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Glarner Alpkäse darf geschützt werden

Die Bezeichnung Glarner Alpkäse kann ins Register der geschützten Ursprungsbezeichnungen aufgenommen werden. Die Käsegenossenschaft Glarona reichte das Gesuch letzten Herbst ein.

von Alimenta Import

Die Einsprachefrist für die Eintragung der geschützten Ursprungsbezeichnung (GUB) für Glarner Alpkäse ist abgelaufen. Beim Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) sei keine Einsprache eingegangen, wie das Amt heute meldete.

Trotzdem, dass die Tradition des Glarner Alpkäse nicht so weit zurückreicht, wie diejenige des Glarner Schabzigers, darf der Käse gleichwohl auf eine lange Geschichte zurückblicken. Erstmals schriftlich erwähnt wird ein vollfetter Käse von den Glarner Alpen im Jahr 1845.

Glarner Alpkäse wird ausschliesslich während der Alpsaison auf den Glarner Alpen mit der Milch der dort weidenden Kühe hergestellt. Das besondere Futter der alpinen Weiden, die traditionelle Handarbeit, die tägliche Verarbeitung im Kupferkessi und die Verwendung der spezifischen Glarner Alpkäse-Kultur verleihen dem Glarner Alpkäse den typischen Geschmack und Geruch. Seit der Vermarktung über eine Genossenschaft ist der Glarner Alpkäse zu einem wertvollen Handelsgut für den lokalen Markt sowie den Gross- und Detailhandel in der Region geworden. pd/hps