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Österreich: Heumilchsegment wächst weiter

In Östereich ist die Nachfrage nach Heumilch weiter gestiegen. Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Heumilch Österreich hat für das Jahr 2013 eine positive Bilanz gezogen.

von Alimenta Import

Heumilchkäse an der Anuga 2013.

Das Segment habe sich besser entwickelt als der Gesamtmarkt für Molkereiprodukte. Im Vergleich zu 2012 sei mit Heumilchprodukten im heimischen Lebensmittelhandel ein Umsatzplus von 7,4 % erzielt worden, während der Gesamtmarkt ein Minus von 1,4 % verbucht habe. Besonders erfolgreich habe der Heumilchkäse abgeschnitten, stellte der Obmann Karl Neuhofer fest. Hier habe sich der Umsatz um 17,6 % erhöht.

Auch das Auslandsgeschäft laufe sehr gut; rund die Hälfte der Heumilchprodukte sei in den Export gegangen. Neuhofer hob hervor, dass es gelungen sei, die Wertschöpfung für die Lieferanten weiter zu erhöhen: «Der Heumilchzuschlag lag 2013 bei 4 Cent pro Kilogramm, für Bioheumilch sogar bei 12 Cent pro Kilogramm». Bei der vergangenes Jahr produzierten Menge von 425 Mio kg Heumilch bedeute das einen Mehrwert von rund 12 Mio Euro für die Bauern.

Nach Ansicht des Obmanns haben die umfassenden Marketingaktivitäten in Zusammenarbeit mit den Heumilchverarbeitern und dem Lebensmittelhandel massgeblich dazu beigetragen, dass die Heumilch mittlerweile mehr als 85 % der österreichischen Verbraucher bekannt ist. Zudem komme die Heumilch zu 100 % in die Vermarktung. Diese positiven Zahlen seien zugleich ein Auftrag, die 2013 gestartete Informationsoffensive bis 2020 sinnvoll weiterzuentwickeln. Im vergangenen Jahr hatte die ARGE Heumilch ein dichtes Bündel an Marketingaktivitäten gestartet. Im Mittelpunkt stand dabei das Ziel, die Bekanntheitswerte von Heumilch zu stärken und die mit ihr verbundenen Werte wie Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und Genuss bei den Verbrauchern zu verankern. pd/hps