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WEEKENDNEWS 12. Februar 2011

Welche Biomilch schmeckt am besten? / Konsumentenschützer gegen neues Berg- und Alplabel / Bern: Weniger Beanstandungen bei Lebensmittelkontrollen / Emmi steigerte den Umsatz im 2010

von Foodaktuell Importer

Welche Biomilch schmeckt am besten?

(FiBL 3.02.2011) – Über die gesundheitlichen Vorzüge der Milch wird viel geschrieben und diskutiert, was leider zu kurz kommt, sind die unglaublich vielfältigen Geschmacks- und Geruchsrichtungen der Milch. Während man dem Wein ein schier unerschöpfliches Repertoire an Geschmacksnuancen zugesteht, schmeckt Milch scheinbar einfach nur nach Milch.

Um derartige Vorurteile auszuräumen lud das FiBL Österreich an zwei aufeinanderfolgenden Abenden im Rahmen des FiBL Tasting_forums zum grossen Biomilch-Geschmackstest. Insgesamt 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verkosteten unterschiedliche, derzeit am Markt befindliche Bio-Milchtypen (Roh-, UHT-, Halbfett-, Frisch, Leicht- und ESL-Milch) und versuchten einzelne Geschmacksbotschaften geschmacklich und geruchlich aufzuspüren.

Hanni Rützler, renommierte österreichische Ernährungswissenschafterin stimmte die Milchverkosterinnen und –verkoster zu Beginn der Veranstaltung auf das Thema des Abends ein und forderte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, sich verstärkt von ihrem Geschmack leiten zu lassen und als Orientierungshilfe heranzuziehen. Dies gilt auch für die Milch, die sich aufgrund verschiedener Verfahren, Fettstufen und Verarbeitungsgrade geschmacklich und geruchlich unterscheiden lässt.

Österreichische Biobäuerinnen und Biobauern produzierten 2010 erstmals mehr als 400 Millionen Liter Biomilch. Damit steht für jede Österreicherin und jeden Österreicher 50 Liter Biomilch bereit. Leider greifen aber immer weniger Konsumentinnen und Konsumenten zu wirklich frischer Biomilch, der Trend geht eher Richtung ESL (Extended Shelf Life).

Die ESL-Milch hat eine längere Haltbarkeit und wird auf Verpackungen hauptsächlich als “länger frisch” gekennzeichnet. Sie hält aber laut Bio-Milchexperten Alois Burgstaller nur das was sie verspricht, solange sie ungeöffnet bleibt. Ist die Packung einmal offen, verhält sie sich wie Frischmilch. Die längere Haltbarkeit bezieht sich also nur auf die geschlossene Lagerung und nicht auf die Aufbewahrungszeit im Kühlschrank.
Wer den gesundheitlichen Mehrwert schätzt, sollte grundsätzlich bei Bio-Frischmilch bleiben. Denn durch die, bei UHT- und ESL-Milch übliche Erhitzung werden wertvolle Eiweissstoffe zerstört und der Geschmack wird tendenziell süsser.

Am ersten der beiden Verkostungsabende kürten Konsumentinnen und Konsumenten die ihrer Meinung nach beste Bio-Frischmilch. Die Verkostung erhob keinen Anspruch auf Vollständigkeit, nur soviel: Platz 1 und 2 gingen klar an Bio-Bergbauernmilch aus Tirol.

Doch nicht nur geschmacklich hat Bio-Frischmilch die Verkosterinnen und Verkoster überzeugt: Frische Bio-Milch zeichnet sich auch durch einen besonders hohen Gehalt an ernährungsphysiologisch wertvollen Omega-3-Fettsäuren aus – ein weiterer Zusatznutzen, auch wenn man diesen nicht unbedingt schmecken kann.

