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KURZNEWS 1. Februar 2011

Ein Drittel der Weltmeere ist überfischt / Nur jeder Vierte traut Lebensmittelkontrollen / Confiseur Läderach: Erfolgreiches 2010 / Nanosilber: Neuer Name – altbekannte Wirkung / Hügli mit gutem Geschäftsjahr 2010

von Foodaktuell Importer

Ein Drittel der Weltmeere ist überfischt

31.01.2011 – (lid) – Während knapp ein Drittel der Weltmeere überfischt ist, stieg der weltweite Fischkonsum auf ein neues Allzeithoch.
Laut dem am 31. Januar erschienenen Weltfischereibericht der Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation der UNO (FAO) stieg der Pro-Kopf Konsum von Fisch auf rund 17 Kilogramm pro Person. Weil 32 Prozent der Weltmeere bereits überfischt sind, stammt immer mehr Fisch aus Zuchtbetrieben. Insgesamt betrug die weltweite Fischproduktion 2009 145 Millionen Tonnen, 2007 lag sie noch bei 140 Millionen Tonnen.

Spar senkt die Preise im Charcuteriebereich

31.01.2011 – (lid) – Spar hat per Anfang Jahr die Brotpreise gesenkt. Per sofort werden auch über 30 Charcuterie-Artikel billiger.
Letztes Jahr habe man die Preise von über 2‘000 Artikeln gesenkt, schreibt der Detaillist in einer Medienmitteilung vom 31. Januar. Vor allem Eigenmarken seien wegen des tiefen Euros billiger geworden, aber auch Früchte und Gemüse. Die Spar-Kunden profitierten so von durchschnittlich 2,5 Prozent tieferen Lebensmittelpreisen.

Traitafina AG und share for food – Für eine Zukunft ohne Hunger

(Traitafina 31.1.2011) – Mit Start am 07. Dezember 2010 ging die Traitafina AG eine Kooperation mit der Trägerschaft “swiss share for food coalition” ein. Share for food setzt sich für Projekte zur nachhaltigen Überwindung von globaler Hungersnot ein. Die weltweite Halbierung von Armut und Hunger bis im Jahr 2015 ist das erste Milleniumsziel der UNO. Share for food und Traitafina wollen gemeinsam zur Verwicklichung dieses ehrgeizigen Zieles beitragen.

Das erste zu unterstützende Projekt trägt den Namen Luna. Es hilft in erster Linie Kindern aus armen Fischerfamilien, welche in Luna, im Norden der Hauptinsel Luzon (Philippinen) in die Primarschule gehen. Es ermöglicht den Bau einer Schulküche, die Versorgung der Schule mit sauberem Wasser und die Abgabe von Mahlzeiten für die Schulkinder. Gleichzeitig wird für die Eltern und Familien ein Programm zur Armutsbekämpfung umgesetzt. Es wird eine Reisbank aufgebaut, naturnaher Gartenbau gelehrt, und es werden Schweine und Ziegen zur Zucht abgegeben. Die Fischer organisieren sich in Arbeitsgruppen und können besseres Fischerei-Zubehör nutzen, damit ihre Fangquote steigt.

Die Traitafina verpflichtete sich, auf Delikatess-Fleischkäse, der Kalbsbratwurst, den Wienerli und den Cervelas ihr Logo in Form eines Leporello von share for food aufzukleben und 1 % des Verkaufserlöses an die Trägerschaft abzugeben. Die ausgewählten Spezialitäten laufen unter der Marke Natura Plus, welche für E-Stoff-freie und salzreduzierte Produkte steht. Die Kalbsbratwurst ist zusätzlich laktosefrei. Lebensmittel ohne E-Stoffe sind von höherer Qualität, denn sie werden nur mit den besten Rohstoffen und natürlichen Gewürzen hergestellt. Nichts anderes kommt hinzu. Die E-Nummer freien Traitafina Produkte kommen ganz und gar ohne Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Phosphate und Nitritpökelsalz aus.

