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Tierschutz kritisiert Freihandel mit China

Der Schweizer Tierschutz (STS) fordert, dass beim Freihandelsabkommen mit China der Tierschutz nicht vergessen wird. Befürchtet wird ein massiver Anstieg der Importe von tierquälerisch produzierten Produkten.

von Alimenta Import

In China seien Tierschutz und Konsumentenschutz praktisch inexistent, schreibt der STS in einer Medienmitteilung. Gleichzeitig forciere China Tierfabriken sowie Massentierhaltung und verabreiche weltweit am meisten Antibiotika und Leistungsförderer an Nutztiere. Besondere Sorge bereitet dem STS, das künftig die Zölle für Hühner und Kaninchenfleisch sinken und für Pelzprodukte gar ganz wegfallen sollen. Dies führe zu einem massiven Anstieg an Produkten, die fern jeder Tierwürde produziert wurden. Während China in der Schweiz Schlachthöfe kontrolliert, verzichtet die Schweiz darauf, selbst Kontrolleure nach China zu entsenden. Sie stützt sich auf Kontrollen des Europäischen Lebensmittel- und Veterinäramtes (FVO).

Der STS fordert deshalb die Regierung und das Parlament auf, den Tier- und Konsumentenschutz beim Abkommen nicht auszuklammern und sich den Bedenken von Konsumenten und Bauern zu stellen. lid