Konsumentenschützer gegen neues Berg- und Alplabel

10.02.2011 – (lid) – Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) lehnt ein staatliches Label für Berg- und Alpprodukte ab. Der Bund schlägt dies in der Vernehmlassung zur Revision der Verordnung für Berg- und Alpprodukte vor.
Die Anforderungen für das vorgesehene Label seien zu tief, schreibt die SKS in einer Medienmitteilung. Die Produkte müssten zwar aus den jeweiligen Landwirtschaftszonen stammen und müssten Auflagen in Bezug auf die Herkunft des Futters erfüllen. Hingegen würden keine Anforderungen bezüglich naturnaher Produktion oder tierfreundlicher Haltung gestellt.

In den bestehenden Produktelinien von Coop und Migros (Pro Montagna und Heidi) werde heute mit idyllischen Berglandschaften, Tieren im Freien und heiler Welt geworben, schreibt die SKS weiter. Diese würden mit einem staatlichen Label nicht verschwinden, sondern es würde einfach eine zusätzliche Auszeichnung eingeführt.
Die SKS begrüsst aber, dass die revidierte Verordnung, die seit 2007 in Kraft ist, mehr Gewicht auf die Zertifizierung und Kontrolle lege. Damit sei die Rückverfolgbarkeit gewährleistet. Bedauerlich sei aber, dass keine Sanktionen vorgesehen seien, wenn die Vorgaben missachtet werden.

Bern: Weniger Beanstandungen bei Lebensmittelkontrollen

10.02.2011 – (lid) – Im Kanton Bern wurden 2010 bei Lebensmittelkontrollen deutlich weniger erhebliche Mängel gefunden als noch 2008.
Insgesamt inspizierten die Berner Lebensmittelkontrolleure im vergangenen Jahr 8‘400 Betriebe und untersuchten rund 11‘000 Lebensmittel- und Trinkwasserproben, wie der Kanton in einer Medienmitteilung schreibt. 11 Prozent der Proben wiesen erhebliche Mängel auf, 2008 waren es noch rund 20 Prozent gewesen. Bei 5‘700 Betrieben wurden geringfügige Mängel festgestellt. Die meisten Beanstandungen betrafen lückenhafte Dokumentationen der Selbstkontrolle, mangelhafte Hygiene, fehlende Kennzeichnungen und zu hohe Lagerungstemperaturen von vorgekochten Speisen. Das kantonale Labor leitete aufgrund der Ergebnisse 228 Strafanzeigen ein.

Bundesrat hält an Cassis-de-Dijon fest

10.02.2011 – (lid) – Der Bundesrat will am Cassis-de-Dijon-Prinzip festhalten. Das schreibt er in der Antwort auf die Motion von Erich von Siebenthal (SVP/BE), die eine Abschaffung des Prinzips verlangte.
Von Siebenthal hatte argumentiert, das Cassis-de-Dijon-Prinzip gefährde den hohen Schweizer Standard bezüglich der Produktesicherheit. Den Konsumenten würden günstigere Preise vorgegaukelt, obschon es sich meist um minderwertige Produkte handle.

Der Bundesrat widerspricht dem in seiner Antwort vom 26. Januar. Der hohe Schweizer Standard sei nicht gefährdet. Erstens seien generelle Ausnahmen zum Schutz überwiegender öffentlicher Interessen festgelegt, zweitens könnten die Vollzugsbehörden ein Produkt jederzeit beanstanden und nötigenfalls aus dem Verkehr ziehen. Der Bundesrat wolle mit dem Cassis-de-Dijon-Prinzip nicht nur die Hochpreisinsel Schweiz bekämpfen, sondern auch die Produktevielfalt erhöhen.

Daniel Gehriger neu in der Kochnationalmannschaft

(Schweizer Kochverband 3.2.2011) – Die Schweizer Kochnationalmannschaft,
Aushängeschild der Schweizer Gastronomie, vermeldet einen Wechsel.
Daniel Gehriger, bisher Assistent, ersetzt Andreas Williner, der aus
familiären und beruflichen Gründen ins zweite Glied zurücksteht.
“Dieser Wechsel war schon länger geplant und vorgesehen, da Andreas
vermehrt im seinem Betrieb benötigt wird”, erklärt Teamchef Kilian
Michlig.