Der Konsument findet die Lenzburger Wurstwaren u.a. in allen Manor Food Läden, in Esso- und Agip-Tankstellenshops, bei Autogrill sowie bei le shop.ch. Auch die Gastronomie unterstützt die Traitafina und damit auch share for food mit Einkäufen aus der, immer bedeutender werdenden Linie Natura Plus. Die an den Endkonsumenten überbrachte Botschaft der Traitafina AG lautet wie folgt: “Wir engagieren uns aktiv, weil wir unsere Verantwortung gegenüber Natur und Mensch wahrnehmen”. Die gleiche Verpflichtung mit einem ähnlichen Statement hat die Firma Pasta Premium (Bschüssig-Teigwaren) unterschrieben.

Nur jeder Vierte traut Lebensmittelkontrollen

Das Vertrauen in allgemeine Lebensmittelkontrollen ist gering. Nur gut ein Viertel der deutschen Verbraucher vertraut darauf, dass Lebensmittel ausreichend kontrolliert werden und gesundheitlich unbedenklich sind. Hingegen wird Gaststätten, Bäckereien und Imbiss-Stuben, die Fleisch und Eier verarbeiten, ein vergleichsweise hohes Vertrauen entgegengebracht. Das sind Ergebnisse einer Studie der GfK Marktforschung, Nürnberg. Besonders kritisch zeigen sich dabei über 50-Jährige sowie höher gebildete Konsumenten, heisst es.

Regional gibt es kaum Unterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland. Im Osten allerdings vertrauen die Verbraucher auffallend weniger häufig den Lebensmittelkontrollen. Wenn es um den Verzehr ausser Haus geht, nehmen 35 % der Bundesbürger an, dass die von ihnen besuchten Gaststätten, Imbiss-Stuben oder Bäckereien nur unbelastetes Fleisch und Eier weiterverarbeiten. Damit ist das Vertrauen in die Weiterverarbeitung deutlich grösser als in die vorgelagerten Lebensmittelkontrollen.

Dieser Vertrauensvorschuss ist häufiger bei jüngeren Verbrauchern und Personen mit Volks- und Hauptschulabschluss zu sehen. Dagegen zeigt sich in den deutschen Grossstädten ein besonderer Informationsbedarf. Konsumenten wollen dort in höherem Mass auf Bio-Produkte setzen und haben gleichzeitig besonders wenig Vertrauen in die Speisenqualität von Gaststätten, Imbiss-Ständen und Bäckereien, heisst es weiter.

Die Studie Verbrauchervertrauen in der Dioxin-Krise und basieren auf 1.004 telefonischen Interviews mit Personen ab 14 Jahren. Sie wurden von der GfK Marktforschung in der Zeit zwischen 13. bis 17. Januar 2011 im Rahmen einer bundesweiten Mehrthemenumfrage repräsentativ erhoben. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com. Folgen Sie der GfK auf Twitter: www.twitter.com/gfk_gruppe. (Backspiegel 28.1.2011)

Confiseur Läderach: Erfolgreiches 2010 dank Fokussierung auf die eigenen Stärken

(Confiseur Läderach, 28.1.2011) – Die Confiseur Läderach AG kann auf ein starkes und erfolgreiches Jahr 2010 zurückblicken. Das Familienunternehmen hat dank konsequenter Ausrichtung auf die seit rund fünf Jahren verfolgte Strategie sowohl im traditionellen Fachkunden-Kanal als auch beim Ausbau der eigenen Marke erneut ein zweistelliges Wachstum erreicht. Besonders erfreulich entwickelte sich dabei der Export. Aber auch im Inland wurden die Ziele übertroffen.

Die Orientierung an den Bedürfnissen der professionellen Kunden und die laufenden Anstreng- ungen zum Ausbau der Servicequalität als Zulieferer von frischen, hochwertigsten Schokolade- und Konfekt-Kreationen haben in diesem Segment sowohl in der Schweiz als auch vor allem im Export zu sehr erfreulichen Ergebnissen geführt. Mit über 140 Innovationsprojekten engagierte sich Läderach auch 2010 wiederum intensiv für eine breite und ideenreiche Angebotspalette handwerklicher Spezialitäten. Der regelmässige Austausch mit anspruchsvollen Confiseuren und Konditoren aus dem Gewerbe und der gehobenen Gastronomie – beispielsweise anlässlich des gut besuchten Läderach Profi-Forums – stiess im Markt auf grosses Interesse und hat den Partnern den betriebswirtschaftlichen und fachlichen Mehrwert einer aktiven Zusammenarbeit verdeutlicht.

