Käse mit nach Köln, in dem Schokoladenstückchen für besondere Geschmackserlebnisse sorgen sollen.

Für Aussteller und Besucher bündelt das New Product Showcase im Messeboulevard die Neuheiten der Saison. Alle Journalisten, die die ISM besuchen, können sich an der Wahl der drei besten Innovationen beteiligen. Die Preisverleihung ist am Dienstag, 1. Februar 2011, um 11.00 Uhr im Messeboulevard. Die ISM ist ausschliesslich für Facheinkäufer geöffnet.


ISM 2011



30. Januar bis 2. Februar 2011

Messe Köln

www.ism-cologne.de