Den Termin für den Wechsel erachtet der Oberwalliser als
ideal, weil nach der WM in Luxemburg im letzten Herbst und vor der
Olympiade im Herbst 2012 eine neue Aera beginnt.
Daniel Gehriger ist am Jurasüdfuss aufgewachsen (Rumisberg, BE),
wohnt heute in Rohr (AG) und arbeitet als Geschäftsführer bei der
Matisse-Gruppe in Basel, welche schweizweit Altersheime, Hotels und
Restaurant führt.

Der Schweizer Kochverband, ein Berufsverband der Hotel & Gastro
Union, wählt nach internen Selektionen alle vier Jahre das
Nationalteam aus, welches die Schweiz an den internationalen
Wettkämpfen vertritt. Das heutige Team, bestehend aus sechs
Mitgliedern, entstand aus den Rhôneköchen im Oberwallis und ist seit
2009 im Amt. Es wird unterstützt von verschiedenen Assistenten und
von den Freunden der Kochnationalmannschaft. Die meisten Mitglieder
wohnen im Oberwallis, zwei arbeiten in Basel. Sie sind im Jahr etwa
700 bis 800 Stunden für die Kochnationalmannschaft unterwegs. Am
“World Culinary Cup” in Luxemburg im Herbst 2010 erreichte das Team
den guten vierten Platz. Die Schweizer Kochnationalmannschaft zählt
seit Jahren zur weltweiten Kochelite.

Emmi steigerte den Umsatz im 2010

Emmi, 3. Februar 2011 – Emmi hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Nettoumsatz von CHF 2’684 Millionen erwirtschaftet. Dies entspricht einem Umsatzzuwachs von 2.5%. Damit ist der Umsatz trotz des schwierigen Währungsumfelds leicht höher als erwartet ausgefallen. Die Hauptgründe sind die gute Entwicklung der jüngsten Akquisitionen und das erfreuliche Auslandwachstum von 8.4%. Die Reingewinnmarge für 2010 wird voraussichtlich leicht über 3% liegen.

Im Geschäftsjahr 2010 erreichte Emmi einen Nettoumsatz von CHF 2’684 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr (CHF 2’619 Millionen) entspricht dies einem Umsatzplus von 2.5%. Organisch, das heisst bereinigt um den Akquisitions- und Fremdwährungseffekt, belief sich das Wachstum auf Konzernstufe auf 1.3%. Damit liegt der Umsatz trotz des anspruchsvollen Währungsumfelds über unseren Erwartungen.

In der Schweiz stieg der Nettoumsatz um 0.4% auf CHF 1’952 Millionen (Vorjahr CHF 1’944 Millionen). Positive Einflussfaktoren waren die gute Entwicklung der Markenkonzepte wie Emmi Caffè Latte, Kaltbach und Luzerner sowie die Akquisitionen Fromalp und Nutrifrais. Dem gegenüber standen der Preisrückgang durch tiefere Milchpreise sowie der Wegfall eines wichtigen Kunden im Verlauf des Jahres 2009. Die Auswirkungen dieses Wegfalls manifestierten sich ein letztes Mal und konnten mengenmässig weitgehend kompensiert werden. Akquisitionsbereinigt resultierte ein leichter Umsatzrückgang von 1.5%.

In den internationalen Märkten erzielte Emmi eine Umsatzsteigerung von 8.4% auf CHF 732 Millionen (Vorjahr CHF 675 Millionen). Diese ist vor allem zurückzuführen auf die erfreuliche Entwicklung von Emmi Roth USA, Exportzuwachs beim Käse und bei Emmi Caffè Latte, die Zusammenarbeit mit Venchiaredo und den Ausbau der Marke Trentinalatte in Italien sowie die Akquisition von Fromalp. Die positivere Konsumentenstimmung in den Emmi Schlüsselmärkten hat dieses Resultat begünstigt und die Auswirkungen des starken Schweizer Frankens gemildert. In Lokalwährung und akquisitionsbereinigt belief sich der Zuwachs auf 9.4%.