Der Ausbau des direkten Konsumentengeschäftes konnte dank der Eröffnung weiterer Läden im In- und Ausland und einer Steigerung der Abverkäufe in den bestehenden Chocolaterien wie geplant vorangetrieben werden. Die Markenbekanntheit bei den Konsumenten ist auch 2010 erneut spürbar gestiegen, sodass „Läderach – chocolatier suisse“ dank dem einzigartigen Frischekonzept und seiner repräsentativen, breiten Produktpalette sowohl im innovativen Geschenk- als auch im Saisongeschäft weiter erfreulich zulegen konnte.

Mit der Eröffnung dreier neuer Läderach Chocolaterien im süddeutschen Raum (Freiburg, Konstanz, München) wurde der Absatz im grenznahen Ausland erfolgreich erhöht. Auch in der steigenden Nachfrage aus dem asiatischen Raum und weiteren Überseemärkten sieht Läderach ein interessantes Potenzial zur kontinuierlichen Entwicklung der Marke in einem anspruchsvollen internationalen Umfeld.

Das Unternehmen blickt in der Folge optimistisch in die Zukunft. Mit dem im Oktober 2010 kommunizierten Entscheid, künftig die Fachkompetenz „von der Kakaobohne bis zur Theke“ durch den Neubau einer Couverturefabrik weiter zu stärken, verfolgen die Glarner Maîtres Chocolatier ihre Politik der unternehmerischen Unabhängigkeit und den aus ihrem Verantwortungsbewusstsein resultierenden Wunsch nach mehr eigener Kontrolle über die Prozesse auf eine natürliche Weise Schritt für Schritt weiter. Damit sollen die Kunden und Konsumenten künftig noch stärker vom qualitätsbewussten Engagement Läderachs profitieren.

Nanosilber: Neuer Name – altbekannte Wirkung

(Empa 27.1.2011) – Nanosilber ist keine neue Erfindung der Nanotechnologien, sondern bereits seit mehr als 100 Jahren in verschiedenen Produkten im Einsatz. Dies zeigt eine neue Empa-Studie. Schon damals wurde die antimikrobielle Wirkung winziger Silberteilchen genutzt, die als «kolloidales Silber» bekannt waren.

Etliche Nanomaterialien stehen derzeit im Fokus der Öffentlichkeit. Besonders Silbernanopartikel werden sowohl von Wissenschaft als auch von Behörden detailliert untersucht. Die Annahme dahinter: dass es sich bei Nanosilber um eine völlig neue Substanz handelt. Die Empa-Forscher Bernd Nowack und Harald Krug zeigen zusammen mit Murray Height von der Firma HeiQ in einer vor kurzem in der Fachzeitschrift «Environmental Science & Technology» veröffentlichten Studie, dass Nanosilber keineswegs eine Erfindung des 21. Jahrhunderts ist.

Bereits 1889 wurden Silberpartikel mit einem Durchmesser von nur sieben bis neun Nanometer erwähnt. Verwendet wurden diese in Heilmitteln oder in Bioziden, um das Wachstum von Bakterien auf Oberflächen zu vermeiden. Zum Beispiel in antibakteriellen Wasserfiltern oder in Algiziden für Swimmingpools.

Bekannt waren die Nanoteilchen als «kolloidales Silber». Doch gemeint ist damals wie heute das Gleiche: extrem kleine Silberpartikel. Neu ist lediglich die Verwendung der Vorsilbe «Nano». «Doch», so Bernd Nowack, «Nano bedeutet weder, dass etwas neu, noch, dass es von vorneherein schädlich ist.» Als das «kolloidale Silber» in den 1920er-Jahren in grossen Mengen auf den Markt kam, löste das zahlreiche Studien und entsprechende Regulierungen seitens der Behörden aus.

