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Barry Callebaut nimmt Produktion in Japan wieder auf

Nach der Verlegung der japanischen Schokoladefabrik hat der Schokoladekonzern jetzt eine neue, grössere Fabrik in Betrieb genommen. Die Investitionen betrugen 18,5 Millionen Franken.

von Alimenta Import

Im Juni 2012 hat der grösste Schokoladekonzern Barry Callebaut angekündigt, seine japanische Schokoladenfabrik von Amagasaki nach Takasaki zu verlegen. Die neue, grössere Fabrik, die gemäss Medienmitteilung des Schweizer Konzerns heute offiziell eingeweiht wurde, verfügt über eine anfängliche jährliche Produktionskapazität von 22 000 Tonnen Schokolade und Schokoladenmischungen. Der Investitionsbetrag belief sich auf insgesamt 18.5 Mio. Franken (JPY 2,081 Mio.

Die neue Fabrik befindet sich in Takasaki in der Präfektur Gunma, rund 100 km nördlich von Tokio. Der hoch automatisierte Standort umfasst eine Fläche von rund 17,000 m2. Er liegt in der Nähe bestehender und potenzieller neuer Kunden und wird als lokale Basis für die Belieferung von industriellen Nahrungsmittelherstellern sowie Gourmetkunden im sehr attraktiven, gut entwickelten japanischen Schokoladenmarkt dienen.

Japan zählt zu den am besten entwickelten und grössten Schokoladenmärkten Asiens. 2012 lag der nationale Schokoladenkonsum bei 1.84 kg pro Kopf[1] und nahm damit in Asien den Spitzenrang ein. pd/hps