Urs Riedener, CEO von Emmi, erläutert: “Die Resultate zeigen, dass wir mit unserer Strategie auf Kurs sind. Die Fokussierung auf wichtige Schlüsselmärkte und die Stärkung erfolgreicher Markenplattformen zeigen die erwartete positive Wirkung.”

Die einzelnen Produktgruppen verzeichneten – mit Ausnahme von Molkereiprodukten und Frischkäse – ein Umsatzwachstum. Dazu beigetragen haben vor allem die gute Entwicklung im Bereich Frischprodukte, insbesondere das weitere Wachstum von Emmi Caffè Latte, sowie die Akquisitionen Fromalp und Nutrifrais.

Im Bereich Käse erreichte Emmi 2010 einen Nettoumsatz von CHF 545.6 Millionen gegenüber CHF 531.7 Millionen im Vorjahr, ein Wachstum von 2.6%. Positive Einflussfaktoren waren die gute Entwicklung der Marken Kaltbach und Luzerner sowie die Fromalp-Akquisition, die im 2. Halbjahr Zuwachs brachte. Negativ ausgewirkt haben sich der Preisdruck bei Eigenmarken im unteren Preissegment, was auf zunehmende Importe – zum Beispiel beim Schmelzkäse – zurückzuführen ist. Das organische (akquisitionsbereinigte) Wachstum betrug -1.7%.

Beim Frischkäse belief sich der Nettoumsatz auf 131.9 Millionen. Dies gegenüber CHF 134.6 Millionen im Vorjahr (-2.0%). Gründe dafür waren der Preisrückgang durch tiefere Milchpreise sowie auch hier der zunehmende Importdruck bei Eigenmarken. Das organische Wachstum betrug -2.3%.

Bei den Frischprodukten erzielte Emmi im vergangenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 3.3% auf CHF 369.6 Millionen gegenüber CHF 357.7 Millionen im Vorjahr. Positiv ausgewirkt hat sich erneut Emmi Caffè Latte mit einem zweistelligen Wachstum sowie der Umsatzzuwachs der 2009 akquirierten Nutrifrais in Genf. Gut aufgenommen wurde auch die Neupositionierung der Dachmarke Emmi. Das organische Wachstum betrug 0.4%.

Bei den Molkereiprodukten (Milch, Rahm, Butter) fiel der Umsatz im Jahr 2010 um 2.5% auf CHF 717.4 Millionen gegenüber CHF 735.4 Millionen im Vorjahr. Zu diesem Effekt beigetragen haben Preisreduktionen durch tiefere Milchpreise und der Umsatzrückgang generischer Produkte aufgrund des Wegfalls eines wichtigen Kunden im Verlauf des Jahres 2009. Das mengenmässige Volumen blieb stabil. Das organische Wachstum betrug -2.8%.

Der Umsatz bei Pulver/Konzentraten stieg 2010 um 2.4% auf CHF 66.5 Millionen gegenüber CHF 65.0 Millionen im Vorjahr. Das Wachstum wurde durch etwas höhere Verkäufe an die Schokoladenindustrie erreicht.

Alle Produktgruppen – mit Ausnahme von Frischprodukten – verzeichneten steigende Umsätze. Besonders gut hat sich der Bereich Käse entwickelt, der deutlich gewachsen ist. Die positivere Konsumentenstimmung in den USA und in Deutschland, den zwei grössten Auslandmärkten von Emmi, hat sich ebenfalls günstig auf das Resultat ausgewirkt und die negativen Auswirkungen des starken Schweizer Frankens gemildert.