Schon damals war den Entdeckern der Nanopartikel also deren Bedeutung und Wirkungsweise bewusst. «Das bedeutet aber nicht, dass die möglichen Auswirkungen der Nanopartikel auf Mensch und Umwelt verharmlost werden sollten», sagt Nowack. Wichtig sei, die Materialeigenschaften von Nanosilber genau zu charakterisieren und nicht einfach die Vorbehalte gegenüber Nanosilber zu glauben.

Unter Nanopartikeln sind Teilchen mit einer Grösse von unter 100 Nanometer zu verstehen. Aufgrund ihrer extremen «Kleinheit» besitzen Nanoteilchen andere Eigenschaften als grössere Partikel desselben Materials. So weisen Nanopartikel pro Volumeneinheit eine viel grössere Oberfläche auf. Dadurch sind sie beispielsweise häufig reaktiver. Nanosilber gibt zudem, bei geringerem Materialeinsatz, mehr Silberionen ab als solides Silber. Die gelösten Silberionen wirken auf Bakterien toxisch und töten diese ab. Ob Nanosilber ein Risiko für Mensch und Umwelt darstellt, ist Gegenstand von derzeit laufenden Untersuchungen. Literaturangabe: 120 Years of Nanosilver History: Implications for Policy Makers, Bernd Nowack, Harald F. Krug, Murray Height, Environ Sci Technol, 2011, DOI: 10.1021/es103316q

Zurzeit sind Hunderte von Produkten im Umlauf, die Silbernanopartikel enthalten, zum Beispiel Kosmetika, Lebensmittelverpackungen, Desinfektions- und Reinigungsmittel, aber auch antibakterielle Socken und Unterwäsche. Weltweit werden pro Jahr rund 320 Tonnen Nanosilber eingesetzt. Einiges davon gelangt über das Abwasser in den Wasserkreislauf. Welche Wirkung die Silberpartikel auf Flüsse, Böden und die darin lebenden Organismen haben, ist noch nicht im Detail geklärt.

Ein in der Fachzeitschrift «Science» erschienener Kommentar von Bernd Nowack diskutiert die Implikationen der neuesten Studien zu Nanosilber in Kläranlagen. Mehr als 90 Prozent wird gebunden und reichert sich im Klärschlamm in Form von Silbersulfid an. Dieses Silbersalz ist extrem schwerlöslich und um Grössenordnungen weniger giftig als freie Silberionen. Dabei spielt die ursprüngliche Form des Silbers im Abwasser – ob als metallische Nanopartikel, ob gelöst als Silberionen oder als unlöslicher Silbersalzniederschlag – offenbar keine Rolle.

«Was die Umweltauswirkungen angeht, dürfte sich Nanosilber in Konsumgütern nicht von anderen Formen von Silber unterscheiden und für Ökosysteme nur ein geringes Problem darstellen», sagt Nowack. Geklärt werden müsse aber noch, in welcher Form das nicht gebundene Silber im Abfluss der Kläranlagen vorliege und was mit dem Silbersulfid in natürlichen Gewässern geschehe, ob es etwa stabil ist oder wieder in andere Silberformen umgewandelt wird.Nanosilver Revisited Downstream, Bernd Nowack, Science, 2010, Vol. 330 no. 6007, pp. 1054-1055, DOI: 10.1126/science.1198074

Hügli mit gutem Geschäftsjahr 2010

(Hügli 27.1.2011) – Hügli hat im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von CHF 372.2 Mio. erzielt. Damit steigerte die Gruppe ihren Umsatz in Lokalwährungen und ohne den Effekt einer Devestition um +3.2%. Der Verkauf einer Produktlinie führte zu einem Wegfall von 1.5% der vergleichbaren Umsatzbasis. Der starke Franken gegenüber allen Konzernwährungen wirkte sich mit -6.4% auf den Umsatzausweis des Geschäftsjahres aus.

Da viele Hügli Produkte im gleichen Währungsbereich sowohl hergestellt als auch verkauft werden, ist der Einfluss dieser schlechteren Wechselkurse auf den operativen Ertrag (EBIT) merklich abgeschwächt. Dank einem verbesserten Produktmix sowie Verbesserungen in der Effizienz und im Kostenmanagement erwarten wir zum Vorjahr dennoch erneut einen höheren EBIT und somit ein Hügli Bestresultat.

Coop stellt Dosenfisch-Eigenmarke komplett auf MSC um

(Coop 24.1.2011) – Coop macht einen weiteren wichtigen Schritt vorwärts beim Schutz der Meere: Mit dem MSC-zertifizierten Weissen Thunfisch in der Dose ist jetzt eine weitere Fischkonserve der Coop Eigenmarke aus umweltschonender Fischerei in den Läden. Bis Ende 2012 wird Coop sämtliche Fischkonserven der Coop Eigenmarke nur noch aus umweltschonendem, nachhaltigem Fischfang anbieten. Coop unterstützt die Organisation MSC (Marine Stewardship Council) seit über zehn Jahren und bietet im Bereich Frisch-, Tiefkühl- und Konservenfisch inzwischen über 100 MSC-zertifizierte Produkte an.

Mit der Sardine in Salzlake hat Coop im August 2010 als erste Detailhändlerin in der Schweiz einen Dosensardine mit dem Siegel des MSC (Marine Stewardship Council) ins Sortiment aufgenommen. Mit einer Sardine in Olivenöl erfolgte kurz darauf der zweite Schritt, und seit wenigen Wochen ist nun auch die erste Lieferung an MSC-zertifiziertem Weissen Thunfisch der Coop Eigenmarke Qualité & Prix erhältlich.

Bis Ende 2012 will Coop ihr gesamtes Fischkonservensortiment auf nachhaltigen und meeresschonenden Fischfang umstellen. Diesem ehrgeizigen Ziel nähert sich Coop konsequent und Schritt für Schritt an: Ab dem Frühling folgen weitere Neuheiten, und voraussichtlich im Herbst 2011 wird der Rosa Thunfisch (Skipjack) in MSC-Qualität folgen.
Noch gibt es weltweit nicht ausreichend MSC-zertifizierte Fischgründe, um die steigende Nachfrage nach nachhaltig gefangenem Fisch zu decken.

Es müssen viele Auflagen erfüllt sein, bis ein Zertifikat ausgestellt wird, denn Nachhaltigkeit auf dem offenen Meer ist schwierig zu kontrollieren. Der Weisse MSC-Thon stammt aus dem Pazifik. Die Zertifizierung von Rosa Thon steht unmittelbar bevor. Coop ist international zuvorderst mit dabei, um die begehrte Ware für ihre Kundinnen und Kunden zu sichern.

Gleichzeitig setzt sich Coop auch bei den Markenherstellern mit Nachdruck dafür ein, dass diese ihre Konservenfische aus ökologisch nachhaltiger Fischerei beziehen. In Zusammenarbeit mit der Marke Connétable hat Coop bereits 2008 schweizweit Weissen Thon und Makrelenfilets mit MSC-Siegel lanciert – die ersten MSC-zertifizierten Fische in der Dose überhaupt. Auch die Heringe der Marke Norda tragen mittlerweile das marineblaue Siegel. Unter der Marke Marie Elisabeth wird ab Frühling eine weitere Marken-Sardinen mit dem MSC-Label bei Coop in den Regalen stehen.

Einen eigenen Weg gehen die Marken Rio Mare und Saupiquet: Sie haben sich der Internationalen Stiftung für nachhaltigen Seafood (ISSF) angeschlossen. Auf Initiative von Coop enthalten die Thunfischkonserven von Rio Mare in der Schweiz heute den weniger gefährdeten Skipjack-Thunfisch anstelle von Gelbflossen-Thunfisch.

Coop engagiert sich als Partnerin der Organisation MSC (Marine Stewardship Council) seit über zehn Jahren für die Erhaltung gesunder Fischbestände und gegen die Überfischung der Weltmeere. Als erste Detailhändlerin der Schweiz hat Coop MSC-zertifizierte Seafood-Produkte im Bereich Frischfisch, im Tiefkühlsortiment und bei den Konserven eingeführt. Darüber hinaus verfügt Coop über eines der grössten Bio-Fisch-Angebote der Welt und ist Mitbegründerin der WWF Seafood Group.