Der Nettoumsatz beim Käse belief sich 2010 auf CHF 411.6 Millionen gegenüber CHF 387.7 Millionen im Vorjahr, was einem Wachstum von 6.2% entspricht. In den USA konnte Emmi dank der sehr guten Entwicklung von Emmi Roth USA nicht nur die Verkäufe lokal produzierter Käse, sondern auch die Käseexporte aus der Schweiz merklich steigern. Der Fondue-Umsatz hat in praktisch allen Schlüsselmärkten deutlich zugenommen. Wichtige Faktoren für das Umsatzplus waren ferner die Akquisitionen von Fromalp und der US-amerikanischen Cypress Grove Chèvre. Das organische, d. h. währungs- und akquisitionsbereinigte Wachstum betrug 4.1%.

Der Nettoumsatz im Bereich Frischkäse stieg auf CHF 33.2 Millionen gegenüber CHF 0.6 Millionen im Vorjahr. Dies ist zurückzuführen auf die neue Zusammenarbeit mit Venchiaredo und den Ausbau der Marke Trentinalatte in Italien.

Frischprodukte verzeichneten einen Nettoumsatz-Rückgang von 7.2% auf CHF 191.5 Millionen gegenüber CHF 206.3 Millionen im Vorjahr. Dies ist primär auf den Währungseinfluss sowie auf leichte Rückgänge in Deutschland zurückzuführen, die wir aufgrund reduzierter Marketing-Aktivitäten erwartet haben.

Die neue Emmi-Dachmarkenkampagne läuft in Deutschland seit Oktober und zeigt seit Ende Jahr eine positive Wirkung. Gewisse Einbussen wiesen auch die tiefpreisigen Handelsmarken bei der italienischen Trentinalatte auf. Ein Erfolgstreiber war erneut Emmi Caffè Latte mit einem zweistelligen Wachstum. Organisch blieb der Nettoumsatz stabil.

Der Umsatz bei Pulver/Konzentraten stieg 2010 um 0.5% auf CHF 20.6 Millionen gegenüber CHF 20.5 Millionen im Vorjahr. Im Gegensatz zum Vorjahr gab es keine zusätzlichen Exporte zur Entlastung des Schweizer Milchmarktes.

Bei Übrigen Produkten/Dienstleistungen stieg der Umsatz um 17.7% auf CHF 58.5 Millionen gegenüber CHF 49.8 Millionen im Vorjahr. Dazu beigetragen haben ein Zuwachs bei der Herstellung von Soja-Handelsmarkenprodukten sowie bei Logistikdienstleistungen. Das organische Wachstum betrug 24.3%.

Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet Emmi einen Betriebserfolg vor Zinsen und Steuern (EBIT) in der Grössenordnung von CHF 130 Millionen und eine Reingewinnmarge, die leicht über 3% liegt. Gründe für diese erfreuliche Entwicklung sind folgende:

•Akquisitionen aus jüngerer Zeit entwickelten sich sehr positiv: Emmi Roth USA, Trentinalatte und Fromalp stärkten primär das internationale Geschäft (Exportanteil Fromalp = 40%) und erreichten die ambitiösen Umsatz-, Absatz- und Ertragsziele.

•Markenkonzepte mit Erfolgspotenzial wurden weiter gestärkt (Beispiel: Emmi Caffè Latte, Kaltbach). Unrentable Geschäfte, z. B. im Bereich generischer Produkte oder bei Logistikdienstleistungen, wurden eliminiert. Sowohl Emmi Caffè Latte als auch Kaltbach legten zweistellig zu.

•Das konsequente Kostenmanagement führte zu weiteren gewichtigen Einsparungen.

Im 1. Halbjahr 2011 dürften die Milchrohstoffpreise auf dem Vorjahresniveau bleiben und die übrigen Rohstoffpreise (Kaffee, Früchte, Getreide) sowie die Verpackungspreise steigen. In der Schweiz und den beiden wichtigsten Auslandmärkten USA und Deutschland rechnet Emmi mit einer stabilen Konsumentenstimmung. Der starke Franken wird zu weiteren Preiserhöhungen führen. Deren Auswirkungen auf die Nachfrage, vor allem beim Käse, bleiben ein Risiko.